Können soziale Netzwerke zur Entstigmatisierung von psychischen Krankheiten beitragen? Eine Analyse von publizierten Beiträgen über Depressionen unter dem Hashtag #notjustsad und der Stigmatisierung psychisch Kranker
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
25.04.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
675 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668204454
Laut der Studie "The Global Burden of Disease", durchgeführt von der World Health Organisation, sind Depressionen eine der weit verbreitetsten psychischen Störungen. Allein in Deutschland leiden rund 4,9 Millionen Menschen (6,0%) im Alter von 18-79 Jahren an einer depressiven Erkrankung. Die Zahl der Menschen, die ein oder mehrere Male in ihrem Leben daran erkranken, ist weitaus höher (11,6%). Doch obwohl so viele Menschen davon betroffen sind, werden Depressionen nicht als eine ernstzunehmende Krankheit in unserer Gesellschaft angesehen, sondern meist mit Eigenschaften wie Versagen und Charakterschwäche in Verbindung gebracht. Diese stehen in Konflikt mit dem normativen Bild eines aktiven, gesunden Menschen. Die Krankheitssymptome werden oft durch Unwissenheit und Mangel an Informationen über psychische Krankheiten fehlinterpretiert und führen zusätzlich zu psychosozialen Beeinträchtigungen durch Stigmatisierung.
Die Medien spielen bei der Entstehung solcher Stigmata eine große Rolle, denn sie sind Mittler zwischen der Wirklichkeit und den Menschen, die diese wahrnehmen. Durch die Reproduktion und Verfestigung der Vorurteile durch die Medien fällt es den Betroffenen schwerer, offen über ihre Krankheit zu reden und Verständnis von den Außenstehenden zu erlangen. Aufgrund genau solch einer Situation entstand im November 2014 auf der Internetplattform Twitter der Hashtag #notjustsad - nicht nur traurig - und dient in sozialen Netzwerken seitdem als Ventil für Betroffene, öffentlich über ihre Krankheit zu schreiben.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice