Änderung des IAS 19. Auswirkung auf die Rechnungslegung und die Darstellung der wirtschaftlichen Lage
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
21.10.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
75 (Printausgabe)
Dateigröße
2289 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668325166
Am 16.06.2011 hat das International Accounting Standards Board (IASB) den überarbeiteten Rechnungslegungsstandard "IAS 19R Leistungen an Arbeitnehmer" der Öffentlichkeit vorgestellt. Die vorgenommenen Änderungen sind die Antwort des IASB auf eine weit verbreitete kritische Haltung von Seiten der Finanzanalysten, Wirtschaftsauskunfteien und anderen Lesern des Jahresabschlusses. Ziel der vorgenommenen Änderung ist es, eine klare Abbildung von bestehenden Verpflichtungen zu gewährleisten und die Auswirkung der betrieblichen Altersvorsorge auf die zukünftige Liquiditätsentwicklung entsprechend darzustellen.
Der hier anzuwendende IAS 19 hatte den Ruf, zu einem der am häufigsten kritisierten IFRS zu gehören. Dies wird mit seiner Komplexität, der zumeist an Versicherungsmathematiker übertragenen Berechnungen, der geforderten Handlungsweise, den bilanziellen Konsequenzen und seiner Einwirkung, die zum Teil als informationsverzerrend verrufen ist, begründet. Diese Problematik traf vor allem auf die vom Arbeitgeber zugesagten "Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses" zu, wozu Versicherungs- und Gesundheitsvorsorge und ähnliche Leistungen zählen. Einer der wesentlichen Kritikpunkte lag hier in der zeitverzögerten Erfassung von Veränderungen des Wertes der Altersversorgungsverpflichtung. Unter Anwendung von Bilanzierungswahlrechten war es möglich, dass in der Bilanz nicht zwangsläufig die tatsächliche Nettoverpflichtung, die der Saldo aus Verpflichtung und eventuellem Planvermögen ist, abgebildet wurde. Stattdessen konnte hier ein stark davon abweichender Betrag ausgewiesen werden. Besonders die Korridor-Methode, mit der es möglich war, versicherungsmathematische Gewinne und Verluste nicht sofort erfassen zu müssen, Stand im Zentrum der Kritik....
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