Kommunikation statt Restriktion. (Jugend-)Sexualität und Pornographie im Spannungsfeld der gesellschaftlichen Tabuisierung
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
02.08.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
453 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656989653
Diese Hypothese ist jedoch sehr von der gesellschaftlichen Geschichte und ihrer Kultur geprägt und trägt dadurch nur einen relativen Wahrheitsgehalt. Die Sozialisation der Kinder und Jugendlichen steht immer in Wechselwirkung zwischen Gesellschaft und Persönlichkeit, sowie in Bezug zu Institutionen und Medien. Gerade pubertierende Heranwachsende müssen demnach auch im gesellschaftlichen Umfeld lernen, mit ihrer Sexualität umzugehen und nicht selten greifen sie auf Pornographie zurück, um ihre entwicklungsbedingte Neugierde zu befriedigen.
Sie loten gerade erst aus, was sie "anmacht" und ob das gesellschaftlich akzeptabel ist. Ein offenes Gespräch mit den Eltern zu führen, stellt dabei ein enormes Risiko dar. Dabei ist es aber grade im Elternhaus nötig, die Kinder und Jugendlichen dazu zu befähigen, ihre eigene Sexualität zu akzeptieren und damit umzugehen und sie so im Sozialisationsprozess zu unterstützen. Auch im Kontext von Pornographie soll herausgestellt werden, dass Jugendliche eben nicht verwahrlost sind (werden), nur weil sie sich einen Porno angeschaut haben und, dass es gerade im Bezug zu Sexualität von besonderer Wichtigkeit ist, offen zu kommunizieren, anstatt restriktiv alles zu verbieten, was mit Pornographie oder Sexualität zu tun hat.
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