Produktbild: Die vier von der Schusterstaffel

Die vier von der Schusterstaffel Ein Heimat-Roman

2

18,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.06.2016

Verlag

Verlag Eugen Ulmer

Seitenzahl

282

Maße (B/H)

13/20 cm

Gewicht

438 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8001-0825-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.06.2016

Verlag

Verlag Eugen Ulmer

Seitenzahl

282

Maße (B/H)

13/20 cm

Gewicht

438 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8001-0825-1

Herstelleradresse

Ulmer Stuttgart
Wollgrasweg 41
70599 Stuttgart
DE
info@ulmer.de

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  • vielleser18

    aus Hessen

    5/5

    22.07.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessant, fesselnd und realistisch

    "Die vier von der Schusterstaffel" ist ein Roman über die vier Freund Berward, Hermann, Herbert und Karl, die im schwäbischen aufwachsen und eines gemeinsam haben: sie leben im selben Dorf und sind alle auf landwirtschaftlichen Höfen aufgewachsen. Doch die Größe der Höfe variiert genauso wie der sonstige familäre HIntergrund. Alle vier übernehmen bzw. arbeiten weiter auf ihrem elterlichen Hof, die Wege, die sie die nächsten fast 60 Jahre gehen werden, werden unterschiedlich sein. Dies ist ein Roman und kein Sachbuch, dennoch wird von dem Autor Heinich Maurer gekonnt der Wandel in der Landwirtschaft anhand der vier Freunde dargestellt. So erfahren wir, wie die Maschinen Einzug in die Landwirtschaft gehalten haben, was es mit der Flurbereinigung auf sich hat, wie es kam, dass sich die Bauernhöfe spezialisiert haben, von Milchquoten und Abschlachtprämien für Kühe, der Beginn der Nebenerwerbslandwirtschaft und einiges mehr. Exemplarisch gehen die vier Männer aus diesem Roman jeweils eigene Wege, sei es beruflich, wie auch privat. Sie heiraten (nicht alle), bekommen Kinder, es wird viel erzählt über die Höhen und Tiefen, die die einzelnen gehen, es bleibt immer höchst interessant und am Ende des Buches habe ich die Protagonisten nur ungern zurück gelassen. Das Buch ist ein Heimatroman im besten Sinne - es hat mich die gesamten Seiten gefesselt, es hat mich hinter die Kulissen der Landwirtschaft schauen lassen und man meint konnte sich die Protatonisten im Roman sehr gut als wahre Familien/Personen vorstellen. Auch wenn man selber nicht aus der Landwirtschaft oder aus dörflichen Strukturen stammt, ist dies kein HIndernis, sondern im Gegenteil, gerade zum Verständnis dieses Lebens, ist dieses Buch ein wichtiger Beitrag, den man gelesen haben sollte. Fazit: Ein Roman über das ländliche Leben der letzten 60 Jahre: höchst interessant, fesselnd, informativ und immer realistisch. Ein Buch, das man lesen sollte !!!

  • Bewertung

    aus Köln

    4/5

    11.07.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein außergewöhnlicher Heimat-Roman

    Cover und Einband wie ein Buch aus den 60er Jahren, dazu der Untertitel "Ein Heimat-Roman". Wenn das Buch nicht eingeschweißt gewesen wäre in Plastik, ich hätte angenommen, es wäre antiquarisch. Und dann noch "Heimat-Roman" - sind das nicht diese kitschigen, schnulzigen Geschichten aus den Bergen, so mit Liebe, Landschaft und am Ende wird alles gut? So ein kitschiger Roman ist dieses Buch nicht. Aber ein Heimat-Roman im besten Sinne ist es schon. Denn die Handlung spielt in einem kleinen Bauerndorf im Schwäbischen, beginnt in der Nachkriegszeit und endet in der heutigen Zeit. Erzählt wird über die Entwicklung der Landwirtschaft in dieser Zeit und über die Auswirkungen auf das dörfliche Leben. Protagonisten sind vier junge Männer, die sich abends meist an der "Schusterstaffel" treffen, dies ist eine Treppe neben einem Haus, in dem Getränke verkauft werden - so eine Art improvisierter Kiosk. Später wird dies sich mit Hilfe von Plastik-Stühlen zu einer Art improvisiertem Biergarten weiterentwickeln. Und auch die Jungen Männer und das Dorf und die Landwirtschaft entwickeln sich weiter. Es gibt die Flurbereinigung, neue Düngemittel, neue Landmaschinen, Erbstreitigkeiten, die Suche nach einer geeigneten Bäuerin und später die Frage nach den Hoferben. Dies alles wird in sachlicher, fast schon dokumentarischer Form erzählt. Es ist aber natürlich ein Roman und Liebe, Familienbande und Freundschaften fehlen nicht. Vor allem aber ist es ein Buch, das die Entwicklung des Lebens in der Landwirtschaft dokumentiert - auf eine sehr unterhaltsame Weise - trotz allem Realismus und aller gut dargestellten Sachkenntnis des Autors. Dies alles hat mich so in den Bann gezogen, dass ich das Buch innerhalb von 2 Tagen ausgelesen habe. Ich wünsche diesem außergewöhnlichem Buch viele Leser! Und ich denke, das Buch ist eine schöne Geschenkidee für diejenigen, die die Nachkriegszeit auf dem Land selbst erlebt haben. Und für Später Geborene ist es eine realistische Erzählung über das Leben auf dem Land. Weitab von aller Öko-Idylle, von der heute so gerne geträumt wird.

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