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Verna B. Carleton

1. Zurück in Berlin

Zurück in Berlin Lesung mit Leslie Malton (6 CDs)

Gesprochen von
4

22,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Leslie Malton

Spieldauer

7 Stunden und 54 Minuten

Erscheinungsdatum

23.09.2016

Hörtyp

Lesung

Medium

CD

Anzahl

6

Verlag

Der Audio Verlag

Übersetzt von

Verena Koskull

Sprache

Deutsch

EAN

9783862318438

Beschreibung

Rezension

»Jenseits der deutschen Klischees. Bereichernd. Ein Gewinn.« Ulrike Draesner

Produktdetails

Gesprochen von

Leslie Malton

Spieldauer

7 Stunden und 54 Minuten

Erscheinungsdatum

23.09.2016

Hörtyp

Lesung

Medium

CD

Anzahl

6

Verlag

Der Audio Verlag

Übersetzt von

Verena Koskull

Sprache

Deutsch

EAN

9783862318438

Herstelleradresse

Der Audio Verlag GmbH
Hardenbergstr. 9a
10623 Berlin
Deutschland
Email: info@der-audio-verlag.de
Url: www.der-audio-verlag.de
Telephone: +49 30 31998280
Fax: +49 30 319982811

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  • Bewertung

    5/5

    17.05.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erstmals 1959 veröffentlicht -...

    Erstmals 1959 veröffentlicht - wieder sehr aktuell. Eine wunderbare Entdeckung.

  • Arietta

    aus Traben-Trarbach

    5/5

    21.01.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Reise in die Vergangenheit

    VON ARIETTA Die Autorin Verena B. Carleton, hat mit ihrem Debüt Roman „ Zurück in Berlin“,1959 einen grandioses historisches Dokument geschaffen. Ich bin dem Aufbau-Verlag sehr Dankbar das man ihn wieder ausgegraben und zu neuem Leben erweckt hat. Es wäre eine Sünde und Schande wäre er verschollen geblieben. Sehr schön fand ich auch den Anhang von Ulrike Draesner, die noch einmal auf die Geschichte eingeht. Auch ihr meinen Dank. Ich fand den Roman sehr spannend, informativ, aufrüttelnd und mitreißend. Er trägt für mich teilweise sehr Autobiografische Züge, sie hat ihn ihrer Freundin Sophie und ihren Freunden gewidmet. Ihr Schreibstil und Sprache ist sehr flüssig, Bildhaft, kraftvoll und klar. Für mich ist das Buch ein Zeitzeuge der damaligen Zeit, die Zeiten vor , während und nach dem 2. Weltkrieg. Dem Naziregime, Terror der SS, die Konzentrationslager, die Verfolgung der Juden und dem Wirtschaftswunder nach dem Krieg. Sehr schön hat sie die einzelnen Protagonisten gezeichnet, ebenso deren Charaktere und Emotionen kommen gut rüber. Beim Lesen wurde man zum Teil der Geschichte und bekam Einblick in viele verletze und verwundete Seelen. Es geht um den deutschen Eric Dahlburg der sich seit seiner Flucht nach London Devon nennt. Seinen Alten Namen hat er abgelegt. Er möchte Brite sein, britischer geht es wirklich nicht mehr bei ihm. Seine Vergangenheit hat er verdrängt und vergraben. Ausgerechnet auf einer Seereise lernen Eric und seine Frau Nora sie die Amerikanische Journalistin kennen. Eine Enge Freundschaft entsteht zwischen den dreien. Seine Schuldgefühle und innere Zerrissenheit, weil er vor den Nazis mit seiner Mutter geflohen ist, belasten ihn schwer. Immer ist da das Gefühl seine Angehörigen im Stich gelassen zu haben, sein Vater starb im Gefängnis, was aus dem Rest der Familie geworden ist liegt im dunkeln. Haben sie den Terror und das Naziregime überlebt, das alles frisst an Eric Seele. Die beiden Frauen schaffen es endlich ihn zu überzeugen sich seiner Vergangenheit zustellen und mit ihnen nach Berlin zu reisen, um sich auf Spurensuche nach Familienmitgliedern zu begeben. Nora, ist es die im Telefonbuch seine Tante Rosie in Berlin findet.Eine Interessante Reise beginnt hier, wir begleiten sie durch das Berlin das zerbombt wurde und im Aufbau ist wieder eine blühende Metropole zu werden. Erleben das Wirtschaftswunder, lernen die bezaubernde Tante Rosie kennen, Die ganz anders ist als Eric sie in Erinnerung hatte, sein Groll gegen sie ist unbegründet gewesen, das entdeckt er erst jetzt. Da ist auch noch Käthe seine Cousine die auch einiges schreckliche erlebt hat. Alte Emotionen und Erinnerungen kochen hoch, besonders aufwühlend fand ich die Briefe von Eric Vater, der er im Gefängnis schrieb, und die Tante Rosie für ihn aufbewahrte. Auch begleiten wir sie zu traurige Stätten, wie Bergen-Belsen. Sehr schön kamen in der Geschichte die Seelen und Psychen der einzelnen zum tragen. Jeder von ihnen hat etwas verdrängt. Wird Eric sich mit seiner Vergangenheit versöhnen und noch mehr Menschen finden die ihm wichtig waren? War seine Reise nicht umsonst ? „ Ein grandioser Roman mit tiefem Einblicken in die Menschliche Seele „ Danke das man ihn wieder entdeckt hat, man sollte ihn unbedingt lesen, sonst hat man etwas versäumt „

  • Bewertung

    5/5

    02.10.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein ausgesprochen interessanter Blick einer Amerikanerin auf das Deutschland der Fünfziger Jahre

    Es ist schon sehr erstaunlich, wie sich manchmal alles zusammenfügt. Erst vor Kurzem habe ich Ihnen den Roman von Carmen Korn „Töchter einer neuen Zeit“ vorgestellt, der von 1919 bis 1948 in Hamburg spielte. Und danach war ich etwas unsicher, was ich als nächstes lesen sollte. Eigentlich hätte ich ja gerne gleich mit dem 2. Band weitergemacht. Aber der erscheint ja erst im Mai 2017. Ich guckte also mal, was ich so alles hatte und blieb bei Verna B. Carleton „Zurück in Berlin“ hängen, da mich der Klappentext angesprochen hat. Aber da war mir noch nicht klar, wie gut dieser Roman zu dem vorherigen passt. Und auch das Buch, welches ich Ihnen wahrscheinlich als nächstes vorstellen werde, passt wunderbar in diesen Kontext – André Postert „ Hitlerjunge Schall – Die Tagebücher eines jungen Nationalsozialisten“. Der Roman „Zurück in Berlin“ ist ein Roman einer Amerikanerin, die durch ihren Vater deutsche Wurzeln hat. Sie hat in Mexiko, wohin sie geheiratet hat, und in den USA sehr viel mit Exildeutschen verkehrt. So war sie u.a. mit Anna Seghers und Egon Erwin Kisch befreundet. 1957 hat mit ihrer Freundin Gisèle Freund, einer berühmten Fotografin und Fotohistorikerin, Deutschland besucht. Und aus dieser Reise ist ihr die Idee für diesen Roman gekommen, der 1959 erstmals veröffentlicht wurde. Herausgekommen ist ein sehr interessanter Einblick in das Deutschland der Nachkriegszeit. Abgerundet wird dieses Buch durch das Nachwort der Herausgeberin Ulrike Draesner. Verna B. Carleton erzählt die Geschichte von Eric Devon, einem Engländer, der allerdings als Erich Dalburg in Berlin geboren wurde. Sie macht dies sehr geschickt, denn erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive einer namenlosen Person, die das Ehepaar Devon 1956 auf einer Überfahrt von Florida nach Europa kennenlernt. An Bord der Caribe bildet sich eine kleine Reisegruppe aus der Ich-Erzählerin, dem Ehepaar Devon, einem niederländischen Ehepaar und einem Franzosen, die sich eng zusammenfinden. Besonders die Ich-Erzählerin und die Devons freunden sich so richtig an, dass die Freundschaft auch nach der Schiffspassage weiterbesteht. Im 1. Teil des dreigeteilten Romans wird die Überfahrt erzählt. Hier lernt man peu á peu Eric Devon näher kennen. Denn was kaum einer in seinem Bekanntenkreis weiß, ist, dass er eigentlich ein Deutscher namens Erich Dalburg ist, der bereits 1936 nach England emigriert ist. Er hat alles versucht, um ein typischer Engländer zu werden. Nach Deutschland will er nie zurück. Aber ein Nervenleiden beginnt sein Leben zu zerstören. Die unbekannte Ich-Erzählerin, die nach Deutschland reisen will, schlägt nun im 2. Teil den Devons vor, sie nach Deutschland zu begleiten. Und diese Reise öffnet Eric die Augen. Er muss erkennen, dass nicht alles entweder schwarz oder weiß ist. Er muss sich mit seiner eigenen Vergangenheit auseinandersetzen und einige für ihn schmerzhafte Erfahrungen machen. Erst im 3. Teil erkennt er, wer er wirklich ist und wohin er gehört. Mich hat dieses Buch besonders deshalb fasziniert, weil es aus der Sicht einer Unbeteiligten geschrieben wurde. Genau wie die Ich-Erzählerin hat ja die Autorin selbst eine Exil-Deutsche auf ihrer Reise begleitet. Und das, was sie in Deutschland gesehen und gehört hat, hat sie sicherlich so in ihren Roman eingearbeitet. Es sind die 50er Jahre. Überall sind noch Ruinen zu sehen, aber das Wirtschaftswunder hat bereits begonnen. Überall sind neue Häuser entstanden, das Leben und die Geschäfte florieren wieder, und es gibt auch wieder eine Armee in Westdeutschland. Doch ist all das alte Gedankengut wirklich verschwunden? Wieso konnte Deutschland so schnell wieder wer in der Welt werden? Und wie gingen die Menschen mit ihrer Vergangenheit um? Sehr viel hiervon beantwortet die Autorin in ihrem Roman. Und sie zeigt auch auf, wie schwer sich die in Deutschland verbliebenen Deutschen mit den Exil-Deutschen tun und andersherum. Beide Seiten haben ihre Vorurteile und sind voller Vorwürfe. Ein ausgesprochen interessantes Zeitdokument, was ich in dieser Form noch nie gelesen habe. Ausgesprochen informativ und auch sehr erschreckend. Liest sich aber wunderbar.

  • Bewertung

    aus Wetter

    4/5

    05.01.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte

    1959 erschienen und trotzdem sehr aktuell! So lässt sich das Buch für mich am besten zusammenfassen. Denn während der gesamten Lektüre musste ich mir sehr oft klar machen, dass viele Aussagen tatsächlich schon fast 60 Jahre alt sind, so sehr passen sie in die heutige Zeit. Besonders die Sicht der Emigranten Eric und Käthe fand ich aktueller, wie nie! Denn Eric und Käthe, beide im 3.Reich aus Deutschland geflohen (er nach England, sie nach Frankreich) müssen sich doch immer wieder mit ihren deutschen Attribute auseinander setzten. Aber auch ihre Vergangenheit im In- und Ausland und vor allem Erics Sicht auf das Deutschland zum Ende der 1950er Jahre sind ein großer, wenn nicht sogar der beherrschende Aspekt des Buches. Die Autorin gibt dem Leser mit Erics deutscher Familie und anderen Wegbegleitern immer wieder verschiedene Einblicke auf die Deutschen, ihre Schuld, den Krieg und den Wiederaufbau. Die Blickwinkel sind dabei so vielseitig und verschieden, wie es verschiedene Menschen gibt. Und der Leser wird jedesmal angeregt, sich seine eigenen Gedanken dazu zumachen. Die Protagonisten sind gut und glaubhaft gezeichnet. Ich bin nicht mit jedem warm geworden, aber das ist im "echten" Leben ja auch nicht so. Einzig die Ich-Erzählerin bleibt ein "unsichtbares Wesen" im Hintergrund, obwohl sie an der Geschichte auch rege teilnimmt. Hilfreich war aber ihr neutraler, amerikanischer Blick (der der Autorin) auf die Deutschen und ein kleines bisschen auch auf die Briten. Sehr bewegend waren die Beschreibungen eines Besuches im KZ Bergen-Belsen und die Tagebuch-Aufzeichnungen von Erics Vater, während eines Gefängnisaufenthaltes zur NS-Zeit. Das Ende ist mir ein bsschen zu rund, gut, amerikanisch. Es schadet dem Buch aber nicht sonderlich.

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Unsere Meinungen

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    Maren Koenig

    Thalia Pinneberg

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    5/5

    15.11.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kaum zu glauben, dass dieses Buch...

    Kaum zu glauben, dass dieses Buch vor über 60 Jahren geschrieben wurde! Für mich besonders faszinierend ist der Einblick in die Gefühle und Gedanken der Menschen in der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg.
  • Zum Bewerterprofil von S. H.

    S. H.

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.09.2017

    Hörbuch (CD)

    Zurück zu den Wurzeln

    Eric, der seit Jahren in London mit neuer Identität lebt, muss sich seiner jüdischen Vergangenheit stellen um endlich wieder sich selbst zu sein und Frieden mit sich und seiner Familie machen zu können. Großartiger Roman mit schöner Sprache und Tiefgang. Leslie Malton liest ihn gekonnt, mit ihrer unverwechselbaren Stimme und viel Empathie für die verschiedenen Charaktere der Geschichte. Einfach wunderbar!
  • Zum Bewerterprofil von Pascal Endres

    Pascal Endres

    Thalia Karlsruhe – EKZ Am Ettlinger Tor

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.08.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn die Schatten der Verangenheit...

    Wenn die Schatten der Verangenheit uns einholen. Eine beklemmende und intensive Erzählung, die nun endlich auf deutsch erhältlich ist.
  • Zum Bewerterprofil von Sabine Rößler

    Sabine Rößler

    Thalia Wildau – A10-Center

    Buchhändler*in

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    4/5

    17.05.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was treibt einen geflohenen Juden...

    Was treibt einen geflohenen Juden zurück nach Berlin ? Kann man dort überhaupt noch leben, umgeben von lauter Tätern ? Ein tolles Buch, das man unbedingt lesen sollte.
  • Zum Bewerterprofil von Marko Rose

    Marko Rose

    Thalia Bremerhaven

    Buchhändler*in

    5/5

    25.09.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zurück zu den eigenen Wurzeln

    Eric Devon, alias Erich Dalburg, besucht nach einigem Zögern die Stadt seiner Jugend. Denn nicht viele wissen von seiner deutschen Vergangenheit. In seiner neuen Heimat, England, nur eine Handvoll Personen. Er, der exil-jüdische Deutsche, muss sich nun in Berlin der erschütternden Wahrheit stellen. Erich hat in jahrelanger Abwesenheit angenommen, dass einige seiner Verwandten sich euphorisch den Nazis angeschlossen hatten. Auch der eigene Vater soll von einem Teil der Familie verraten worden sein. Aber vieles erscheint nur auf den ersten Blick eindeutig. Eine tragisch, faszinierende Familiengeschichte über Zeit der dreißiger Jahre bis hin zur Wirtschaftswunderzeit nach dem Krieg.

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