Als Fellini die Tür zum Neorealismus verschloss und das Fenster zum magischen Realismus öffnete. "La Dolce Vita"
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
09.02.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
329 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656892922
Der Vatikan hätte Fellini beinahe exkommuniziert, selbst die eigene Mutter konnte nicht nachvollziehen, weshalb ihr Federico einen solchen Film gedreht hatte. Diese mediale Resonanz sorgte für eine maximale Aufmerksamkeit, die den Film sehr schnell zu einem Erfolg werden lies.
Über Jahrzehnte hielt "La Dolce Vita" die europäischen Einspielrekorde und hatte auf die italienische und europäische Gesellschaft einen ähnlichen Einfluss, wie es in den USA "Gone with the Wind" (1939) oder "The Godfather" (1972) hatten.
So schuf der Film gleich zwei neue Wortschöpfungen, die heute in den normalen Sprachgebrauch übergegangen sind. Zum Einen das Wort Paparazzi, zum Anderen den Ausdruck "La dolce Vita", der fortan in aller Welt einen Zustand beschrieb, welcher eigentlich kein süßes Leben kennzeichnete, sondern ein bittersüßes und dekadentes Lebensgefühl.
Doch wie genau lässt sich "La Dolce Vita" in Fellinis Gesamtwerk einordnen? Für einige Filmhistoriker endete mit dem Film eine Schaffensphase Fellinis, die dann mit "Otto e mezzo" (1963) eine ganz neue Wendung nahm. Für andere ist bereits La Dolce Vita der Beginn einer neuen Ära in Fellinis Werk. Zu erklären sind diese unterschiedlichen Auffassungen vor allen Dingen damit, dass man den Film unterschiedlich lesen kann.
In dieser Arbeit soll zunächst aufgezeigt werden, wie Filmhistoriker und -wissenschaftler "La Dolce Vita" sowohl filmhistorisch als auch in Fellinis Werk einordnen. Am Ende der Arbeit findet dann eine eigene Einordnung innerhalb Fellinis Filmografie statt. Zu diesem Zweck wird zunächst der Begriff des magischen Realismus vorgestellt und dann anhand von Szenenanalysen untersucht, ob sich dieser bereits in "La Dolce Vita" finden lässt. [...]
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