Bernward Vespers "Die Reise". Narrativierung und Diskursivierung von Geschichte in der Postmoderne
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- Taschenbuch
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
19.10.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
491 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668322936
Im Folgenden werden im ersten Schritt die ursprünglichen Konstruktionsabsichten Vespers dargestellt, die er in seiner Korrespondenz mit dem März Verlag formulierte, in einem zweiten Schritt wird überprüft, in wie weit er diese in Verlauf des Schreibprozesses tatsächlich auch eingehalten bzw. umgesetzt hat: Vesper hatte vor den Text aus drei Erzählebenen heraus zu sprechen zu lassen: Der Bericht der realen Reise sollte die erste Erzählebene bilden, in deren Zentrum das so genannte "Hofgartenerlebnis" steht.
Vesper berichtet über eine Autofahrt quer durch Europa, von Dubrovnik, im ehemaligen Jugoslawien nach Tübingen zu seinem Sohn Felix. In München trifft er einen amerikanischen Juden namens Burton mit dem er einen LSD-Trip einwirft. Die zweite Erzählebene sollte durch die von ihm bezeichneten "Trips-Einblendungen", die aus dem großen Trip abzweigen gekennzeichnet sein. Diese psychedelischen Momente werden eingeblendet, um Wahrnehmungen, Visionen, Assoziationen und unterbewusste Prozesse darzustellen und zu erklären. In die zweite Erzählebene sollten außerdem der "Einfache Bericht", drei Porträts und ein Interview mit der Mutter eingebettet werden. Vesper Absicht war es, die gesamten Details des "subtilen Faschismus" herauszuarbeiten und autobiografisch über seine Kindheit, die Schule, die Fabrikjahre, das Studium sowie politische und literarische Tätigkeiten zu erzählen.
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