Produktbild: Suite française
Artikelbild von Suite française
Irène Némirovsky

1. Suite française

Artikelbild von Suite française
Irène Némirovsky

1. Suite française

Suite française Roman

Gesprochen von
5
0,00 € * inkl. gesetzl. MwSt.
* im Probemonat gratis danach 7,95 €/Monat

Im Hörbuch-Abo laden

  • Monatlich einen Titel wählen & behalten
  • Jederzeit pausieren oder kündigen
  • Weitere Hörbücher im Abo für max. 7,95 €

Unser Thalia Hörbuch-Abo

Wie finde ich ein Hörbuch?

Sie können den gewünschten Titel einfach direkt über die Suchmaske finden oder Sie lassen sich über den Reiter „Hörbücher“ inspirieren.

Wie kann ich einen Titel hören?

Genießen Sie Ihre Hörbücher in der kostenlosen Thalia Lesen & Hören App auf Ihrem Smartphone und Tablet oder mit dem tolino Webreader direkt in Ihrem Browser.

Unsere Abo-Vorteile für Sie:

Den ersten Monat gratis testen. Danach zahlen Sie monatlich den Festpreis von 7,95 €.

Mit unserem Thalia Hörbuch-Abo haben Sie die Auswahl aus einer Vielzahl an Titeln verschiedener Genres.

Bleiben Sie flexibel. Pausieren Sie Ihr Abo, wenn Ihnen die Zeit fehlt. Eine Kündigung ist monatlich möglich.

Nutzen Sie den exklusiven Rabatt gegenüber dem Einzelkauf und zahlen Sie immer max. 7,95 €.

In der Thalia Lesen & Hören App können Sie Ihre Hörbücher mit bis zu fünf Familienmitgliedern teilen und hören.

So einfach funktioniert unser Abo!

Thalia Hörbuch-Abo abschließen

Testen Sie das Hörbuch-Abo 30 Tage kostenlos, danach zahlen Sie monatlich nur 7,95 €.

Abo-Guthaben einlösen

Wählen Sie pro Monat einen Titel aus einer großen Auswahl an Hörbüchern und lösen Sie Ihr monatliches Abo-Guthaben ein.

Herunterladen & sofort hören

Installieren Sie die Thalia Lesen & Hören App zum schnellen Starten und Verwalten Ihrer Hörbücher.

Bei jedem weiteren Hörbuch sparen

Jedes weitere Hörbuch erhalten Sie zum vergünstigten Thalia Hörbuch-Abo Preis von max. 7,95 €.

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Regina Lemnitz

Spieldauer

15 Stunden und 4 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

25.01.2016

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

260

Verlag

Der Hörverlag

Originaltitel

Suite française

Übersetzt von

Eva Moldenhauer

Sprache

Deutsch

EAN

9783844521993

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Regina Lemnitz

Spieldauer

15 Stunden und 4 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

25.01.2016

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

260

Verlag

Der Hörverlag

Originaltitel

Suite française

Übersetzt von

Eva Moldenhauer

Sprache

Deutsch

EAN

9783844521993

Herstelleradresse

Der Hörverlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Telephone: +49 800 5003322
Fax: +49 89 41363333

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Gabrielle

    5/5

    28.06.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Zeitzeugenbericht über den 2.…

    Zeitzeugenbericht über den 2. Weltkrieg im Herzen Frankreichs als Roman Eigentlich sollte dieser Roman Emigrantin Irène Némirovski, geboren im russischen Kaiserreich, eine Art literarische Suite auf ihre Wahlheimat Frankreich werden. Doch das Werk wurde nie beendet, da die schon lange in Frankreich lebende und berühmte Autorin 1942 von den französischen Behörden an die Deutschen verraten und ausgeliefert wurde, wo sie im KZ Auschwitz verstarb. Dieses Wissen ist beim Lesen besonders berührend, wenn man wahrnimmt, wie sehr Frau Némirovski in die Gesellschaft Frankreichs integriert war und dennoch in ihrem Roman die deutschen Besatzer als Menschen mit ebenfalls warmen Gefühlen darstellt. Was die Schilderung der Massenflucht der Pariser anbelangt, erkannte ich eine Verbindung zu dem Erlebnisbericht des ebenfalls französischen Autors Léon Werth in 33 Tage. Gewalt, Verzweiflung, Mangel an allem Lebensnotwendigen verändern unbestreitbar das Wesen der Menschen. Der kalte Egoismus zeigt sich plötzlich ohne Maske gegen das eigene Volk, ja gegen die eigene Familie und Schutzbefohlenen. Angst ist wirklich kein guter Lehrmeister, denn sie erdrückt die Liebe, ob Nächstenliebe oder Liebe zu den einst angestrebten Idealen. Der Tanz zwischen Liebe und Egoismus zeigt sich auch in den anderen Kriegsszenen, etwa als sich ein deutscher Offizier in eine unglücklich verheiratete Französin verliebt. Die verbotene Liebe zwischen den beiden wird als so zart und unschuldig dargestellt, dass sie an dem Hass ihrer Umgebung zerbrechen muss. Aber ich will nicht zu viel verraten. Die Autorin bewies sehr viel Einfühlungsvermögen und Menschenkenntnis in ihrem Roman. Ihre Schreibweise war außerdem sprachlich sehr ansprechend und fein. Die Sätze, trotz oder gerade wegen der Länge und den vielen Verschachtelungen ein Genuss beim Lesen. Ebenso interessant war für mich als Autorin der Anhang mit den Arbeits-Notizen von Frau Némirovski, sowie die Briefe, die ihr Mann auf der Suche nach ihr schrieb. Die ganzen Umstände um den Roman sind sehr berührend. – Im wahren Leben der Familie der Autorin wurden noch Jahre nach ihrer Deportation und Tötung ihres Ehemannes von den französischen Behörden die beiden kleinen Töchter Némirovski akribisch gesucht, um sie ebenfalls in ein Konzentrationslager zu bringen. Doch Freunde der Autorin versteckten die Kinder, die dieses Manuskript ihrer Mutter im Koffer hatten, immer wieder aufs Neue. Leider sind die geschilderten Szenen des Flüchtlingszuges der Franzosen vor dem Angriff der Deutschen auf Paris von einer erschreckenden Aktualität. Da der Mensch aus seiner Geschichte nichts dazulernt, bleiben solche literarischen Zeitzeugnisse leider immer aktuell. Unbedingt lesenswert!

  • Susanna Wiedermann

    aus Wien

    5/5

    25.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Krieg als persönliches Erlebnis

    Irène Nemirsovsky war eine bekannte Autorin im Paris der 30er-Jahre. Nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges und dem Einmarsch der Deutschen in Frankreich wurde sie 1942 nach Auschwitz deportiert, wo sie wenige Wochen später verstarb. Das Manuskript, das 2004 als „Suite française“ erstmals veröffentlicht wurde, konnte von Nemirovskys Tochter auf der Flucht vor den Nazis gerettet werden. 60 Jahre später entzifferte die Tochter die Aufzeichnungen und ließ den Roman publizieren. Im Anhang dieser Ausgabe finden sich noch persönliche Notizen der Autorin sowie Korrespondenzen über den ungewissen Verbleib Nemirovskys nach ihrer Deportation. Der Roman besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil beschreibt die Massenflucht der Pariser Bevölkerung angesichts der einmarschierenden Deutschen. In der größten Not wird das wahre Gesicht der Menschen offenbart. Während die einen ihre Wohltätigkeit und Güte behalten, gilt für die anderen das Motto: „Jeder ist sich selbst der Nächste“. Der zweite Teil ist in einem besetzten Dorf in der Provinz angesiedelt. Die Einwohner müssen in ihren Häusern Platz für ihre Besetzer machen und auf engstem Raum zusammenleben. Die Dorfbewohner, stellvertretend für das besiegte Frankreich, zeigen ganz unterschiedliche Reaktionen auf ihre deutschen Besatzer. Während die einen mit völliger Ablehnung reagieren, versuchen andere auch die Menschen hinter der Soldatenuniform zu sehen. Das Ende des Romans bleibt freilich offen, das Irène Nemirovsky selbst das Ende des Krieges nicht mehr erlebte.

  • Bewertung

    aus Braunschweig

    5/5

    25.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Packend und mitreißend

    Es ist nicht nur ein historischer Roman - es ist eine Geschichte, in die der Leser eintaucht und die nicht mehr enden soll. Ein Spiegel der Zeit - unterschiedliche Charaktere, die ein Stück ihres Lebens in den Wirren des zuende gehenden zweiten Weltkrieges begleitet werden. Die Fäden dieser Geschichten in der Geschichte führen immer wieder zusammen. Spannend und komplex. Auch wer sich mit diesem Thema nicht wirklich anfreunden kann, wird mit diesem Buch seine große Freude haben. Irène Némirovsky hat die Manuskripte noch weitergeführt, aber leider nicht mehr beenden können. Am Ende dieses Buches wünschte ich mir, dass sich jemand findet, der diese wunderbare, romantische, aber auch traurige Geschichte zu Ende schreiben wird.

  • C. Welser

    aus Salzburg

    5/5

    25.01.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Freund oder Feind

    Ein wertvolles, berührend geschriebenes, leider unvollständig gebliebenes Romanfragment von Irène Némirovsky. Die Zeit während der deutschen Besatzungsmacht in Frankreich wird mit einem Blick fürs Detail geschildert, die Figuren bleiben jedoch im Fokus der Erzählung. Die Tragik der Zeit spiegelt sich stark in ihnen wider und macht die Geschichte zu einem sehr packenden Leseerlebnis.

  • Bories vom Berg

    aus München

    5/5

    08.08.2014

    Buch (Taschenbuch)

    Ein literarischer Live-Mitschn…

    Ein literarischer Live-Mitschnitt Dieses posthum, mehr als sechzig Jahre nach dem Tode der jüdischen Autorin erstmals veröffentlichte Romanfragment wurde in Frankreich als literarische Sensation gefeiert, was erstaunlich ist, wird doch die «Grande Nation» darin alles andere als ruhmreich beschrieben. Irène Némirovsky lebte als russische Exilantin und Schriftstellerin in Paris, wo ihr 1929 mit dem Roman «David Golder» der Durchbruch als Autorin gelang. Ihr Opus magnum «Suite française» blieb unvollendet, fertig wurden nur die ersten beiden Teile des fünfteilig angelegten Epos über den Zweiten Weltkrieg aus französischer Sicht. Wie man ihren im umfangreichen Anhang des Buches abgedruckten Notizen entnehmen kann, hatte sie dabei durchaus auch Tolstois «Krieg und Frieden» im Blick, wobei sie ihren Roman allerdings als zeitnah entstehende und damit bestmöglich authentische Erzählung nicht im Nachhinein, sondern quasi als Live-Mitschnitt niederschreiben wollte. Sie arbeitete bis unmittelbar vor ihrer Verhaftung am 13. Juli 1942 an ihrem Manuskript, einen Monat später starb sie in Auschwitz. Der erste Teil des Romans mit dem Titel «Sturm im Juni» behandelt den bevorstehenden Einmarsch der deutschen Truppen 1940 in Paris. In Panik fliehen viele Franzosen Richtung Süden, wobei auf den heillos verstopften Fluchtwegen schließlich niemand mehr voran kommt, alles im Chaos versinkt. Némirovsky baut hier ein umfangreiches Figurenkabinett auf mit den verschiedensten Charakteren, die sie kapitelweise abwechselnd in etlichen parallel verlaufenden Strängen der Handlung auftreten lässt. Sie schafft damit ein großformatiges Panorama der französischen Gesellschaft, dargestellt speziell unter den moralischen Aspekten einer Ausnahmesituation wie der des Krieges. Vom einfachen Bauern über die verschiedenen Schichten der Bourgeoisie bis in höchste Kreise der Regierung hinein zeigen die Menschen ihr wahres Ich, sind Feiglinge oder Helden, Aufrechte oder Lumpen, der Exodus entlarvt allenthalben böse charakterliche Mängel. Und auch historische Gesichtspunkte sind im Spiel, wie man ihren Notizen entnehmen kann: «Niemand wird wissen, wie es zugegangen ist, es wird um alles eine solche Verschwörung aus Lügen geben, dass man daraus wieder einmal eine glorreiche Episode der französischen Geschichte machen wird». Unter dem Titel «Dolce» wird im zweiten Teil, ein Jahr später, im Sommer 1941, die Okkupation im Dörfchen Bussy beschrieben, wobei die von General de Gaulle denn auch prompt heroisch verklärte Résistance der Franzosen hier von der Autorin als kleinmütiges Wegducken, als bloßes Ignorieren und ängstlich verborgenes Verachten der deutschen Besatzer dargestellt wird, die man bauernschlau übervorteilt, wo immer es geht. Insgeheim, zuweilen auch offen, bewundert man aber die einquartierten Soldaten, sie werden als korrekte, nette und oft auch gebildete Männer geschildert, mit denen man bald schon gute Kontakte hat, mehr noch, es entstehen natürlich auch zarte Liebesbande. Mit der Kriegserklärung gegen Russland endet dieser Teil dann ziemlich abrupt, alle deutschen Soldaten werden an die neue Front verlegt. Dieser unter allen literarischen Aspekten großartige Roman ist ebenso aufwühlend wie das Schicksal der Autorin selbst, die ihren Tod voraussah, obwohl sie das Thema Judenverfolgung mit keiner Silbe erwähnt. «Gefangenschaft», «Schlachten» und «Frieden» sollten die drei folgenden Teile betitelt werden, wie wir aus ihren Notizen wissen, und dort sind auch ihre Überlegungen nachzulesen, wie sie die Fäden der Handlung zu verknüpfen gedachte, alles natürlich unter dem Vorbehalt der realen Entwicklung. Ein grandioses Werk zweifellos, die ergänzenden Informationen über seine Entstehung, die abenteuerliche Wiederentdeckung und seine Schöpferin aber machen es einzigartig.

Kundinnen und Kunden meinen

5

5

4

0

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (5)

Weitere Artikel finden Sie in

  • Produktbild: Suite française