In einem entvölkerten Amerika versucht eine Handvoll Überlebender, die Zivilisation zu retten. Ihr Gegenspieler ist eine mythische Gestalt, die man den Dunklen Mann nennt, die Verkörperung des absolut Bösen. In der Wüste von Nevada kommt es zum Entscheidungskampf um das Schicksal der Menschheit.
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Bewertung
5/5
01.08.2023
Hörbuch-Download
Ein absolutes Meisterwerk
Es ist in meinen Augen fast unmöglich The Stand mit bloßen Worten zu beschreiben. Was mit einer anfangs simpel anmutenden Geschichte über den Ausbruch eines neuartigen Virus beginnt, entwickelt sich im Laufe der Handlung zu einem epischen Schlagabtausch zwischen den Mächten des Guten und des Bösen.
Die Länge des Buches schreckte mich, wie warscheinlich viele andere auch, zunächst ab. Nach den ersten paar Stunden war ich allerdings dermaßen gefesselt, dass es mir schwer viel den Pause Knopf zu drücken. King beschreibt sämtliche Charaktere so unfassbar realistisch, dass der Leser/Hörer das Gefühl bekommt mitten im Geschehen zu sein. Man lacht, man weint, man bangt und erschaudert.
Selten hat mich ein Buch noch nach dem Hören gedanklich so sehr beschäftigt wie dieses. Mehrmaliges anhören ist hier vorprogrammiert!
Ich kann jedem, der aufgrund des Umfangs noch zögert, nur raten, über seinen Schatten zu springen und dem Buch eine Chance zu geben. So gut Geschriebenes kann gar nicht lang genug sein!
Jana SternSplitter
5/5
23.05.2026
Buch (Taschenbuch)
Ein absolutes Meisterwerk
Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, wie ich dieses Buch, mit seinen 1700 Seiten, vernünftig beschreiben soll, vor allem, ohne dabei komplett dramatisch durchzudrehen, aber okay, ich versuche es mal, denn das Buch war einfach der absolute Hammer.
Also meiner Meinung nach handelt es sich hierbei nicht nur um einen schlichten Endzeitroman. Nein, hier wurde eine ganze Welt absolut präzise zerlegt, dabei blieben halt ein paar Überlebende zurück, und dann hieß es einfach ganz getreu dem Motto: Schauen wir mal, was mit euch passiert.
Tja, da saß ich nun mit dem dicken Wälzer und dachte erstmal, vielen Dank für nichts, du Meister, denn das kann doch nur schiefgehen, wozu also 1700 Seiten? Da kann ich euch direkt sagen: Dieses Werk dürfte kein Stück kürzer sein. Und was mich wirklich komplett umgehauen hat, war mal wieder die Ausarbeitung der Charaktere. Die waren halt nicht einfach nur da, damit irgendwelche Trottel durch eine zerstörte Welt stapfen. Nein, die haben bei mir gefühlt so richtig geatmet, gelitten und gehofft. Es fühlte sich so real an, dass ich fast erwartete, ein paar von ihnen würden gleich bei mir klingeln und fragen, ob ich noch irgendwelche Konserven im Schrank habe.
Besonders Tom Cullen und Nick Andros haben mein Herz richtig tiefgreifend berührt. Nick hatte diese stille und ruhige Art, die mich beim Lesen einfach unglaublich geerdet hat. Und Tom erst. Ach Tom, du liebenswürdiger, zurückgebliebener Kerl. Den wollte ich zwischendurch am liebsten einfach nur in eine warme Decke einmummeln und trösten. Besonders diese Verbindung zwischen Nick und Tom war für mich eines der schönsten Dinge im ganzen Buch, wobei es so unglaublich viele intensive Momente gab.
Und dann kommt da auch noch so ein unglaublich cooler Randall Flagg um die Ecke. Der Dunkle Mann. Oder wohl besser gesagt das pure Böse auf zwei Beinen. Und trotzdem dachte ich mir so: Na ja .... irgendwie hat er schon was. Schlimm, ich weiß. Aber genau das macht ihn so genial. Er ist nicht einfach nur böse, und fertig ist die Laube. Er ist echt unheimlich, gefährlich, manipulativ und dabei leider auch noch so unfassbar anziehend. Ich wäre wahrscheinlich wie warmes Wachs in seinen Händen zerflossen und hätte dabei noch gedacht: Ach komm, wird schon so richtig sein. Absolut beängstigend, ich weiß, aber eben auch faszinierend, zumindest für mich.
Letztlich war die ganze Atmosphäre einfach der Wahnsinn. Die verlassenen Städte, diese beklemmende Stille und natürlich dieses Gefühl, dass die Welt fast komplett ausgelöscht wurde, einfach mal so in Rekordzeit. Gleichzeitig gab es dann aber auch immer wieder Momente, die soooo warm, witzig und unglaublich menschlich waren. Und genau dadurch hat mich das Buch so eiskalt erwischt.
Für mich ist es eine Geschichte darüber, was uns Menschen alle ausmacht, wenn alles andere plötzlich wie durch ein Fingerschnippen wegbricht. Wer sind wir dann wirklich, wenn keiner mehr hinschaut? Ganz ehrlich, ich werde wohl noch lange an diese Geschichte zurückdenken. Für mich ist es ein absolutes Meisterwerk.
Emma´s Bookhouse
aus Berlin
5/5
19.03.2026
Buch (Taschenbuch)
Immer noch Wahnsinn
Re-Read
Nachdem ich das Ende der Welt, wie wir sie kennen, gelesen hatte, habe ich richtig Lust darauf bekommen, The Stand noch einmal zu lesen.
Es ist mein absolutes Lieblingsbuch vom Meister und auch nach mindestens 20 Jahren (wahrscheinlich ist es länger her, als ich es gelesen hatte) hat es immer noch seinen Charme.
Als die Charaktere, die ich wiedergetroffen habe, Stu, Fran, Nick, Tom und noch so viele mehr, waren, war es fast wie nach Hause kommen.
Eine Geschichte um Gut und Böse. Ein Virus löscht fast ganz Amerika aus und die letzten Überlebenden schließen sich entweder dem Guten oder dem Bösen an.
Eine ausschweifende Geschichte, wie man es von King kennt. Nicht umsonst hat meine Ausgabe über 1400 Seiten, die neueren Auflagen sogar 1700 Seiten, aber da ist nur die Schrift größer, also die gleiche Geschichte.
Man lernt viele Charaktere lieben und tatsächlich auch auf der bösen Seite. Charaktere kommen und gehen, bei einigen tut es vielleicht weh und bei anderen ist man froh. Aber ich will auch nicht zu viel verraten.
Das Ende hat mich wieder richtig mitgerissen. Die letzten 200 Seiten waren sowas von fesselnd.
Da dies mein Lieblingsbuch vom Meister ist, kann ich hier nur 5 von 5 Sternen geben.
einbisschenbuecherei
aus Siegen
5/5
08.11.2025
Buch (Taschenbuch)
Der Wälzer
1712 Seiten Stephen King. Lange hat das Buch auf dem Stapel gelegen. So ein Brocken braucht Zeit.
Der Kreis öffnet sich.
Die Einleitung macht schon Lust auf mehr. Es erinnert an einen alten Zombiefilm. Der Virus ist frei.
Der Anfang zieht sich jedoch. Von Kapitel zu Kapitel kommen neue Charaktere und neue Stories, man verliert etwas den Überblick.
Jeder Hauptcharakter bekommt seine Einleitung.
Dann erscheint das Böse. Randall Flagg! Ich kannte diesen Charakter bisher noch nicht. Habe noch keines der Bücher gelesen, wo er auftaucht. Ich fand es jedoch schon sehr interessant, als beschrieben wurde, dass er Lee Oswald 1962 in New Orleans begegnet sei. Oswald, der nach seiner Rückkehr aus New Orleans, das Attentat auf Kennedy verübt hat. „Der Anschlag“ war meine vorherige Lektüre von Stephen King. Hat King schon damals seine zukünftigen Bücher auf dem Schirm gehabt? The Stand ist von 1978, „der Anschlag“ ist erst 33 Jahre später erschienen.
Die ersten knapp 700 Seiten haben sich echt gezogen. Nur hin und wieder gibt es mal ein spannendes Kapitel.
Mit Abagail Freemantle nimmt das Buch endlich Fahrt auf, die Spannung baut auf, sodass man das Buch gar nicht mehr beiseite legen möchte.
Es wird immer spannender. Die Fronten werden größer und formieren sich. Politik spielt eine große Rolle. Aufbau einer neuen zivilisierten (oder unzivilisierten) Gesellschaft. Natürlich gibt es auch Probleme, Intrigen, Manipulation, Machtmissbrauch und Gewalt.
Dann müssen sie los, sich dem Unbekannten stellen. Das letzte Gefecht.
King hat hier ein Werk geschaffen, was unheimlich groß aufbaut. Er hat viele verschieden Charaktere und Schauplätze geschaffen. Eine Spannung die stark aufbaut, sich bis zum Ende hält und man lange nicht weiß wo es hinführt.
Ein großartiges Buch, vielleicht eines seiner besten.
Alice
5/5
19.02.2025
Buch (Taschenbuch)
Nicht von der Seitenzahl abschrecken lassen!
Dieses Buch war für mich, nachdem ich die erste Verfilmung aus dem Jahr 1994 gesehen hatte, quasi Pflichtlektüre. Da der Film ebenfalls mehrere Teil stark war, musste das Buch seitenmäßig mithalten, aber davon soll man sich nicht abschrecken lassen! Ich hatte das über 1700 Seiten starke Werk schneller durch als manchen 300-seitigen Roman. Man spürt definitiv nicht den Wunsch, "dass es endlich bald vorbei ist!"
King schrieb hier, meiner Meinung nach, sein bestes Werk. Man kommt, auch ohne den Film zu kennen, direkt in die fesselnde Story zwischen Gut und Böse hinein. Ich persönlich fand es jedoch hilfreich, den Film gesehen zu haben. Auch, wenn es ein paar winzige Abweichungen gibt, die aber für die Grundstory nicht weiter relevant sind.
Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.
5/5
13.08.2021
Buch (Taschenbuch)
The Stand - Das letzte Gefecht
Nachdem ich letztes Jahr am Anfang der Pandemie “die Pest“ gelesen hatte, folgte gleich darauf “The Stand“. Was soll ich sagen…“The Stand“ ist ein typischer Stephen King, der einen nicht enttäuscht. Wen also die 1700+ Seiten nicht abschrecken, wird ein kleines Corona Déjà-vu erleben…was aber hoffentlich nur ein Kleines bleiben wird. Daher schön Maske richtig aufsetzen und Abstand halten und zur Kür noch eine Impfung ;-)
Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.
5/5
22.01.2019
Buch (Taschenbuch)
Ein Meisterwerk
Nicht umsonst ein absoluter Klassiker. Das apokalyptische Szenario bietet exakt den Rahmen den es braucht um sowohl die tiefen Abgründe der menschlichen Seele, als auch deren positive Eigenschaften ans Licht zu führen. Realitätsnahe Beschreibungen treffen hier auf die kleine Portion Mystik, die einen Stephen King ausmachen. Wenn man nur ein Buch von ihm lesen dürfte, dann sollte es dieses Buch sein.
Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.
5/5
24.08.2017
Buch (Taschenbuch)
Das Ende ist der Anfang!
Die Bevölkerung der USA wurde durch einen mysteriösen Virus drastsisch reduziert. Aus den Trümmern dieser einst großen Nation entsteht einmal mehr der Kampf zwischen Gut und Böse. Eine Truppe ungleicher "Helden" versammelt sich um gegen einen altbekannten Bösewicht anzutreten...
Was soll ich sagen. King schafft es dem Leser einen 1700 Seiten dicken Roman wie ein 80 Seiten Reclam Heft vorkommen zu lassen. King-Veteranen, die aus unerfindlichen Gründen diesen Schmöcker noch nicht gelesen, werden bei manchen Stellen schmunzeln. Aber auch unerfahrene Leser, wie meine Wenigkeit, haben mit diesem Buch auf jeden Fall ein paar mitreißende Stunden.
... wenn man sich darauf einlässt! Eines dürfte jedem King-Fan klar sein:
Ein richtiger King-Klassiker ist kein Buch für einen Tag.
Gerade dieser Punkt könnte Freunde knackiger Apokalypsen-Action abschrecken. King nimmt sich Zeit und webt ein gehöriges Maß an Fantasy in diesen Endzeit-Roman.
Wer sich davon angesprochen fühlt, wird hiermit sicher glücklich werden.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.