Der Wandel der Wirtschaft in eine Postwachstumsökonomie und die sich daraus ergebenen Konsequenzen
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Sprache:Deutsch
19,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
05.10.2016
Verlag
Diplom.deSeitenzahl
49 (Printausgabe)
Dateigröße
2248 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783961160457
In den reichen Ländern geht es allerdings längst nicht mehr darum, die Grundbedürfnisse der Bewohner zu befriedigen. Die Gier nach immer mehr Luxus hat hier die Oberhand gewonnen. Die Konsequenzen dieser Wohlstandsmehrung werden jedoch beharrlich ausgeblendet. Bedingt durch die rücksichtslose Externalisierung der Kosten nehmen die ökologischen Schäden immer weiter zu. Daher ist dieses alte Zitat von Mahatma Gandhi aktueller denn je: "Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier." Zudem werden die Menschen der armen Länder mit Hungerlöhnen abgespeist, ein Ausweg aus der Armut ist für die Meisten reine Utopie. Eine Abkehr von einer auf Wachstum basierenden Wirtschaft und ein grundlegender Wertewandel scheinen zwingend notwendig.
Die Welt steckt folglich in einem Dilemma: Tatsächlich könnte ein Wirtschaftswachstum den Dritte-Welt-Ländern helfen aus dieser Armutsfalle zu entfliehen und an die reichen Nationen anzuschließen. Doch aufgrund der zunehmenden Umweltverschmutzung ist ein zusätzliches Wachstum als kritisch zu beurteilen. Einen Ausweg aus diesem Dilemma könnte für die Industrienationen die Postwachstumsökonomie darstellen. Diese postuliert als eine der Kernbestandteile neben einem Wachstumsstopp den Konsumverzicht. Diese und weitere Konsequenzen einer Postwachstumsökonomie werden im Laufe der Arbeit erörtert werden.
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