Die Theorie der Behavioral Finance vor dem Hintergrund ihres praktischen Nutzens in der Kundenberatung
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
01.12.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
701 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668355347
Düstere Aussichten für Banken. Fast täglich wird in den Medien über Filialschließung, Mitarbeiterentlassung und Gewinnwarnung berichtet. Erst vor kurzem hat die größte deutsche Bank verlauteten lassen, man müsse sich von einem nicht unerheblichen Teil seiner Belegschaft trennen und eine große Anzahl der vorhandenen Filialen schließen. Für diesen Umstand gibt es viele Erklärungen. Hauptgrund ist vorrangig natürlich die schlechte Ertragslage deutscher Banken. Zum einen wird die Branche zunehmend stärker reguliert und kontrolliert, zum anderen trägt die derzeitige Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank ebenfalls Ihren Teil dazu bei. Das Kerngeschäft der Banken, nämlich das verleihen von Geld ist somit in Gefahr. Durch die "Niedrigzinspolitik" schrumpft die Marge mehr und mehr zusammen und somit auch der Gewinn der Banken. Die meisten Banken zerren noch von ihren Altverträgen, in denen eine gewinnbringende Marge durchgesetzt werden konnte. Doch die Zeit spielt gegen die Geldhäuser.
Die Branche sucht daher nach alternativen Geldquellen. Ein Geschäftsmodel rückt dabei mehr und mehr in den Vordergrund: das Provisionsgeschäft. Ein Teil dieses Geschäftsmodels ist die Wertpapierberatung. Sicherlich kein einfaches Geschäftsfeld, da in Deutschland keine sonderlich große Aktienkultur vorherrscht. Dies ist sicherlich auch mit der Vergangenheit in Verbindung zu bringen. Die Euphorie am neuen Markt war groß. Als die Spekulationsblase platzte, war jegliche Euphorie verflogen und sicherlich nicht wenige schworen sich damals, nie wieder in Wertpapiere zu investieren. Nachvollziehbar, aber aus heutiger Sicht, in vielen Fällen die falsche Entscheidung. Die seitdem vorherrschende Skepsis macht es den Banken nicht unbedingt leichter das Provisionsergebnis durch Wertpapierabsätze zu steigern.
Nun stellt sich die Frage, welche Möglichkeiten die Berater der Kreditinstitute haben, ihre Kundschaft dennoch zu überzeugen, sich erneut auf das Börsenparkett zu wagen. Oft muss der Berater seinen Kunden "lediglich" die vorherrschende Skepsis nehmen und die dieser Anlageform Chancen aufzeigen. Dieser Schritt mag auf Außenstehende einfach erscheinen, allerdings bedarf es hierbei oft großer Überzeugungsarbeit.
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