Alexander der Große als Grenzüberschreiter. Zur Ambivalenz der literarischen Figur bei Pfaffe Lambrecht
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
06.07.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
836 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668254862
Diese These soll im Folgenden anhand ausgewählter Textpassagen des Alexanderromans des Pfaffen Lambrecht in der Straßburger Ableitung textimmanent untersucht werden.
Des Weiteren fügt Trude Ehlert hierzu an:
Der Grenzüberschreiter [...] steht vielfach als Negativexempel für superbia (sic. Hochmut) [...] [und] sein früher Tod für die vanitas (sic. Eitelkeit), Nichtigkeit und Vergänglichkeit irdischer Herrlichkeit. Die disparaten Deutungen und Wertungen stehen oft unverbunden nebeneinander. Eben jene Wertungen werden vom Autor des Straßburger Alexanders am meisten vorgenommen.
Im Kontext der Untersuchung zur Polarität des Protagonisten wird zudem aufgezeigt, inwiefern Alexander als Ikone der Superbia, Hybris, Vanitas sowie curiositas (Neugier) verstanden werden kann. Dem zuvor steht ein kurzer Abriss der Textgenese und -exegese zur Verdeutlichung des uneinheitlichen Alexanderstoffes und Differenzierung von historischem und literarisch-, epischem Alexander. Abschließend folgt der Versuch eines Resümees dieser Arbeit, ob und weshalb der literarische Alexander als moralisch- und affektive Kontrastfigur skizziert wird.
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