Bildungsroman und Antibildungsroman. Die Heldendarstellung in 'Wilhelm Meisters Lehrjahre' und 'Anton Reiser'
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
06.05.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
24 (Printausgabe)
Dateigröße
712 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668211650
Wilhelm Meister macht sich auf Reisen, um sein Glück zu finden und einen angemessenen Platz in der Gesellschaft zu erhalten. Unterwegs hofft er, sich zu bilden und sowohl seine Geschäfte zu erledigen, als auch seinen Traum vom Theater zu erfüllen. Ebenso Anton Reiser, der aufgrund seiner Ausbildung seine Heimatstadt verlässt. Auch er hofft in seiner Leidenschaft für das Theater letztendlich auf den Beruf des Schauspielers.
Die beiden Romane, die in der deutschen Grundlagenliteratur fest verankert sind, stellen zwei Gegensätze dar. Es handelt sich im einen Fall um einen prototypischen Bildungsroman; im anderen Fall um einen Antibildungsroman. Es stellt sich die Frage, was in den Geschichten beider Helden so gegensätzlich ist, dass die beiden sich innerhalb des Entwicklungsromans so sehr voneinander abgrenzen.
Im Folgenden soll diese Frage beantwortet werden. Hierzu werden zunächst beide Romangattungen definiert und innerhalb des Entwicklungsromans voneinander abgegrenzt. Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf dem Bildungsroman und schließlich auf dessen Intention. Anschließend werden die beiden Werke, anhand derer ein Vergleich zwischen Bildungs- und Antibildungsromans vorgenommen werden soll, vorgestellt. Hierzu wird der Inhalt knapp zusammengefasst und die Geschichte beider Helden vergleichend dargestellt.
Danach werden Anton Reiser und Wilhelm Meister als Charaktere analysiert und hiervon ausgehend erörtert, welche Voraussetzungen sie für die Bildung mitbringen. Außerdem sollen äußere Umstände, die ihre Entwicklung beeinflussen, mit einbezogen werden.
Zum Schluss der Arbeit wird festgehalten, weshalb beide Helden sich in verschiedene Richtungen entwickeln, beziehungsweise weshalb Wilhelm Meister sich am Ende des Romans in einem Augenblick höchsten Glücks befindet und Anton Reiser hingegen von Hoffnungslosigkeit geprägt ist. Des Weiteren wird kurz auf eine umgekehrte Interpretationsweise des Romans von Goethe hingewiesen, um die Grenzen der Arbeit abzustecken.
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