Nietzsches Selbstvernichtung im Versuch, den Nihilismus durch amor fati zu überwinden
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- Deutsch ausgewählt
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
23.08.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
52
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,5 cm
Gewicht
90 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-668-26969-9
Essay aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart, , Sprache: Deutsch, Abstract: Unter zahllosen Nietzsche-Interpreten hat kaum einer wie Klages die "strenge Folgerichtigkeit in Nietzsches Produktion zu Gesicht" bekommen. Er glaubt eine "geradezu monomanische Einheitlichkeit in Nietzsches buntem Schrifttum" zu erkennen. Mit diesen Worten beschreibt Löwith die Klagessche Entdeckung und führt dazu weiter aus: "Es sind immer dieselben, im Grunde ein und dieselbe Frage, der Nietzsche sein Leben lang verhaftet blieb." Er billigt Klages auch zu, dass er "eine so dunkle Lehre wie die von der ewigen Wiederkunft teilweise aufzuschließen vermag." Klages bezeichnet Nietzsches Philosophie als "Selbstauslegung seiner Persönlichkeit" und zitiert dazu aus Jenseits von Gut und Böse: "Allmählich hat sich mir herausgestellt, was jede große Philosophie bisher war: nämlich das Selbstbekenntnis ihres Urhebers und eine Art ungewollter und unvermerkter mémoires." Für Löwith ist "Nietzsches Philosophie: ein System in Aphorismen" . Er weist auf die "Periodisierung von Nietzsches Schriften" hin und schreibt dazu: "Dem verborgenem System in Nietzsches Schriften widerspricht nur scheinbar, daß sich seine Philosophie, zugleich mit ihm selbst, bei der Durchführung seines Experimentes gewandelt hat." . Vom Versuchscharakter seiner Philosophie schreibt Nietzsche häufig, am Anfang wie am Ende. "Versuchsweise nimmt Nietzsches Experimentalphilosophie die Möglichkeiten des grundsätzlichen Nihilismus vorweg - um zum Umgekehrten, dem ewigen Kreislauf des Seins hindurchzukommen." Dieses Selbstexperiment eines exzessiv reflektierenden Bewusstseins , das mit dem Verlust des Bewusstseins endet, soll beschrieben werden. Die Periodisierung in 3 - durch Lebenskrisen getrennten - Perioden begründet Löwith, "ist keine äußerliche Schematisierung, die man ohne Schaden für das Verständnis von Nietzsches System durch eine andere und bessere ersetzen könnte; sie wird von Nietzsche selbst in ihrer vollen Bedeutung bestätigt."
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