Produktbild: Heldenfabrik
Band 1

Heldenfabrik Thriller - Kommissar de Bodts erster Fall

9

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.08.2016

Verlag

Penguin

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

18,8/11,8/3,5 cm

Gewicht

386 g

Farbe

Aquamarin / Tanne

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-10085-0

Beschreibung

Rezension

»Ein harter, sehr cooler Krimi - ein großartiger Thriller mit intelligentem Plot und coolem Ermittlertrio.« Lippische Landeszeitung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.08.2016

Verlag

Penguin

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

18,8/11,8/3,5 cm

Gewicht

386 g

Farbe

Aquamarin / Tanne

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-10085-0

Herstelleradresse

Penguin TB Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • books and phobia

    aus Halle

    4/5

    24.04.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Das Rezept um ein Held zu werden

    Sagen wir es so wie es ist, ich hatte Lust auf eine neue Thriller-Reihe und stieß dabei auf jene. Durch die Kurzbeschreibung gelockt, wollte ich nun endlich mit der Reihe beginnen und freute mich auf ein paar spannende Lesestunden. Was am Ende dabei herauskam, erfahrt ihr jetzt. Dieses ist eines der Bücher, welches sich trotz ruckeligen Anfangs zu einer lesenswerten Lektüre entwickelte. Grund für den schlechten Einstieg ist die Schreibweise des Autors, welcher sehr kurze Sätze verwendete, die einfach kein leichtes Lesen ermöglichten. Man stolpert von Satz zu Satz, was gerade bei der Beschreibung der Figuren große Probleme machte. Tatsächlich habe ich nur verschwommene Bilder von den Charakteren, muss aber dazu sagen, das nur das Äußere fehlt, denn die Persönlichkeiten wurden hervorragend dargestellt. Dies sorgte später auch für ordentlich Spannung, da man glaubte die Akteure zu kennen, dann aber doch wieder überrascht wurde. Die Geschichte im Buch findet tatsächlich erst am Ende eine Auflösung, mit der man dann auch nicht wirklich gerechnet hätte. Bis man allerdings da ankommt, erlebt man die Ermittlungsarbeit von Eugen de Bodt und seinem Team. Da dies alleine ein Krimi wäre, erleben wir aus der Sicht von Andre´was es heißt ein Killer zu sein der auf der Flucht ist und gleichzeitig zum Jäger wird. Ein echt spannender Mix. Wenn die Geschichte eines war, dann schlüssig. Beschreibungen waren gut verarbeitet und lieferten hilfreiche Informationen. Ich würde fast soweit gehen und sagen, das ein Hauch Wirtschaftsthriller mit im Buch steckt, da man nicht nur Einsichten in die höheren Ebenen eines Konzerns werfen kann, sondern auch Einblicke in die Ränge des deutschen Staates bekommt. Wie schon ein paar Mal erwähnt, hat man nach den ersten Holpersteinen einen sehr spannenden Fall, welcher dazu auch noch sehr emotional ist und sogar ein paar sehr unterhaltsame Szenen bereithält. Die Titelfigur der Reihe ist Eugen de Bodt, welcher schon einen sehr schweren Charakter hat, der nicht leicht zu durchblicken ist. Ich selbst hoffe in den Nachfolgern etwas besser verstehen zu können, weshalb er Polizist geworden ist obwohl er diesen Beruf gerade zu verabscheut. Auch seine familiären Verhältnisse sind nicht gerade leicht, da sowohl der Umgang mit seiner Frau als auch zu seinen Eltern sehr kalt ist. Kontakt zu seinen Kindern hat er kaum, was er aber auch fast nicht vermissen zu scheint. Trotz des konfusen Charakters, hatte ich meinen Gefallen an ihm, da er einfach mal anders war und sich nix sagen ließ. Selbst Rang-höhere Personen konnte er auch schon einmal verachten und bloss stellen, wenn er merkt, das ihm jemand seinen Fall verbauen möchte. Seine beide Kollegen sind da schon etwas einfacher eingestrickt, aber eben so verbissen, wenn es um einen Fall geht. Sie vertrauen de Bodt vollständig und lassen nix auf ihren Chef kommen. Andre´der Killer, wäre wohl der beste Name für ihn, da er im Buch wirklich eine gewaltige Blutspur hinter sich lässt. Sein Wissen und Können ist immer wieder für Überraschungen gut, wobei man nur wenig über seine Vergangenheit erfährt. Die interessiert allerdings auch kaum, da der Charakter selbst schon so faszinierend ist. Er wirkt stellenweise sehr freundlich und fast schon mitfühlend, aber hat dann doch wieder den Schalk im Nacken. Etwas verwirrender war es da schon aus der Sicht des Staates, da hier so viele Titel und Ränge aufgelistet werden, das man kaum mehr weiß wer der Chef vom wem ist und wer über wem steht. Da auch aus dieser Riege ermittelt wird, erfährt man zunehmend wie die Geheimdienste in Deutschland funktionieren. Das Spiel der Charaktere und deren stetige Wechsel im Buch, machen wirklich sehr viel Spaß und sorgen sowohl für Unterhaltung als auch für eine ganze Menge Action, denn es wird scharf geschossen und das in mehrerer Hinsicht. Das Cover hätte ich mir doch etwas auffälliger gewünscht, da es in keinster Weise mit der Story zusammenhängt. Wir haben einen Mann der durch Nebel oder etwas ähnliches fast komplett verdeckt wird. Da wir es im Buch mit Spionen und Agenten zutun haben, die ihre Identität nicht preis geben dürfen, kann man diese Verschleierung schon verstehen, aber die Hauptfigur ist de Bodt, welcher schon ein klares Profil erhalten sollte. Die gelbe Farbe des Autorennamens ist zwar sehr präsent, aber eben nicht außergewöhnlich genug. Das selbe trifft auf den Buchtitel zu. Hier hätte die Covergestaltung wenigstens einen Punkt klar hervorheben müssen. Wer die extrem kurzen Sätze am Anfang überwunden hat, kann sich auf einen spannende Geschichte freuen, die verschiedene Typen von Lesern ansprechen dürfte.

  • Bewertung

    4/5

    17.05.2017

    Buch (Taschenbuch)

    "Ich verfluche den Tag, an dem ich beschloss, Polizist zu werden"

    Während einer nächtlichen Vorstandssitzung der Berlin-Brandenburgischen Chemie AG wird ein Anschlag verübt, dem alle Anwesenden zum Opfer fallen. Aber warum werden die Opfer auf bizarre Art und Weise der Öffentlichkeit präsentiert? Und was hat es mit dem Rilke Gedicht auf sich, welches bei den Leichen gefunden wird? Und warum schaltet sich, auf Veranlassung des Bundeskanzleramtes, der Verfassungsschutz in die Ermittlungen ein? Geht es wirklich um die Aufklärung eines Kapitalverbrechens oder sind etwa staatspolitische Interessen der Bundesrepublik berührt? Keine leichte Aufgabe für Hauptkommissar de Bodt und sein Team, in diesem Wirrwarr den Überblick zu behalten. Heldenfabrik ist eine sehr gelungene Mischung aus Polit- und Actionthriller, die sich zu einem spannenden Wettlauf zwischen LKA Berlin, Verfassungsschutz und einer dritten Partei (ich will an dieser Stelle nichts über Andre verraten!) verdichtet. Und mit Eugen de Bodt hat von Ditfurth eine wirklich vielschichtige Hauptperson geschaffen, brillant als Ermittler, aber auch aufsässig, mit enormen Problemen sich unterzuordnen und nicht immer beliebt bei Kollegen. Ein toller Beginn einer Reihe mit Hauptkommissar de Bodt und ein Beweis dafür, dass auch deutsche Autoren in diesem Genre ihr Handwerk verstehen. Und eindeutig ein Fall für große Vorfreude auf weitere Bücher mit dem außergewöhnlichen Hauptkommissar Eugen de Bodt!

  • Literaturlounge eu

    aus Gießen

    4/5

    22.09.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Krimi in einer hohen Geschwindigkeit

    Christian von Ditfurth hat einen neuen Kommissar erschaffen, der für mich im ersten Moment ein wenig schwierig ist. Er hält sich wenig an die Regeln und man hat einfach das Gefühl, er hält sich für etwas Besseres. Aber gerade dies macht ihn auch irgendwie liebenswert. Er ist nicht so schrullig, wie Herr Stachelmann es teilweise gewesen ist. Was einem immer wieder auffällt ist, dass er immer wieder auch zu seinem Wort gegenüber Verbrechern steht. Die Geschichte, hat teilweise ein sehr hohes Tempo, teilweise auch zu schnell. Dies liegt daran, dass die verschiedenen Institutionen immer wieder versuchen die Aufklärung des Falles heimlich still und leise in ihr Ressort zu bringen, und die Polizei dumm dastehen zu lassen. Teilweise bekam ich das Gefühl, dass Herr Ditfurth, um sich in die Söldner hineinzudenken, recht tief recherchiert hat. Es wird wirklich eine Blutspur mit fast kriegsähnlichen Zügen durch unser Land gezogen. Auf der einen Seite geht es dabei immer wieder ums Überleben, aber auch um viel Geld. Alles in allem ist es ein Krimi, der teilweise ein wenig abgedreht ist, aber wesentlich mehr Tempo hat wie die letzten Romane von Christian von Ditfurth. Ich hoffe, dass der neue Kommissar vielleicht in den nächsten Büchern ein wenig mehr schärfe und Tiefe bekommt; und nicht nur kleine Andeutungen. Für mich birgt die Familie von De Bodt noch einiges an Potenzial und ich hoffe, dass dies noch ein wenig mehr herausgestellt wird. Gelungen finde ich die beiden Kollegen, mit denen de Bodt zusammenarbeitet und ich freue mich auch, diese beiden etwas besser kennenzulernen. Etwas weniger Tempo, dafür etwas mehr Tiefe, dann denke ich, wird aus dem neuen Helden, wirklich ein richtiges Meisterwerk. Der Anfang ist gemacht. Ich werde das Team auf alle Fälle weiter begleiten; und ich denke, dass auch andere Krimifans meine Meinung teilen.

  • Bewertung

    3/5

    02.07.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Unglaubwürdig

    Zwar spannend, aber konfus und unübersichtlich. Die vielen Perspektiven interessieren nur zum Teil, die Sexgeschichten erst recht nicht. Bei von Ditfurth hat man den Eindruck, dass normale berufliche Beziehungen von Frauen und Männern nicht möglich sind. Und Frauen werden immer mit typischen äußerlichen Attributen beschrieben, bei Männern spielt das offenbar keine Rolle. Das ist mir schon bei den Stachelmann - Krimis negativ aufgefallen. Und außerdem: Der schlimmste Verbrecher kommt davon - das müsste nun wirklich nicht sein!!

  • Zsadista

    3/5

    11.02.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Rezension zu "Heldenfabrik"

    Hauptkommissar de Bodt, gerade von Hamburg nach Berlin versetzt bekommt direkt einen neuen Fall übergeben. Noch nicht richtig eingelebt, die Kollegen noch unbekannt bekommt er diesen großen Fall anvertraut. Fast der komplette Vorstand des Berliner Chemiekonzerns BBC wurde ermordet. Keine Zeugen, keine Spuren, das können nur Profis gewesen sein. Und dann taucht auch immer wieder dieses seltsame Gedicht von Rilke auf. Mit seiner Kollegin Kriminaloberkommissarin Silvia Salinger und dem Anwärter Yussuf nimmt de Bodt die Ermittlungen auf. Noch ahnen die drei nicht, in welches Wespennest sie gestochen haben. „Heldenfabrik“ ist der erste Band der neuen Thriller Reihe aus der Feder des Autors Christian V. Ditfurth. Der Schreibstil ist flott und lässt sich gut lesen. Trotzdem bin ich recht unentschlossen bei diesem Werk. Das Buch ist mir an sich zu überladen mit Aktion. Wollte hier an die typischen übertriebenen amerikanischen Thriller angeschlossen werden? Mir hat es nicht so sehr gefallen. Eugen de Bodt ist mir durchweg unsympathisch. Ich kann zwar das Grundprinzip der Figur nachvollziehen, doch das Endprodukt hat mir gar nicht gefallen. Ich habe nichts gegen Personen mit eigenem Kopf, de Bodt hat mich in seiner Art allerdings fast schon genervt. Der gesamte Inhalt der Story ist auch etwas löcherig. Bei manchen Begebenheiten hatte ich einfach ein Fragezeichen über dem Kopf und überlegte, was mir das jetzt sagen sollte. Manche Ereignisse passten einfach nicht zusammen. Ich möchte jetzt nicht näher darauf eingehen, sonst müsste ich spoilern und würde so etwas von der Spannung nehmen. Auch die Auflösung des Falles ließ für mich einiges offen und zu wünschen übrig. Ich hätte mir zumindest am Ende etwas Runderes gewünscht. Es wird auch nichts groß hinterfragt, es ist einfach alles wieder Friede, Freude, Eierkuchen. Der Story hätte auf jeden Fall etwas weniger übertriebene Aktion und etwas mehr Inhalt gut getan. Für Leser rasanter amerikanischer Thriller ist „Heldenfabrik“ mit Sicherheit eine Perle. Für mich war es am Ende nur ein kleines Perlchen. Nicht so schlecht, aber auch nicht übermäßig gelungen.

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