Welche Rolle hatte die deutsche Gesellschaft in Hinblick auf die Gewaltaktionen am 01. April 1933?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
19.05.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
299 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668221819
Die Jahre 1933-1935 waren für die Juden in Deutschland einschneidend, denn ihr Alltag wurde geprägt durch Boykottbewegungen, Ausgrenzung und Gewaltaktionen.
In der vorliegenden Seminararbeit soll es um die Boykottbewegungen im Jahre 1933 gehen. Dieses Jahr wurde für die Analyse deswegen ausgewählt, weil sie die radikalen Anfänge der Judenverfolgung in Deutschland veranschaulichen und exemplarisch für die folgenden Jahre dienen. Allen voran stellt sich in Hinblick auf die Boykottbewegungen die Frage nach den Akteuren - aktive wie passive - sowie die Rolle der deutschen Gesellschaft, auch in Hinblick auf die Gewaltausschreitungen innerhalb der Boykottaktionen.
Es werden unterschiedliche Meinungen und verschiedene Perspektiven, die unterschiedliche Blickwinkel in Hinblick auf die Ausschreitungen zeigen, analysiert. Dies ist vor allem deshalb wichtig, um sich ein breites Bild darüber machen zu können, welche "Meinung" am ehesten zugetroffen haben könnte und wie sich das Verhältnis von "deutsch" und "jüdisch" in der Gesellschaft verschob. Gerade in Hinblick auf die Gewaltaktionen innerhalb der Boykottbewegungen gibt es unterschiedliche Berichte und Meinungen über den Ausgangspunkt der Gewalt. Ging die Gewalt von der deutschen Gesellschaft oder vom NS-Regime aus? Welche Rolle spielte hierbei die "Volksgemeinschaft"?
Um diese letzte Frage zu beantworten, werden zwei gegensätzliche Standpunkte veranschaulicht, zum einen der Standpunkt Hans Mommsens und zum anderen der Standpunkt Michael Wildts, um auch hier deutlich zu zeigen, dass die Forschung sich, bis heute, mit diesem Thema auseinandersetzt. Die Kontroversen und strittigen Positionen sind bis heute nicht eindeutig geklärt.
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