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Du hättest gehen sollen Erzählung

10

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.10.2016

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

96

Maße (L/B/H)

19,5/12,1/1,7 cm

Gewicht

176 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-03573-0

Beschreibung

Rezension

Daniel Kehlmann macht, dass unser eigener Kopf zum Spukhaus wird – und dreht die Schauerliteratur eine ganze Umdrehung weiter. ("Die Welt")
So klein wie fein (…) Kehlmann inszeniert mit sparsamen Mitteln und einer klaren, nüchternen Sprache ein Spiel mit Raum und Zeit. ("Der Tagesspiegel")
Selten hat Kehlmann ein derart raffiniertes Realitätslabyrinth entworfen, selten den Leser so tief ins Dickicht des Zweifels geschickt. (…) der verwegenen Fantastik steht nicht nur eine glasklare, wohltuend gelassene und nie raunende Sprache zur Seite, sondern auch enorme Menschen- und Sozialkenntnis. ("Die Zeit")
Kehlmann gelingt es, auf nur 92 Seiten ein konzentriertes, virtuoses literarisches Rätsel zu stellen … und schreibt in diesem Sinne seine Vermessung der Welt in die Zukunft und auf notwendigerweise leeren Seiten fort. ("LiteraturSPIEGEL")
Als Leser folgt man diesem großen Erzähler gerne überallhin. ("Rheinische Post")
Auf Länge (oder eben Kürze) ist es bei diesem ebenso pfiffigen Schriftsteller (und Literaturkenner) noch nie angekommen. Kurzweilig, aber auch spannend. ("Wiener Zeitung")
Kehlmann bestätigt sich als ein Sprachkünstler, der auch Kompliziertes in plausible, fesselnd zu lesende Zusammenhänge zu übersetzen vermag. (...) Man möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. ("Mannheimer Morgen")
Eine kleine Erzählung, die einen packt und lange nicht loslässt. So einfach wie kunstvoll. Sorgsam geschliffen und in der Tiefe ein Funke Schmerz. ("Neues Deutschland")
In dieser Erzählung, seinem vielleicht besten und abgründigsten Text bisher, nimmt Kehlmann den Skandal der Zeitlichkeit mit besonderer Raffinesse in den Blick. ("Der Standard")
Kehlmann treibt seinen Erzähler gnadenlos in die Enge und erweist sich dabei – ähnlich wie sein großes Vorbild Borges, den das Thema der Unendlichkeit ebenso wenig losließ wie die Phänomene Zeit und Realität und die Frage, wie der menschliche Verstand und das Gefühl sie wahrnehmen – als beeindruckender philosophischer Zweifler. ("Spiegel Online")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.10.2016

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

96

Maße (L/B/H)

19,5/12,1/1,7 cm

Gewicht

176 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-03573-0

Herstelleradresse

Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Bewertung

    aus Oberwil BL

    5/5

    17.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fantastisch

    Eine ziemlich fantastische Geschichte mit faszinierenden Perspektivenwechseln. Daniel Kehlmann schafft es immer wieder, seine Leser:innen in neue Welten/Perspektiven/Dimensionen mitzunehmen.

  • Krijs

    5/5

    13.12.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Grossartiger kleiner Roman mit Schauerpotenzial

    Daniel Kehlmann gehört für mich zu den grossen Autoren unserer Zeit. Was er in dieser kurzen Novelle an Grusel und Spannung erzeugt, souverän und sehr zugänglich geschildert, ist ein Bravourstück. Der Protagonist gerät langsam und unaufhaltsam in eine parallele Welt, die Zeitebenen überlagern sich, Realität und Einbildung verschieben sich, und irgendwann folgt eine tragische Erkenntnis. Saugut!

  • Circlestones Books Blog

    5/5

    14.01.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unheimlich, spannend und sprachintensiv

    „Schnell, sagte sie. Schnell, geht weg.“ (Zitat Seite 32) Es ist der zweite Dezember und die junge Familie freut sich auf ein paar ruhige Urlaubstage in dem gemieteten Haus in den Bergen. Der Mann, Drehbuchautor, schreibt unter Termindruck an einem neuen Drehbuch. Seien Frau Susanna ist Schauspielerin und die gemeinsame Tochtr Esther ist gerade vier Jahre alt geworden. In der Abgeschiedenheit zeigen sich deutlich die Spannungen zwischen dem Ehepaar, immer wieder führen Dialoge zum Streit. Gleichzeitig scheint sich jedoch für den Autor immer wieder die Gegenwart unerklärlich in andere Dimmensionen zu verschieben. Im Dorf warnt man ihn: Geht weg! und auch Susanna und Esther wollen den Urlaub abbrechen. Sie packen … Erzähler dieser Geschichte ist der Drehbuchautor, die Ich-Form wechselt nur dort, wo er über seine Drehbuchfiguren Jana, Ella und Martin schreibt. Die Geschehnisse entwickeln sich um den kleinen Personenkreis der Familie. Hauptprotagonist ist jedoch der erzählende Drehbuchautor, man hofft mit ihm, dass dieser Urlaub, seine Ehe und auch sein Drehbuch ein positives Ende nehmen. Daniel Kehlmann kommt mit nicht mal 100 Seiten und fünf Tagen aus, um eine phantastische Schauergeschichte von packender Dichte zu entwickeln. Vorrangig geht es zu Beginn um die bekannten Fragen vieler Paare, warum man kaum bemerkt hat, wie der Alltag immer mehr Risse in die Beziehung gebracht hat. Doch bald erfährt man, dass es wohl größere Probleme gibt, denn seine Wahrnehmungen des Hauses und später auch der Umgebung verändern sich, überlagern sich und was sich anfangs mit Träumen und Sinnestäuschungen erklären lässt, entzieht sich langsam jeder Logik. Irgendwie ist alles einerseits überdeutlich, andererseits vage – auch manche der niedergeschriebenen Gedanken verschwinden irgendwie, indem die Sätze in der Mitte einfach aufhören. Kehlmann spielt mit Elementen aus der Mystik und dem absolut Unerklärbaren. Er braucht keine Todesfälle, um diese verhältnismäßig kurze Erzählung spannend und unangenehm bedrohlich zu gestalten. Schnell zu lesen, klingt diese Geschichte noch lange in den Gedanken des Lesers nach.

  • Bewertung

    5/5

    23.05.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nichts ist so wie es scheint

    Diese kleine feine phantastische Erzählung lotet wirklich alles aus. Zweifel, Liebe, Ängste, unheimliches und gruseliges gleichermaßen. Die dabei erzeugten Bilder lassen einen sobald nicht mehr los. Beinahe "Kafkaesk" entwickelt diese Novelle beim Lesen einen großen Sog. Lassen Sie sich auf Kehlmann ein, es lohnt sich.

  • Xirxe

    aus Bad Pyrmont

    4/5

    31.05.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein kleiner Kurzurlaub soll…

    Ein kleiner Kurzurlaub soll es für das junge Ehepaar mit ihrem Kind sein, ein paar Tage in den Bergen in einem einsam gelegenen Haus. Der Vater schreibt an einem neuen Drehbuch und wie selbstverständlich hält er auch Alles fest, was sich während ihres Aufenthaltes ereignet. Die Streitereien zwischen ihm und seiner Frau, die Versöhnungen, die Beschäftigung mit dem Kind, seine Träume undundund. Eigentlich ganz alltäglich, doch es liegt ein seltsamer Missklang über den Dreien, der sich mit jedem Tag, jeder Stunde verstärkt. Das Seltsame, das Mysteriöse schleicht sich ganz allmählich ein, es ist nicht greifbar, es sind kleine Geschehnisse, die bei wiederholtem Nachdenken sich wohl auch rational erklären lassen. Aber vielleicht auch nicht ... Doch sobald das Ungewisse zu stark wird, treten reale Ereignisse in den Vordergrund, die die Aufmerksamkeit beanspruchen und alles Andere verblassen lassen; doch nicht für lange. Es sind nur 86 Seiten, doch wenn man sich voll und ganz auf die Geschichte einlässt, sie liest, als wäre man selbst der Schreibende, beginnt einen das Unheimliche nach und nach selbst zu ergreifen. Ein tolles Stück Gruselliteratur, das die volle Sternezahl verdient hätte, wenn, ja wenn der Preis nicht wäre. So viel Geld für so ein kleines Büchlein finde ich schlicht unverschämt - dafür gibt es Abzug.

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Bewertungen (10)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Jessica Zielke

    Jessica Zielke

    Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie ein Film vor Augen

    Auf knapp mehr als 90 Seiten hat Daniel Kehlmann eine so außergewöhnlich starke und unheimliche Geschichte geschrieben, dass es mir schon beim Lesen direkt die Sprache verschlagen hat. Jedes Wort zum Inhalt ist eins zu viel, aber: Jedes Umblättern hat die Furcht in mir verstärkt. Ganz, ganz großes Kino in Buchform.
  • Zum Bewerterprofil von R. Tappenbeck

    R. Tappenbeck

    Thalia Berlin – Tauentzienstraße

    Buchhändler*in

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    4/5

    13.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kurz aber schaurig

    Das Daniel Kehlmann ein außergewöhnlicher Autor ist zeigt er erneut mit dieser verschachtelten Gruselgeschichte, die mit ihrer dichten Atmosphäre eine ungeheure Spannung und einen enormen erzählerischen Sog erzeugt. Der einzige Wehrmutstropfen bleibt die Kürze der Erzählung. Eine tiefere Betrachtung einiger Motive hätte ich durchaus interessant gefunden.

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