Stadt und Stadtbild in der Frühen Neuzeit Frankfurt am Main als kulturelles Zentrum im publizistischen Diskurs
139,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
21.11.2016
Abbildungen
23 ill.
Verlag
De Gruyter MoutonSeitenzahl
498
Maße (L/B/H)
23,6/16/3,3 cm
Gewicht
869 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-11-050145-2
Die Publikation untersucht das in der publizistisch-literarischen Öffentlichkeit entwickelte und tradierte Stadtbild der Reichsstadt Frankfurt am Main als ein kulturelles Zentrum der Frühen Neuzeit. Wie ist dieses Bild entstanden, wie hat es sich entwickelt und welche Funktion besaß es? Häufig wurde dabei auf Bilder und Stereotypen zurückgriffen, die sich aus Frankfurts aufstrebender Bedeutung im Hoch- und Spätmittelalter speisten. Die intertextuelle Fortschreibung bekannter Topoi bis etwa 1800 diente offenbar zur Kompensation eines stadtgeschichtlichen Bedeutungswandels; lag aber auch in den literarisch-publizistischen Formen begründet, die sich an rhetorischen Vorgaben orientierten. Die Parameter des Diskurses bzw. Frankfurt-Bildes haben sich durch das Verblassen bestimmter Topoi und das Entstehen neuer Stereotypen von der reichischen Vergangenheit in die städtische Gegenwart verschoben, während gleichzeitig die Geschichte kontinuierlich als Legitimation herangezogen wurde.
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