Kontextualität des Qurans in der Klassik und der Moderne Eine vergleichende Analyse der Auslegungen von Abu Ja'far al-Tabari und Jalal al-Din al-Suyuti sowie Mohammed Abduh und Rashid Reda
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Sprache:Deutsch
17,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
10.06.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
28
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
56 g
Auflage
3. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-668-21435-4
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Theologie - Islamische Religionswissenschaft, Note: 1, Universität Wien (Institut für Islamische Studien), Veranstaltung: Koran, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Seminararbeit soll die Frage nach der Kontextualität des Qurans zwischen der islamischen Klassik und der Moderne auszugsweise erörtert werden. Dazu wird eine vergleichende Analyse zwischen Vertretern der beiden Epochen, nämlich Abu Ja'far Muhammad bin Jarir al-Tabari, Jalal al-Din al-Suyuti, Mohammed Abduh und Rashid Reda durchgeführt. Auf diese Weise sollen die beiden Forschungsfragen beantwortet werden, welcher Methoden sich die Exegeten zur Kontextualisierung des Qurans bedienen sowie worin sich die Exegeten in ihrer Methodologie unterscheiden oder ähneln. Es soll an dieser Stelle erwähnt werden, dass es sich bei der Auswahl der oben erwähnten Gelehrten, um einen selektiven Auszug der jeweiligen Epochen handelt. In einer überblicksmäßigen Darstellung soll anhand eines anthologischen Ausschnittes die Methodenvielfalt ersichtlich gemacht werden. Anhand dessen lässt sich feststellen, wie Kontextualität bei den Autoren verstanden und wodurch sie greifbar gemacht wurde. In den folgenden Kapiteln wird die Methodologie eines jeden einzelnen Gelehrten dargestellt, während in weiterer Folge Gemeinsamkeiten und Unterschiede erörtert werden sollen. Um den Zeitgeist zwischen den Vertretern der Klassik und Moderne erfassen zu können, wird ein kurzer biographischer Überblick gegeben. Der Quran ist das heilige Buch für Menschen des islamischen Glaubens. Für sie ist es das Wort Gottes, aus welchem sie unter anderem ihr Gerüst aus Werten und Normen entnehmen. In aktuellen Diskursen rückt daher der Quran in das Zentrum öffentlicher Debatten, da der Islam vor allem im Bezug auf dschihadistische Strömungen mit dem Vorwurf konfrontiert wird, dass im Quran gewalttätiges Gedankengut begünstigt, wenn nicht sogar verbreitet werden würde. Dabei wird außer Acht gelassen, dass sich in den islamischen Wissenschaften ein eigener Bereich ausschließlich mit der Deutung und Interpretation des Qurans befasst, nämlich der sogenannten Hermeneutik oder auch "Tafsir" genannt. In diesem Buch wird dabei auf die Kontextualisierung des Qurans eingegangen und dabei ein Vergleich zwischen der Methodologie der Klassik und der Moderne gezogen.
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