Gedanken zu Helmut Dubiels "Kritische Theorie der Gesellschaft." Der Sozialcharakter nach Erich Fromm und der Stellenwert der Psychoanalyse
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
29.05.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
12 (Printausgabe)
Dateigröße
354 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656970767
Die kritische Theorie "erforscht besonders drei Sphären: die ökonomische Basis der Gesellschaft, die psychische Entwicklung des Individuums und den kulturellen Bereich", um der Antwort näherzukommen. Ihre Grundfragen dabei sind: "Wie ist die Gesellschaft zu analysieren?" und "Wie wirken sich diese gesellschaftlichen Verhältnisse auf die Entwicklung des Menschen aus?"
"In einer seither nicht mehr vorgekommen Dramatik stellte sich die Frage, als in den 20er und 30er Jahren in einer Vielzahl europäischer Länder, besonders aber in Deutschland faschistische Regimes an die Macht kamen [...]" . So hinterfragt auch Helmut Dubiel den autoritären Sozialcharakter in seinem Werk: "Kritische Theorie der Gesellschaft. Eine einführende Rekonstruktion von den Anfängen im Horkheimer-Kreis bis Habermas". Er versucht dort, durch die Verbindung der Psychoanalyse mit marxistischen Theoriegrundlagen, den Erfolg faschistischer Ideologien und Regimes zu erklären. Da die psychoanalytische Theorie "weitgehend unbekannt" war und Freuds Theorie als "idealtistische Abweichung" galt, blieb es laut Dubiel nur den Personen vorbehalten, die Mängel der gescheiterten Revolution zu beheben, die an keine der beiden Arbeiterbewegungen gebunden waren.
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