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Greenwash, Inc. Roman

6

11,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.11.2016

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

392

Maße (L/B/H)

19,1/12,6/3,2 cm

Gewicht

396 g

Farbe

Beige / Salsa Rot

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6399-0

Beschreibung

Rezension

»Es ist erstaunlich, dass die Popliteratur mit diesem Werk plötzlich zurückkommt und eine neue Stufe der kritischen Relevanz erreicht.«
Jan Wiele, FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

»Ein furioser, böser Roman über die Welt des Öko-Marketing. ›Greenwash, Inc.‹ ist eine glänzend geschriebene Satire in der Tradition von Bret Easton Ellis' ›American Psycho‹ - nur ohne Gewalt!«
Joachim Scholl, DRADIO KULTUR

»Exzellent recherchiert und gut zu lesen.«
Julia Encke, FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

»Mit seiner Schilderung der Werbe-Branche trifft Autor Karl Wolfgang Flender ins Tiefschwarze. Sein Roman ›Greenwash, Inc.‹ gerät süffig und bleibt doch im Halse stecken.«
Pascal Fischer, NDR KULTUR

»›Greenwash, Inc.‹ läuft auf Hochtouren, nicht im Schonwaschgang.«
Jobst-Ulrich Brand, FOCUS

»Böse, spannend, unterhaltsam.«
Anja Keber, BAYERISCHER RUNDFUNK

»Eine intelligente, freche Satire über die Kunst, professionell zu lügen.«
Günter Keil, PLAYBOY

»Ein böses Lehrstück über Wirtschaft und Moral [...]: Die Tradition des gesellschaftssatirischen Erzählens lag viele Jahre brach. Schön, dass seine Wiederentdeckung begonnen hat.«
Christian Hippe, SAARLÄNDISCHER RUNDFUNK

»In ›Greenwash, Inc.‹ rechnet Flender nicht nur mit fragwürdigen Methoden der PR-Branche ab, sondern kommentiert gleichzeitig neue Medienrealitäten. [...] Das Buch ist [...] eine große Freude.«
Barbara Köppel, FM4

»Eine die Gegenwart zur Kenntlichkeit entstellende Satire. [...] höchst unterhaltsam geschrieben.«
Oliver Pfohlmann, TAGESSPIEGEL

»Eine witzig-bissige Satire über das Öko-Marketing von großen Firmen«
Saskia Stöcker, FREUNDIN

»Erschreckend realistisch (...) Eine nagelscherenscharfe Satire auf die Kreise der Reinwascher und Schönschreiber.«
Cornelia Geissler, BERLINER ZEITUNG

»Böse, sehr, sehr böse. […] Lustvoll destruktiv nimmt Flender eine ganze Branche aufs Korn. Eine Demontage. Ein ungewöhnliches Debüt.«
Emmanuel von Stein, KÖLNER STADT-ANZEIGER

»Karl Wolfgang Flender zerlegt akribisch das gute Gewissen. [...] ›Greenwash, Inc.‹ [...] erinnert an die Lobbysatire ›Thank You for Smoking‹, ist aber kaltherziger, präziser. Gegen jede Moral.«
Erik Heier, TIP BERLIN

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.11.2016

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

392

Maße (L/B/H)

19,1/12,6/3,2 cm

Gewicht

396 g

Farbe

Beige / Salsa Rot

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6399-0

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG
Amsterdamer Straße 192
50735 Köln
DE
herstellung@dumont.de

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  • Julia Dyroff

    aus Augsburg

    5/5

    10.08.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Glauben Sie nicht alles was Sie...

    Glauben Sie nicht alles was Sie lesen. Nicht überall wo Bio oder FairTrade draufsteht ist das auch wirklich drin. Ein tolles Debüt das einen zum nachdenken bringt. Hochaktuell!

  • Dr_ M

    aus Sachsen

    4/5

    20.12.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Menschen glauben, was sie glauben wollen

    Auf dieser einfachen Wahrheit beruht jede Art von Propaganda. Natürlich heißt das heute anders. Man spricht von Public Relations, damit der eigentliche Sinn der Verabstaltung nicht sofort deutlich wird. Thomas Hessel arbeitet in einer Agentur, die sich der positiven Imagepflege gewidmet hat. Kommt ein böser Kapitalistenkonzern in schlechtes Licht, dann tritt Mars & Jung auf den Plan und sorgt für ein positives Bild. Dafür fliegt Hessel um die ganze Welt und sorgt für "ereignisbasierte Kommunikation" im Sinne der Auftraggeber. Früher einmal war er Journalist. Ob er so ein richtiger Investigativer war, ist nicht überliefert. Aber die Leute wollen die Presse nicht mehr lesen. Und deshalb ging Hessel lieber gleich zum Original. Wozu in der Zweitverwertung leben, wenn man in den PR-Agenturen besser bezahlt wird? Aber irgendwie scheint Hessel das nicht gut zu bekommen. Ständig muss er Beruhigungsdropse einwerfen. Auch die Libido leidet. Ein Wunder ist das nicht. Wer hohles Zeug fabriziert, kann nicht glücklich werden. Auf den ersten Blick liest sich dieser Roman wie eine bitterböse, zynische Satire auf Leute, die mit dem Versuch der Veralberung von Menschen Geld verdienen. Bei einer Satire muss man mit Übertreibungen rechnen. Die Charaktere werden in den Punkten überzeichnet, auf die es ankommt. Der Rest bleibt flach. Zwischentöne fehlen, denn es soll ein Prinzip offengelegt werden. Hessel befasst sich mit Brandrodungen in Brasilien, abgefackelten Textilfabriken in Indien und giftigen Elektroschrotthalden in Ghana. Den Kunden seines Arbeitgebers liegt ihr nachhaltiges grünes Image am Herzen. Und Hessel soll es formen. Menschen brauchen Bilder, denn so lassen sich Botschaften geschickt und ohne Umwege im Unterbewusstsein verankern. Und selbst wenn Hessel dabei auffliegen sollte, für Leute wie ihn ist immer irgendwo ein Platz frei. So weit, so gut. Lässt man das gut lesbare Buch ein paar Tage sacken, dann stellen sich natürlich schon einige Fragen. Wer hat eigentlich schon mal glaubhafte, überzeugende und wirkungsvolle Imagekampagnen gesehen, die bei auch nur einem der drei Handlungsorte ansetzten? Agenturen wie die imaginären Mars & Jung arbeiten wohl viel effektiver auf ganz anderen Gebieten, aber das war dem Autor vielleicht zu heiß. Der Roman besitzt auch eine gewisse abstrakte Komik. Obwohl kaum einer der Leser aus eigener Erfahrung die Arbeitsweisen und das Arbeitsklima solcher Agenturen kennen wird, glaubt man doch zu gerne, dass es gewiss so sein muss, wie es in diesem Roman eindrucksvoll beschrieben wird. Und genau das ist wahre PR in großer Vollendung: Dem Publikum etwas vorspielen, was es gerne glauben möchte. Hut ab!

  • Bewertung

    3/5

    07.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Spannendes Thema, mittelmäßig umgesetzt

    Obwohl das Buch bereits über 6 Jahre alt ist, hat das darin behandelte Thema an Aktualität nicht verloren - im Gegenteil. Nachhaltigkeit ist in aller Munde und wird mehr denn je vom Verbraucher nachgefragt und nachvollziehbar eingefordert. Was liegt da näher, als aus dem Greenwashing von Firmenimages ein einträgliches Geschäftsmodell zu kreieren? An drei heute gut bekannten Problemfeldern - Vernichtung des Regenwalds, Textilindustrie, Bodenschätze aus Afrika - verdeutlicht der Autor den Zwiespalt, vor dem unsere Wohlstandgesellschaft steht. Der erzählende Hauptcharakter verbindet die Vorgänge über seine persönliche Verstrickung in die Machenschaften der Medienschaffenden. Allein rund um diese drei Szenarien hätte sich ein spannender wie auch satirisch überhöhter Plot entspinnen können. Selbst der in weiten Teilen unsympathische Protagonist gäbe Freiraum für ein tieferes Verständnis der Beweggründe dieser dubiosen und skrupellosen PR-Maschinerie. Leider bleibt die Umsetzung hinter diesen Erwartungen zurück. Da ist zu viel wiederholtes Gewese um Markennamen und übersteigerte Personality. Die stereotypen Charaktere streben fast ausnahmslos ohne Rücksicht auf Verluste nach persönlichem Benefit und Ansehen und werden dem Leser kaum sympathisch. Es findet auch keine Entwicklung bei ihnen statt, da ist kein Einsehen oder Umdenken, um der Handlung eine Wendung zu verleihen. Und so dümpelt sie mit den Figuren in eine persönliche Quasi-Katastrophe, nach der es doch irgendwie weitergeht wie vorher. Vielleicht soll das auch die Message des Romans sein. Anfangs fand ich den Schreibstil erfrischend anders, erzählt im Präsens aus der Ich-Perspektive. Gegen Ende ermüdete die andauernde Introspektive jedoch, und auch die Satzbauten gerieten bisweilen recht simpel. Auf einer Seite fand ich drei Sätze in Folge, die mit "Ich" begannen. Fazit: Das Buch ist nicht so "böse", wie manche Rezensenten oder der Klappentext ankündigten, und hätte thematisch Potenzial für einen Pageturner gehabt, sowohl was die Spannung als auch die Satire angeht. Den Schreibstil kann man mögen, mir geriet er auf Dauer zu spröde.

  • Bewertung

    2/5

    16.03.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Roman um eine Agentur, die Firmen...

    Roman um eine Agentur, die Firmen ein falsches Öko-Image verschafft, mit skrupellosen Managern, die über Leichen gehen.

  • Evelyn Roewekamp

    aus Rostock

    5/5

    07.04.2021

    eBook (ePUB)

    lAlles Lügen, oder grün?

    Woher hat dieser Autor so eine tolle, coole Schreibweise und wie ist er auf dieses Thema gekommen. Überall Lügen, Lügen , Lügen, wir belügen uns selbst und verdrängen sehr gekonnt die supersaubere Ausbeutung in der dritten Welt.Der Protagonist ist böse, zynisch und arbeitet für eine PR Firma. Er geht über Leichen und gerät bald in die Grube, die für andere gegraben hat. Diese wunderbare Gesellschaftskritik wirkt saukomisch. Das Lachen bleibt einem im Halse stecken.

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Bewertungen (6)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Pascal Endres

    Pascal Endres

    Thalia Karlsruhe – EKZ Am Ettlinger Tor

    Buchhändler*in

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    4/5

    16.03.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Ein zynische Geschichte die sich...

    Ein zynische Geschichte die sich aber wahrscheinlich in dieser Form täglich abspielt.
  • Zum Bewerterprofil von Buchhändler*in

    Buchhändler*in

    Thalia Berlin – Linden-Center

    Buchhändler*in

    4/5

    16.03.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Ein bitterböser, furios geschriebener...

    Ein bitterböser, furios geschriebener Roman für alle die glauben mit Öko die Welt retten zu können. Ein Buch wie es nur in unserer heutigen Zeit entstanden sein kann.
  • Zum Bewerterprofil von Anka Ziegler

    Anka Ziegler

    Thalia Röhrsdorf – Chemnitz-Center

    Buchhändler*in

    4/5

    16.03.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Haifischbecken ist gar nichts...

    Ein Haifischbecken ist gar nichts dagegen! Sehr böse, sehr zynisch. Danach werden Sie Werbung mit ganz anderen Augen sehen!

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