Die Verdachtskündigung unter Berücksichtigung des „Vertrauenskapitals“
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Sprache:Deutsch
49,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
21.01.2016
Verlag
Cuvillier VerlagSeitenzahl
298
Maße (L/B/H)
21/14,8/1,7 cm
Gewicht
388 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-7369-9191-0
Weiter befasst sich die Arbeit mit den an die Wirksamkeit einer Verdachtskündigung gestellten Anforderungen. Dabei liegt der Fokus auf den aus Sicht eines Praktikers sich ergebenden zahlreichen Fragestellungen: zum Vorliegen eines dringenden Tatverdachts einer schweren Pflichtverletzung, zu dem sich daraus ergebenden Vertrauensverlust sowie zur Erfüllung der arbeitgeberseitigen Aufklärungspflicht und der dazu erforderlichen Anhörung des Arbeitnehmers. Es wird aufgezeigt, wie der Arbeitgeber diesen Anforderungen in der Praxis gerecht werden kann.
Mit der sog. „Emmely“-Entscheidung hat das BAG klargestellt, dass Vermögens- und Eigentumsdelikte zum Nachteil des Arbeitgebers auch im sog. Bagatellbereich zwar grundsätzlich eine Kündigung rechtfertigen können, doch bei der vorzunehmenden Interessenabwägung das während eines langjährigen beanstandungsfreien Arbeitsverhältnisses erworbene „Vertrauenskapital“ den Ausschlag zu Gunsten des Bestandsinteresses des Arbeitnehmers geben kann.
Davon ausgehend, dass bei der Interessenabwägung vor einer Verdachtskündigung das „Vertrauenskapital“ künftig ebenfalls zu berücksichtigen sein wird, wird in der Arbeit untersucht, wie „Vertrauenskapital“ aufgebaut oder abgebaut werden kann und welche Wirkung es bei der Verdachtskündigung entfaltet. Die Anforderungen an die Dokumentation von aufgetretenen Vertrauensstörungen und die Möglichkeiten des Arbeitgebers zur Aufweichung des Spannungsfeldes Vertrauenswegfall vs. „Vertrauenskapital“ aus objektiver Betrachtung werden aufgezeigt.
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