Entstehung des südafrikanischen Rechtsextremismus
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Sprache:Deutsch
15,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
10.12.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
20
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,2 cm
Gewicht
45 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-668-10778-6
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Afrika, Note: 1,3, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Veranstaltung: Das politische System Südafrikas, Sprache: Deutsch, Abstract: Südafrika weist bei näherer Betrachtung der Geschichte seiner Bevölkerung diverse Parallelen zu den zwei großen Auswandererländern Nordamerikas auf. Auch dort ließ sich zunächst nur eine relativ kleine weiße Gruppe von Siedlern in der Umgebung küstennaher Handelsposten nieder. Erst während der europäischen Wanderungsbewegung im 19. und 20. Jahrhundert wurden die Länder weiterreichend erschlossen. Es lassen sich aber auch grundlegende Unterschiede bei der nationalen Vielschichtigkeit der eingewanderten Gruppen und deren Einfluss auf die spätere Entwicklung der Gesellschaft feststellen. So entstand in den Vereinigten Staaten von Amerika ein multikultureller Schmelztiegel, wohingegen sich in Südafrika und Kanada die weiße, vorwiegend europäischstämmige Bevölkerung in zwei homogene Gruppen auf-spaltete, die sich in Südafrika zusätzlich von den andersfarbigen Einwohnern separierten. Die Entstehung dieser Separation als Spielart des Rechtsextremismus soll im Folgenden näher betrachtet werden. Die zentrale Fragestellung der Hausarbeit ist, aufgrund welcher Gegebenheiten und unter welchen Einflüssen sich der südafrikanische Rechtsextremismus bis hin zur Apartheid entwickelt hat. Wichtigstes Augenmerk liegt hierbei auf der Herausbildung des burischen Nationalismus, weshalb das Volk der Buren als exklusive Gruppe und deren Nationenbildung im Zusammenhang mit der Abgrenzung von der britischen Kolonialmacht und Ausgrenzung der schwarzen Einheimischen im ersten Teil der Arbeit bearbeitet wird. An-schließend soll die enge Verknüpfung mit dem Kalvinismus näher in Augenschein genommen werden, da dieser die Legitimationsgrundlage für die Rassentrennung lieferte. Die Betrachtung der Rolle der niederländisch-reformierten Kirche bildet dann die Überleitung zum dritten Teil des Textes, in dem die Verschränkung von Politik und Kirche und einige Beispiele für rassistische Gesetzgebung einen partikulären Einblick in die Apartheid als rechtsextremistisches Staatssystem liefern sollen. Zu Ende wird ein zusammenfassendes Fazit die bearbeitete Fragestellung abschließend beantworten. Die verwendete Materialiensammlung besteht primär aus Monographien zum Thema Rassismus, Apartheid und Zusammenhang zwischen Religion und Rassenfrage, aber auch aus einigen Zeitungsartikeln und den Unterlagen aus dem vorangegangenen Seminar.
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