Untersuchung der literarischen Medienreflexion des Fernsehens. 'Ich glotz TV' und 'Die Talkshow-Familie' aus 'Oberkanakengeil' von Osman Engin
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
08.06.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
470 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668236363
Das Fernsehen etablierte sich in den 60er Jahren als Leit- und Massenmedium. Zuvor galt der Fernseher als Luxusartikel. In unserer heutigen Gesellschaft hat es einen sehr hohen Stellenwert. Auch außerhalb der eigenen vier Wände ist man von Fernsehen umgeben. Egal, ob in der Kneipe, der Universität, der U-Bahnstation etc. Früher war es häufig so, dass es einen Fernsehapparat pro Familie gab. Dieser stand im Wohnzimmer und zu bestimmten Sendezeiten versammelte sich die gesamte Familie um ihn. Durch die heutige vielfältige Programmauswahl zerstreut sich die Familie und der Fernseher steht häufig nicht mehr im Wohnzimmer, dafür aber in jedem anderen Raum des Hauses, wie Schlafzimmer, Kinderzimmer etc. Seit der Einführung des Fernsehens hat sich also der Umgang mit dem Medium stark verändert. Vom Luxusartikel ist das Fernsehen zu einem Massenmedium geworden, welches uns tagtäglich begleitet und ständig konsumiert wird. Auch das Familienleben wurde durch das Fernsehen beeinflusst. Ein Familienleben, welches sich nur um das Fernsehen dreht, werde ich im weiteren Verlauf der Arbeit analysieren.
Die Hausarbeit umfasst insgesamt 4 inhaltliche Kapitel. Als erstes werden die Begriffe "Medium" und "Reflexion" definiert, um auf der Grundlage dieser Definitionen genauer auf die literarische Medienreflexion einzugehen. Darauf folgt eine kurzer Abschnitt zur Intermedialität, da diese eng mit der literarischen Medienreflexion zusammenhängt. In Kapitel 3 folgt die Analyse der Texte "Ich glotz TV" und "Die Talkshow-Familie" aus dem Buch "Oberkanakengeil" von Osman Engin. Die Analyse ist in 6 Unterkapitel gegliedert, in welchen auf verschiedene Aspekte der Analyse eingegangen wird. Diese sind: Fernsehen als Droge, Fehlendes Zeitgefühl-Kein wirkliches Leben, Kommunikation, ironische Darstellungsweise, Motiv des Problems und intermediale Bezüge. Zum Schluss gibt es ein Fazit, in welchem die Ergebnisse noch einmal reflektiert werden.
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