Besteht ein Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Lernmotivation von Schülern?
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Sprache:Deutsch
16,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
11.07.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
24 (Printausgabe)
Dateigröße
809 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668256859
Das theoretische Fundament bildet die Selbstbestimmungstheorie nach Deci und Ryan (2000). Diese Motivationstheorie unterscheidet verschiedene Motivationsformen, wobei für nachfolgende Arbeit insbesondere die identifizierte Regulation, eine eher autonome Form der Motivation, von Bedeutung ist, da sie die Relevanz widerspiegelt, die eine Person einer (Lern)Handlung aufgrund der Bedeutung für deren angestrebte Ziele beimisst.
Mehrere Forschungsarbeiten konnten bereits Zusammenhänge zwischen dem sozioökonomischem Hintergrund und der Bildungsaspiration von Schüler/inne/n nachweisen (z. B. Salami, 2008), weshalb eine Beziehung zwischen sozialer Herkunft und identifizierter Regulation vermutet wird. In einer Sekundärdatenanalyse wurde der Datensatz der LOTUS-Studie, einer Längsschnittstudie mit 882 Einträgen, die in 24 Schulklassen berufsbildender mittlerer und höherer Schulen an acht Standorten in Österreich durchgeführt wurde, analysiert (70,6 % weiblich, Durchschnittsalter 14.49 Jahre). Es wurden Korrelationsanalysen für Daten von zwei Messzeitpunkten realisiert, um den Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Lernmotivation bzw. identifizierter Regulation zu überprüfen. Die Ergebnisse sprechen gegen eine Beziehung zwischen den Variablen. Korrelationsanalysen zur Untersuchung des Einflusses des Geschlechts auf die Stärke des Zusammenhangs von sozialer Herkunft und identifizierter Regulation wiesen keine signifikanten Resultate aus.
Dies legt die Vermutung nahe, dass weder die soziale Herkunft noch das Geschlecht direkt mit der identifizierten Regulation zusammenhängen. Die Diskussion geht daher, unter Berücksichtigung der Limitationen der Arbeit, auf weitere mögliche Einflussfaktoren und Zusammenhänge ein.
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