Produktbild: Handbibliothek der Unbehausten

Handbibliothek der Unbehausten Neue Gedichte

1

16,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

13.09.2016

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

120 (Printausgabe)

Dateigröße

1577 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783518747872

Beschreibung

Rezension

»Wer Volker Braun – den Dialektiker unter den gegenwärtigen Dichtern – seit seinem Debüt mit Provokation für mich von 1975 zu schätzen gelernt hat, wird auch zu diesem Band greifen, der aber auch in der Handbibliothek derer seinen Platz finden sollte, die von Gedichten erwarten, dass sie eingreifen, stören und Widerspruch leisten.«
Michael Opitz, Deutschlandradio Kultur 16.09.2016

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Erscheinungsdatum

13.09.2016

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

120 (Printausgabe)

Dateigröße

1577 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783518747872

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Lyriker haben sich schon…

MaWiOr aus Halle am 15.09.2016

Bewertungsnummer: 2706610

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Lyriker haben sich schon früher gern in die Fremde aufgemacht. Nun war Volker Braun unterwegs, aber nicht nur in fremden Ländern und Städten sondern auch in der „Wildnis der Gesellschaft“. Den über siebzigjährigen Autor treibt eine Bestimmung „Ja, mein Sehnen geht ins Ferne / Wo ich heitre Dinge treibe.“ Er ist ein kritischer Betrachter und spickt seine Beobachtungen mit biografischen Elementen: „Mich beherrscht ein eignes Wesen / Heiter macht es mich und trüber“. Einige Stationen seiner lyrischen Reise sind China, Paris, Birkenau, Wien, Santorin, Dubai oder Belfast. Neben dem Ausland war Braun auch in der Heimat unterwegs - z.B. im Elbtal oder im Mansfeldischen („Ein Land wie konstruiert auf flacher Flur … Ein jeder Hügel scheint nun eine Halde.“). Die Gedichte, eingeteilt in fünf Abteilungen, entstanden in den letzten zehn Jahren und sind eine Mixtur von Reiseeindrücken, Alltagswirklichkeit und lyrischem Ich. In einigen Gedichten wird auf Literaturwerke Bezug genommen (z.B. „Diener zweier Herren“, Bertolt Brecht oder Lu Xun). In der letzten Abteilung „Anhang: Zeitgeist 2“ überwiegen gesellschaftliche Betrachtungen (u.a. „Wir kämpfen nicht in Kobane …“). Der Titel des Lyrikbandes entstand in Madrid, wo Braun die Handbibliothek sah. Brauns Gedichte sprechen eine deutliche Sprache und schreiben gegen das Vergessen an. Neben Weltanschauung und Kritik kommen aber auch Humor und Reiselust nicht zu kurz.

Lyriker haben sich schon…

MaWiOr aus Halle am 15.09.2016
Bewertungsnummer: 2706610
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Lyriker haben sich schon früher gern in die Fremde aufgemacht. Nun war Volker Braun unterwegs, aber nicht nur in fremden Ländern und Städten sondern auch in der „Wildnis der Gesellschaft“. Den über siebzigjährigen Autor treibt eine Bestimmung „Ja, mein Sehnen geht ins Ferne / Wo ich heitre Dinge treibe.“ Er ist ein kritischer Betrachter und spickt seine Beobachtungen mit biografischen Elementen: „Mich beherrscht ein eignes Wesen / Heiter macht es mich und trüber“. Einige Stationen seiner lyrischen Reise sind China, Paris, Birkenau, Wien, Santorin, Dubai oder Belfast. Neben dem Ausland war Braun auch in der Heimat unterwegs - z.B. im Elbtal oder im Mansfeldischen („Ein Land wie konstruiert auf flacher Flur … Ein jeder Hügel scheint nun eine Halde.“). Die Gedichte, eingeteilt in fünf Abteilungen, entstanden in den letzten zehn Jahren und sind eine Mixtur von Reiseeindrücken, Alltagswirklichkeit und lyrischem Ich. In einigen Gedichten wird auf Literaturwerke Bezug genommen (z.B. „Diener zweier Herren“, Bertolt Brecht oder Lu Xun). In der letzten Abteilung „Anhang: Zeitgeist 2“ überwiegen gesellschaftliche Betrachtungen (u.a. „Wir kämpfen nicht in Kobane …“). Der Titel des Lyrikbandes entstand in Madrid, wo Braun die Handbibliothek sah. Brauns Gedichte sprechen eine deutliche Sprache und schreiben gegen das Vergessen an. Neben Weltanschauung und Kritik kommen aber auch Humor und Reiselust nicht zu kurz.

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Handbibliothek der Unbehausten

von Volker Braun

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