Kunst als Selbstbefragung. Künstlerische und mediale Konstruktion des Selbst bei Tracey Emin
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
22.09.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
75 (Printausgabe)
Dateigröße
2807 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668052079
Ihrer Medienpräsenz, die sich über die Kunstfachpresse hinaus bis hin zu Zeitungen und Lifestyle-Magazinen erstreckt, hat sie zu einer der bekanntesten britischen Künstlerinnen gemacht. Eine breite Medienöffentlichkeit erfährt vom Weglaufen ihrer Katze, sieht sie im Spitzen-BH und als Model für Vievienne Westwood, liest über ihre Abtreibungen und Alkoholexzesse.
In ihren Installationen, Näharbeiten, Videos, Drucken und Zeichnungen rekonstruiert sie ihre Lebensgeschichte, gibt scheinbar alles von sich preis und macht sich so zur Zielscheibe der Kritik: Emin greife mit bohemienhafter Attitüde stereotype Rollenmuster auf, übe eine Praxis der Markt- und Machtstrategie aus, ermangele Reflexionsfähigkeit und Intellektualität und ihre ständige Selbstthematisierung sei Ausdruck ihres Egozentrismus.
Es gibt Kritiker, die sich dafür aussprechen, Emin nicht auf die Figur eines "Celebrities" zu reduzieren. Sie sehen die Qualität ihrer künstlerischen Arbeit - so der Tenor der Kritik - in der Unmittelbarkeit und Direktheit, in der sie sich mit den Betrachtern verbinde (Leighton/Groom 2008: 7). Gerade in der Thematisierung von Alltäglichem seien die Reflexionen über Emins eigene Person heraus von Belang.
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