Produktbild: Computer

Computer Eine kurze Geschichte

1

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.2016

Abbildungen

mit Abbildungen

Verlag

Berlin University Press ein Imprint von Verlagshaus Römerweg

Seitenzahl

220

Maße (L/B/H)

18/12,6/2,7 cm

Gewicht

287 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Computing

Übersetzt von

Manfred Weltecke

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7374-1324-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.2016

Abbildungen

mit Abbildungen

Verlag

Berlin University Press ein Imprint von Verlagshaus Römerweg

Seitenzahl

220

Maße (L/B/H)

18/12,6/2,7 cm

Gewicht

287 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Computing

Übersetzt von

Manfred Weltecke

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7374-1324-4

Herstelleradresse

Berlin University Press
Römerweg 10
65187 Wiesbaden
DE

Email: Debitorenmanagement@lila-logistik.com

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Mehr wissen ist deutlich…

ws aus Markdorf am 14.06.2020

Bewertungsnummer: 2729246

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mehr wissen ist deutlich schöner als nur auf dem Display rumtappen und wischen... Jede und jeder rennt mit einem Smartphone durch die Landschaft. Manche auch vor lauter Smartphone-Ekstase auch mal gegen einen Laternenpfahl. Ärzte warnen schon vor einer Wirbelsäulen-Deformierung im Bereich C1 bis C7. Also der Halswirbelsäule, dem obersten und gleichzeitig beweglichste Abschnitt der Wirbelsäule. Der Kopf mit seinen Hauptsinnesorganen Auge und Ohr braucht nämlich eine möglichst große Beweglichkeit für eine perfekte Orientierung im Raum. Und der Raum ist nun mal drei-dimensional, da hilft auch keine VR, sprich Virtual Reality dagegen. Wie es aber zu diesen minimalisierten Wunderwerken der Elektronik kam, das ganz zu Beginn der phänomenalen Entwicklung darum ging, notwendigerweise so schnell als möglich die voraussichtliche Flugbahn der vom Nazi-Militär eingesetzten V2-Raketen berechnen und daraus folgend dann entsprechende Gegenmaßnahmem ergreifen zu können - wer weiß das schon? Oder wer weiß heute noch, was eine Hollerith-Karte ist, wie sie funktioniert, wozu sie dient? Wer weiß, dass Apple mit der Lisa und deren hochgelobten grafischen Benutzer-Oberfläche lediglich eine Erfindung von Xerox übernommen und perfektioniert hat? Wer weiß, das die erste Firma, die Bill Gates zusammen mit Paul Allen gründete, nicht etwa Microsoft, sondern 'Traf-O-Data' war? Dass die beiden ihr der Firma IBM trickreich untergejubeltes Betriebssystem MS-DOS auf einer PDP-10- Rechneranlage der Digital Equipment Corporation, kurz DEC entwickelt haben? Dass IBM trotz aller Vormachtstellung im Markt entscheidende Fehler gemacht hat? Und so weiter und so fort. Alles höchst lesenswert. Und auf jeden Fall interessanter, als mit dem Smartphone eine elektronische Schnitzeljagd namens Pokemon zu betreiben, dabei auch mal gegen Laternenpfähle oder vor ein fahrendes Auto zu laufen... Was ich vermisst habe in dem Buch sind einige Kapitel zur rasanten Entwicklung der Software. Als da wären VisiCalc (ok, wird einmal kurz erwähnt), Multiplan, Lotus 1-2-3, Lotus Symphony, WordPerfect, PlanPerfect, Quattro Pro, dBase III, OpenAccess, FoxBase, CorelDRAW, Novell... Oder auch die für die damaligen Zeiten phänomenalen VAXen von DEC. Alleine die gedruckten (!) Handbücher zu einer VAX nahmen im Regal etwa 2 laufende Meter in Anspruch! Bezüglich der Hardware fehlen mehr Informationen zum Siegeszug des Commodore VC-20, Vorgänger des C64, zum TI-99/4 von Texas Instruments. Das Ding hatte immerhin schon einen 16-bit-Prozessor mit 3MHz Taktfrequenz und für die damalige Zeit (1979) fast unvorstellbare 16KB RAM... Der Untertitel des Taschenbuches lautet "Eine kurze Geschichte". Korrekt - kurz, aber gut!

Mehr wissen ist deutlich…

ws aus Markdorf am 14.06.2020
Bewertungsnummer: 2729246
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mehr wissen ist deutlich schöner als nur auf dem Display rumtappen und wischen... Jede und jeder rennt mit einem Smartphone durch die Landschaft. Manche auch vor lauter Smartphone-Ekstase auch mal gegen einen Laternenpfahl. Ärzte warnen schon vor einer Wirbelsäulen-Deformierung im Bereich C1 bis C7. Also der Halswirbelsäule, dem obersten und gleichzeitig beweglichste Abschnitt der Wirbelsäule. Der Kopf mit seinen Hauptsinnesorganen Auge und Ohr braucht nämlich eine möglichst große Beweglichkeit für eine perfekte Orientierung im Raum. Und der Raum ist nun mal drei-dimensional, da hilft auch keine VR, sprich Virtual Reality dagegen. Wie es aber zu diesen minimalisierten Wunderwerken der Elektronik kam, das ganz zu Beginn der phänomenalen Entwicklung darum ging, notwendigerweise so schnell als möglich die voraussichtliche Flugbahn der vom Nazi-Militär eingesetzten V2-Raketen berechnen und daraus folgend dann entsprechende Gegenmaßnahmem ergreifen zu können - wer weiß das schon? Oder wer weiß heute noch, was eine Hollerith-Karte ist, wie sie funktioniert, wozu sie dient? Wer weiß, dass Apple mit der Lisa und deren hochgelobten grafischen Benutzer-Oberfläche lediglich eine Erfindung von Xerox übernommen und perfektioniert hat? Wer weiß, das die erste Firma, die Bill Gates zusammen mit Paul Allen gründete, nicht etwa Microsoft, sondern 'Traf-O-Data' war? Dass die beiden ihr der Firma IBM trickreich untergejubeltes Betriebssystem MS-DOS auf einer PDP-10- Rechneranlage der Digital Equipment Corporation, kurz DEC entwickelt haben? Dass IBM trotz aller Vormachtstellung im Markt entscheidende Fehler gemacht hat? Und so weiter und so fort. Alles höchst lesenswert. Und auf jeden Fall interessanter, als mit dem Smartphone eine elektronische Schnitzeljagd namens Pokemon zu betreiben, dabei auch mal gegen Laternenpfähle oder vor ein fahrendes Auto zu laufen... Was ich vermisst habe in dem Buch sind einige Kapitel zur rasanten Entwicklung der Software. Als da wären VisiCalc (ok, wird einmal kurz erwähnt), Multiplan, Lotus 1-2-3, Lotus Symphony, WordPerfect, PlanPerfect, Quattro Pro, dBase III, OpenAccess, FoxBase, CorelDRAW, Novell... Oder auch die für die damaligen Zeiten phänomenalen VAXen von DEC. Alleine die gedruckten (!) Handbücher zu einer VAX nahmen im Regal etwa 2 laufende Meter in Anspruch! Bezüglich der Hardware fehlen mehr Informationen zum Siegeszug des Commodore VC-20, Vorgänger des C64, zum TI-99/4 von Texas Instruments. Das Ding hatte immerhin schon einen 16-bit-Prozessor mit 3MHz Taktfrequenz und für die damalige Zeit (1979) fast unvorstellbare 16KB RAM... Der Untertitel des Taschenbuches lautet "Eine kurze Geschichte". Korrekt - kurz, aber gut!

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von Paul. E. Ceruzzi

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