Internetbasierte Vertriebsformen für Banken. Chancen und Herausforderungen im Privatkundengeschäft
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
06.09.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
17 (Printausgabe)
Dateigröße
549 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668291935
Um eine Beurteilungsgrundlage zu schaffen, möchte ich zunächst die klassischen Vertriebswege aufzeigen. Weitergehend werde ich die Qualitätsmerkmale der Internet-Vertriebswege noch einmal hervorheben. Den Abschluss meiner Arbeit bildet die eigentliche Beurteilung der Chancen und Risiken inklusive einer Handlungsempfehlung für die Banken.
Anlass dieser Seminararbeit ist die Überlegung, ob eine klassische Filialbank im Privatkundengeschäft in der aktuellen Marktsituation überlebensfähig sein und bleiben kann. Die Margen in der Bankenbranche werden immer geringer. Dies ist durch verschiedene Aspekte begründet. Auf der einen Seite steigen die Kosten für die Banken unter Anderem aufgrund immer strengerer Vorschriften und stärkerer Regulierungsmaßnahmen.
Auf der anderen Seite sinken die Einnahmen. Nicht nur das aktuell historisch niedrige Marktzinsniveau und eine damit verbundene geringe Zinsmarge macht den Filialbanken zu schaffen. Auch die durch das Internet immer besser informierten Kunden und viele neue Wettbewerber lassen die Erträge der Banken sinken. Die Bankprodukte werden durch steigende Kostentransparenz und eine erhöhte Homogenität im Bezug auf deren Ausstattungsmerkmale für den Kunden immer leichter vergleichbar und damit austauschbar.
Es ist daher für den Kunden heutzutage ohne Weiteres möglich, seine Bankgeschäfte komplett online abzuwickeln. Reine Filialbanken werden für diese Online-Kunden daher schnell unattraktiv.
Ein Großteil der ehemaligen Alleinstellungsmerkmale der Banken, wie z. B. der Zahlungsverkehr, kann heutzutage als Nebendienstleistung der sogenannten FinTechs abgewickelt werden. Große Unternehmen wie Amazon, Apple, Google oder Facebook entwickelten in den letzten Jahren eigenständige Zahlungsverkehrssysteme. Diese werden heute zwar noch auf dem klassischen Girokonto des Kunden verrechnet, das könnte sich aber schnell ändern. Insbesondere weil einige dieser Unternehmen bereits heute Bankenlizenzen besitzen.
Insbesondere aufgrund der oben geschilderten Umstände, ist es für die Filialbanken immens wichtig, nicht den Anschluss an die Entwicklungen am Bankenmarkt und an die neuen Mitbewerber im Internet zu verlieren.
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