Senecas Reichtumskritik. Reichtum und Armut als Illustration für die stoische Tugend in den "Epistulae Morales ad Lucilium"
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
27.06.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
430 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668246881
Hierzu wird Seneca in seiner Zeit kontextualisiert, um sichtbar zu machen, dass dieser bereits zu Lebzeiten mit Vorwürfen der Geldgier konfrontiert wurde. Anschließend wird auf die stoische Philosophie, insbesondere auf die Güterlehre eingegangen. Da Senecas Absicht, konkrete Handlungsanweisungen zur Erreichung der sittlichen Vollkommenheit zu geben am deutlichsten im "Corpus der Epistulae ad Lucilium" hervortritt, werden diese dann analysiert, um fundiert abwägen zu können, wie Senecas Ausführungen zu beurteilen sind.
Den Philosophen der Kaiserzeit haftete lange Zeit das Urteil der fehlenden Originalität, das der rigiden Dogmatik und einer Konzentration auf praktische Ethik zu Lasten philosophischer Theoriebildung an. Meinung in der Forschung geändert. Bei einem großen Publikum stößt die Philosophie der Kaiserzeit und die des Hellenismus wieder auf Interesse, was sich vermutlich in der "besonderen Akzentuierung der Fragen praktischer Ethik" begründet. Auch Seneca fordert in seinen Epistulae Morales ad Lucilium, das Leben des Philosophen müsse mit seinen Worten übereinstimmen.Fraglich ist, ob genau dies bei ihm auch der Fall war. Hierzu "klaffen" die Ansichten "weit auseinander."Ein altes Vorurteil lautet, Seneca "sei ein Heuchler, sehr im Gegensatz zu seinen Worten sei er habgierig, machtversessen,unermeßlich reich und arrogant gewesen", er sei "theoretisch ein Fels und praktisch ein Mitmacher." Evident ist die teilweise fehlende Übereinstimmung der Beschreibung von Seneca als geld- und machtversessen auf der einen Seite, auf der anderen Seite empfiehlt er in seinen Schriften als "Weg zur Verwirklichung des stoischen Ideals" der virtus, sowohl Enthaltsamkeit, als auch "die Distanz zum öffentlichen Leben und die Geringschätzung von Ehre und Besitz."
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice