Zum Minnebegriff bei Hartmann von Aue im 'Erec' und im 'armen Heinrich'
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Sprache:Deutsch
29,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
14.07.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
65 (Printausgabe)
Dateigröße
1444 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668014824
Ob und inwiefern bestimmte Themen trotz dieser Diversität wiederholt in seinen Werken vorkommen und in welcher Form, ist eine interessante Frage. Eines der Themen, das von verschiedenen Literaturwissenschaftlern analysiert worden ist, ist der Minneaspekt im Werk Hartmanns von Aue. Dies hat zu unterschiedlichen Ansichten zu der Frage geführt, wie das Thema 'Minne' im Werk Hartmanns von Aue zu bewerten ist. Ist seine Auffassung zur Minne am Ende seines Lebens, wie einige Literaturforscher meinen, einer Absage an die Minne gleichzusetzen? Macht Hartmann in seinem Dichterleben diesbezüglich eine Entwicklung durch? Ändert sich seine gesellschaftliche und literarische Ansicht zur Minnethematik in der Dichtkunst mit den Erfahrungen, die er in seinem Leben macht?
In dieser Arbeit soll untersucht werden, ob es in seinem Werk Indizien gibt, die die Schlussfolgerung zulassen, dass der anfängliche Minnebegriff bei Hartmann sich allmählich in eine der Minne entgegengesetzten Auffassung und schließlich in eine Absage an den Minnedienst, oder gar einen Widerstand gegen die Minne, ändert, oder ob Minne vielmehr eine gattungsspezifische Funktion hat.
Die Fragestellung ist demnach:
Inwiefern ist der Minnebegriff bei Hartmann von Aue als gattungsspezifisch oder als Folge seiner persönlichen Entwicklung zu betrachten?
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