Produktbild: Seide

Seide Roman

5

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.03.2017

Verlag

Atlantik Verlag

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

19/12,6/1,5 cm

Gewicht

150 g

Farbe

Elfenbein / Aubergine

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Karin Krieger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-00056-6

Beschreibung

Rezension

»Sie werden in eine Geschichte eintauchen mit Poesie, Romantik und allem, was schön ist.« ("Darmstädter Echo")
»›Seide‹ ist eine sinnliche, wehmütige und poetische Parabel auf die Liebe, die Utopie und das Glück.« ("General-Anzeiger Bonn")
»Baricco ist ein Autor, der mit den Worten spielt und sie sich zu eigen macht. Er schafft es, mit großer Leichtigkeit Bilder in den Köpfen entstehen zu lassen.« ("Westfalen-Blatt")
»Leise, melancholisch, sinnlich. Süchtig machend.« ("freundin")
»Die luftigste, leichteste, zauberhafteste Erzählung, die ich je gelesen habe.« ("Mitteldeutsche Zeitung")
»Eine Geschichte voller Leichtigkeit, Ferne und Musik.« ("Märkische Oderzeitung")
»Delacourts Heldin und Erzählkunst rühren uns zu Tränen.« ("Style Magazin")
»Eine zarte Liebesgeschichte mit Täuschung und schmerzlicher Tragik.« ("Schaumburger Nachrichten")
»Der minimalistische, durch Auslassungen bestimmte Stil des Romans wurde oft mit der Leichtigkeit und Transparenz von Seide verglichen.« ("Kreis-Anzeiger")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.03.2017

Verlag

Atlantik Verlag

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

19/12,6/1,5 cm

Gewicht

150 g

Farbe

Elfenbein / Aubergine

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Karin Krieger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-00056-6

Herstelleradresse

Atlantik Verlag
Harvestehuder Weg 42
20149 Hamburg
Deutschland
Url: www.hoca.de
Telephone: +49 40 441880
Fax: +49 40 44188202

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  • Bewertung

    Orell Füssli Book Circle Community

    5/5

    28.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein kleines feines Buch über Seide, Japan und der Liebe

    Innerhalb von 65 Kapiteln und 132 Seiten* erfahren wir was aus dem Leben von Hervé Joncour und sein Leben als Seidenhändler, das Leben in sein Heimatort, und die Reise nach Japan und was er dort erlebt. Mache Autoren brauchen dafür 200-500 Seiten mehr. Alessandro Baricco führt uns auch in die Geschichte der Seidenraupenzucht ein und wie Japan «geöffnet» wurde. Er beschreibt die Reiseroute von Frankreich über Russland nach Japan immer gleich. Aber es sind die kleinen Worte, die unterschied machen. Die kurzen, aber schönen Beschreibungen in seinen Leben, sind nicht langatmig beschrieben. Man ist trotzdem mit jeden Satz teil seines Lebens. Was er in Japan erlebt, wird so beschrieben das man es vor dem inneren Auge sehen kann. Auch die Liebe zu seiner Frau und die Zuneigung zu der Frau in Japan. Zum Schluss wird ein Brief, der auf Japanisch geschrieben, vorgelesen. Ich habe sehr lange nicht solchen Text gelesen. Wenn ich mehr dazu schreiben würde, müsste ich spoilern und das möchte ich nicht. monerl aus Langen hatte auf OF seine sehr treffende Rezension geschrieben. *Ich habe die Sonderausgabe von 2001 aus dem Piper Verlag gelesen. Leider hat dieses Buch nicht so einen schönen Cover wie die vom Kampa Verlag. Das Buch wurde auch verfilmt, aber ich denke das ich lieber bei den Buch und meine Vorstellungen zu dieser Story bleibe.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    19.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Wiederentdeckt

    1861 macht sich der südfranzösische Seidenraupenhändler Hervé Joncour auf den Weg nach Japan, um Seidenraupeneier zu kaufen. Er trifft dort den reichen, mächtigen Hara Kai, der mit ihm ins Geschäft kommt. Joncour begegnet Hara Kais blutjunger und wunderschönen Frau/Geliebten und ist von Anfang an von ihr bezaubert. Obschon er mit ihr nur verstohlene Blicke tauschen kann und nicht mit ihr spricht, entfacht sie eine grosse Leidenschaft in ihm. Er “muss” jedes Jahr wieder nach Japan zurückkehren. Nach dem 4. Besuch kommt ihm Hara Kai auf die Schliche und droht ihm mit dem Tod, falls er wiederkommt. Joncour kann die Frau sein Leben lang nicht vergessen und verpasst dadurch gefühlsmässig viel in seiner ehelichen Beziehung zu Hélène. Mit schlichten Sätzen gelingt es Baricco die besondere Stimmung in Japan wie auch das Leben des Händlers in Südfrankreich zu beschreiben. Die beschwerlichen Reisen nach Japan werden in immer den selben Worten knapp beschrieben. Ein literarisches Meisterwerk.

  • monerl

    aus Langen

    5/5

    16.11.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Literarisches Prickeln!

    Die Originalausgabe erschien 1996 und begeistert bis heute eine Vielzahl von Lesern. So auch mich! Auf minimalistische und poetische Weise zeigt der Autor den Kern von Liebe. Sie ist nicht rational, nicht erklärbar, verwirrend aber auch vergebend. Sie kann ein Leben durcheinander bringen, es verwüsten und zum schönsten Ziel machen, dem ein Herz entgegenstreben möchte. Die Geschichte ist so einfach, so schlicht und so ruhig erzählt. Genau das Gegenteil von dem, was die Liebe ist und was sie mit dem Protagonisten gemacht hat. Sie traf ihn ins Herz, in die Seele und trieb in zur Unruhe, der er nur durch die wiederkehrende und anstrengende Reise nach Japan einigermaßen Herr werden konnte. Bis dahin lebte Hervé ein kinderloses aber angenehmes Leben mit seiner schönen und ihn liebenden Frau Helene. Er war zufrieden, doch leidenschaftslos. "Er war übrigens einer jener Menschen, die dem eigenen Leben gern beiwohnen, während sie jegliches Bestreben, es zu leben, für unangebracht halten." Die Leidenschaft entfachte in ihm erst eine für ihn unerreichbare Frau, mit der er nie mehr austauschen würde, als die Berührung seiner Lippen von derselben Stelle einer Teetasse, die vorher ihre berührt hatten. Das Ende könnte passender nicht sein! Ich bin begeistert über den wundervollen Kniff, der die Geschichte so abrundet, wie sie es verdient hat. Fazit: Die Geschichte ist so bezaubernd, sodass ich sie gelesen und gehört habe. Das ganze Buch ist ein literarisches Prickeln! Liebe zur Literatur, zur Sprache und zur Liebe selbst, Ein kleines Büchlein, ein großer Schatz!

  • monerl

    aus Langen

    5/5

    15.01.2021

    Hörbuch (CD)

    Literarisches Prickeln!

    Die Originalausgabe erschien 1996 und begeistert bis heute eine Vielzahl von Lesern. So auch mich! Auf minimalistische und poetische Weise zeigt der Autor den Kern von Liebe. Sie ist nicht rational, nicht erklärbar, verwirrend aber auch vergebend. Sie kann ein Leben durcheinander bringen, es verwüsten und zum schönsten Ziel machen, dem ein Herz entgegenstreben möchte. Die Geschichte ist so einfach, so schlicht und so ruhig erzählt. Genau das Gegenteil von dem, was die Liebe ist und was sie mit dem Protagonisten gemacht hat. Sie traf ihn ins Herz, in die Seele und trieb in zur Unruhe, der er nur durch die wiederkehrende und anstrengende Reise nach Japan einigermaßen Herr werden konnte. Bis dahin lebte Hervé ein kinderloses aber angenehmes Leben mit seiner schönen und ihn liebenden Frau Helene. Er war zufrieden, doch leidenschaftslos. "Er war übrigens einer jener Menschen, die dem eigenen Leben gern beiwohnen, während sie jegliches Bestreben, es zu leben, für unangebracht halten." Die Leidenschaft entfachte in ihm erst eine für ihn unerreichbare Frau, mit der er nie mehr austauschen würde, als die Berührung seiner Lippen von derselben Stelle einer Teetasse, die vorher ihre berührt hatten. Das Ende könnte passender nicht sein! Ich bin begeistert über den wundervollen Kniff, der die Geschichte so abrundet, wie sie es verdient hat. Zum Hörbuch: Wundervoll eingelesen von Christian Brückner, der mit seiner Stimme und der Art des Sprechens, die Melancholie, die die Geschichte stets begleitet, genau getroffen hat. Am besten lässt man sich an einem ungemütlichen Herbst- oder Wintertag von der Stimme des Sprechers für etwas mehr als zwei Stunden, bei einer Tasse Tee oder Kaffee, auf eine sinnliche Reise entführen. Entspannung und Ruhe werden sich von selbst einstellen. Fazit: Die Geschichte ist so bezaubernd, sodass ich sie gelesen und gehört habe. Das ganze Buch ist ein literarisches Prickeln! Liebe zur Literatur, zur Sprache und zur Liebe selbst, Ein kleines Büchlein, ein großer Schatz!

  • AchiM

    aus Deutschland

    4/5

    11.09.2022

    eBook (ePUB)

    Nett. Das ist das erste, was…

    Nett. Das ist das erste, was einem einfällt, wenn man die letzte Seite dieses Buches gelesen hat. Und schön kurz. An einem entspannten Nachmittag hat man die 145 Seiten print und 534 KB digital durch. Alessandro Baricco, italienischer Autor, Philosoph und Dozent für kreatives Schreiben, erzählt uns eine Geschichte, die Mitte/Ende des 19. Jahrhunderts spielt und in welcher der französische Protagonist Hervè Joncour seinen Lebensunterhalt als Seidenhändler verdient. Eine Seuche unter den Seidenraupen (in einer Nebenrolle Louis Pasteur) zwingen ihn und die ganze Innung, ihren Seidenraupen-Import auf immer fernere Länder auszudehnen, so das Joncour als Abgesandter irgendwann im damals völlig von der Welt abgeschotteten Japan landet. Hier fasziniert ihn nicht nur die fremdartige Kultur, sondern vor allem die geheimnisumwobene Frau seines japanischen Gastgebers. Die Anziehungskraft von Land und Frau sind so stark, dass er die strapaziöse Reise wieder und wieder auf sich nimmt und seine eigene Frau monatelang alleine zurücklässt. Jahr um Jahr beschränkt sich das Verhältnis zwischen ihm und der japanischen Schönen auf ein gegenseitiges Anschmachten. Viele Blicke, manch symbolische Geste, jedoch niemals ein Wort. Bis eines Tages… Das ist dann wohl die Stelle, wo ein Rezensent abbrechen muss. Baricco hat einen Stil gewählt - aufgrund der Vita nehmen wir mal an ganz bewusst -, der Leserin und Leser mühelos ins 19. Jahrhundert und in die französisch-japanische Kultur der damaligen Epoche mitnimmt. Die Erzählung ist weniger Roman, mehr poetisch-lyrisch, nur nicht in Versform. Sie ist bildstark und doch zurückhaltend, mit geradlinigem Handlungsstrang und doch feinsinnig und fast zartfühlend, farbenreich und doch einfach. Zur Verstärkung manchmal fast infantil-perseverierend wie die Gebrüder Grimm. Eine Erzählung wie eine in Worte gefasste naive Malerei. Die Geschichte und das Erschaffen dieser Stimmung scheint für Baricco über alles zu gehen. Ihn interessiert nicht, welches Mann-Frau-Rollenverständnis er dabei transportiert. Männer handeln, Frauen bleiben im Hintergrund, sind scheu, duldsam, allenfalls im Geheimen aktiv und kreativ. Man nimmt hin, dass das damals einfach so war. In Summe nette Kurzunterhaltung. Besonders geeignet für Liebhaber von Katzenbildern, Karel Gott, Hummelfiguren und Schneekugeln.

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