Leiblichkeit als Konstitutionsort des Ichs. Die Rolle des Körperschemas bei der Gestaltung des Bewusstseins
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
24.08.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
471 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668281813
Der Diskurs, der den Körper-Geist Zwiespalt auf Descartes zurückführt, hat Tradition in der Philosophie. Die Spannung "Innen-Aussen" wird damit zwischen dem Ich, das als "denkende Substanz" identifiziert und dem als ausgedehnte Materie definierten Objekt (bzw. die Welt) verlagert. Die Vorstellung eines körperlosen Subjekts, das sich die (materielle) Welt durch Rerpräsentation aneignet bzw. durch eine Art "Übersetzung" des sinnlich Ausgedehnten in geistig Verständliches, liegt dieser zwiespaltigen Auffassung nahe und stößt auf verschiedenartige Probleme.
Die prägnanteste Frage, die eine lange Tradition in der Philosophie hat wäre, inwieweit der cartesische Dualismus zu überwinden ist bzw. in welchem Verhältnis Geist und Materie/Körper zueinander stehen, so dass ihr Zusammenhang möglich gemacht wird. Der Materialismus bzw. Positivismus einerseits, sowie der Idealismus andererseits wären in dieser Hinsicht in gleichem Maße Reduktionen der cartesischen Ansicht auf einen der entgegengesetzten Pole.
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