Gesteuerte Arbeitsmigration nach Lodz. Sozio-ethnische Anziehungsfaktoren
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
05.09.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
13 (Printausgabe)
Dateigröße
596 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668291263
Im Mittelpolen des frühen 19 Jahrhunderts, in Lodz, setzte ein ähnlicher von Staatsorganen motivierter kontrolliert-gesteuerter Wanderungsprozess ein; eine gewollte und von der Regierungsseite gestärkte Ansiedlung vor allem ostdeutscher und westdeutscher Einwanderer. Aus dem kleinen unscheinbaren Dorf Lodz, das im ausgehenden 18.Jahrhundert nur 200 Einwohner zählte, entwickelte sich unter Einflussnahme der russischen Regierung, die als "Förderassistent" für die Ausbildung eines metropolitanen Erscheinungscharakters des Dorfes im Zuge der voranschreitenden Industrialisierung in Erscheinung trat, eine Textilmetropole gewaltiger Größe. In der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts konnte Lodz bereits 500000 Einwohner verzeichnen und stieg zur zweitgrößten Stadt Polens auf.
Diese Arbeit versucht Einblick in die damalige russische, genauer auf die Stadt Lodz und umliegende stadtähnliche Agglomerationen bezogene, Einwanderungspolitik zu geben und die Hintergründe der gesteuerten Anwerbe-Politik besser verstehen zu lernen.
Grundlegend sollen zunächst die geographischen Voraussetzungen beleuchtet werden, ehe in den Folgeschritten die politischen und die sozialen Voraussetzungen Gegenstand der Untersuchung der Migration nach Lodz sind. Wer waren die Siedler, woher emigrierten sie um warum? Und wie wurden sie in der städtischen Öffentlichkeit nach ihrer Sesshaftwerdung wahrgenommen?
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