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Superbuhei Romanvorlage zum Kinofilm | »Unernst mit Tiefenwirkung« (Hamburger Abendblatt)

Aus der Reihe Debütromane in der FVA
2

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.03.2017

Verlag

Frankfurter Verlagsanstalt

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,1/13/3,2 cm

Gewicht

489 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-627-00234-3

Beschreibung

Rezension

»Die Wendung ist derart raffiniert, dass man den Roman nach dem letzten Satz verblüfft sinken lässt.«

Die ZEIT

»Hier will ein Autor, der als Literaturentertainer zur Marke geworden ist, seine Leser unterhalten. Es gelingt ihm vortrefflich.«

Hamburger Abendblatt

»Müsste man Amtsberg einem Genre zuordnen, müsste man angelegentlich ein Genre erfinden. Er wäre dann mit Heinz Strunk und Olli Dittrich ein Vertreter der Komik des Trostlosen.«

Bücher-Magazin

»Sven Amtsberg breitet sein Setting der allumfassenden Langenhagener Tristesse, in der nichts geschieht und der Kampf um die Bedeutungslosigkeit von vornherein verloren ist, mit herrlich skurrilen Momenten und schwarzen Pointen aus.«

Blog CulturMag

»Alles drin: Sven Amtsberg Roman „Superbuhei“ ist witzig, klug, lakonisch, und spannend.«

Stern

»Der Imbisswagen als Sinnbild einer verfehlten Existenz -‐ Sven Amtsberg bindet in Superbuhei den ganz normalen Wahnsinn zu einem Bouquet wermütiger Heiterkeit.«

der freitag

»Minutiös beschreibt Amtsberg die Trostlosigkeit des Vorstadtlebens in Langenhagen, die Tristesse der Kindheit von Jesse Bronske in Hamburg-Rahlstedt, verliert dabei allerdings nie seinen Sinn für Komik und Absurditäten.«

NDR Kultur

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.03.2017

Verlag

Frankfurter Verlagsanstalt

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,1/13/3,2 cm

Gewicht

489 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-627-00234-3

Herstelleradresse

Frankfurter Verlags-Anst.
Arndtstraße 11
60325 Frankfurt
DE

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Anders als erwartet Nach…

Bewertung aus Nordhorn am 12.04.2017

Bewertungsnummer: 2988271

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Anders als erwartet Nach beenden dieses Romans musste ich zwar feststellen, dass ich eigentlich etwas anderes erwartet habe, aber dass, was ich stattdessen bekommen habe, hat mir sehr gut gefallen. Meine Vorstellung driftete mehr in den humorvollen Bereich ab, aber dieser Roman brachte unterschwellig viel mehr zum klingen. Jesse Bronske arbeitet in seiner Kneipe, welche er nach seinem Idol Klaus Meine benannt hat, die dem Supermarkt Superbuhei angegliedert ist. Er ist mit seiner Arbeit überhaupt nicht zufrieden, auch privat plätschert es mit Mona, die im Superbuhei arbeitet, auch nur so dahin. Kurz um.....die Luft ist raus. Zu allem Überfluss trinkt er auch gern mal ein Gläschen zu viel. Seine schon krankhafte Vorstellung von Sicherheit, scheint auf einem Wahn zu basieren den man als Leser nur schwer nachvollziehen kann. Er fühlt sich von seinem Zwillingsbruder Aaron verfolgt, doch niemand außer Jesse selbst scheint dies zu bemerken. Sven Amtsberg schafft eine enorme Stimmung allein schon durch die Erzählperspektive. Der Leser erlebt alles durch Jesses Eindrücke, so wie dieser es wahrnimmt. Dies erlaubt einem dann eine große Bandbreite an Spekulationen, denn was von dem was Jesse erzählt kann man glauben, was entspringt nur seinem depressiven Denken? Einiges im Roman wird durchaus salopp und witzig geschildert, aber stellenweise offenbarte sich eine enorme Tiefgründigkeit. Ein Beispiel wäre die Beschreibung der Normalität. Jesse jongliert mit seinen Gedanken, und das was dabei herauskommt, haute mich vom Hocker. Eindrucksvoll und sehr nachvollziehbar beschrieben. Während des Lesens war mir nie ganz klar, ob es den Zwillingsbruder Aaron wirklich gibt. Der gesamte Roman lebt von dieser Zerrissenheit, diesem Zweifel. Jesse erzählt viel von seiner Kindheit und Jugend, aber auch dort ist es oft schwer zu erkennen, ob es sich um Einbildungen oder reale Erinnerungen handelt. Irgendwann war ich soweit, dass ich alles und nichts in Frage stellte. Und genau dies machte diesen Roman für mich so besonders. Dieser Roman ist erfrischend anders und hat mich wirklich positiv überrascht. Das Ende ist überraschend und verleiht dem Buch dann noch einmal eine ganz andere Richtung. Eine Richtung die mich sprachlos zurücklässt. Ohne Worte, das muss man selbst gelesen haben. Sven Amtsberg ist ein Autor, denn man sich merken sollte, er scheint immer für eine Überraschung gut.

Anders als erwartet Nach…

Bewertung aus Nordhorn am 12.04.2017
Bewertungsnummer: 2988271
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Anders als erwartet Nach beenden dieses Romans musste ich zwar feststellen, dass ich eigentlich etwas anderes erwartet habe, aber dass, was ich stattdessen bekommen habe, hat mir sehr gut gefallen. Meine Vorstellung driftete mehr in den humorvollen Bereich ab, aber dieser Roman brachte unterschwellig viel mehr zum klingen. Jesse Bronske arbeitet in seiner Kneipe, welche er nach seinem Idol Klaus Meine benannt hat, die dem Supermarkt Superbuhei angegliedert ist. Er ist mit seiner Arbeit überhaupt nicht zufrieden, auch privat plätschert es mit Mona, die im Superbuhei arbeitet, auch nur so dahin. Kurz um.....die Luft ist raus. Zu allem Überfluss trinkt er auch gern mal ein Gläschen zu viel. Seine schon krankhafte Vorstellung von Sicherheit, scheint auf einem Wahn zu basieren den man als Leser nur schwer nachvollziehen kann. Er fühlt sich von seinem Zwillingsbruder Aaron verfolgt, doch niemand außer Jesse selbst scheint dies zu bemerken. Sven Amtsberg schafft eine enorme Stimmung allein schon durch die Erzählperspektive. Der Leser erlebt alles durch Jesses Eindrücke, so wie dieser es wahrnimmt. Dies erlaubt einem dann eine große Bandbreite an Spekulationen, denn was von dem was Jesse erzählt kann man glauben, was entspringt nur seinem depressiven Denken? Einiges im Roman wird durchaus salopp und witzig geschildert, aber stellenweise offenbarte sich eine enorme Tiefgründigkeit. Ein Beispiel wäre die Beschreibung der Normalität. Jesse jongliert mit seinen Gedanken, und das was dabei herauskommt, haute mich vom Hocker. Eindrucksvoll und sehr nachvollziehbar beschrieben. Während des Lesens war mir nie ganz klar, ob es den Zwillingsbruder Aaron wirklich gibt. Der gesamte Roman lebt von dieser Zerrissenheit, diesem Zweifel. Jesse erzählt viel von seiner Kindheit und Jugend, aber auch dort ist es oft schwer zu erkennen, ob es sich um Einbildungen oder reale Erinnerungen handelt. Irgendwann war ich soweit, dass ich alles und nichts in Frage stellte. Und genau dies machte diesen Roman für mich so besonders. Dieser Roman ist erfrischend anders und hat mich wirklich positiv überrascht. Das Ende ist überraschend und verleiht dem Buch dann noch einmal eine ganz andere Richtung. Eine Richtung die mich sprachlos zurücklässt. Ohne Worte, das muss man selbst gelesen haben. Sven Amtsberg ist ein Autor, denn man sich merken sollte, er scheint immer für eine Überraschung gut.

Tristesse in Langenhagen...

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 20.05.2017

Bewertungsnummer: 3030069

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Als Sohn eines Elvis-Imitators wächst Jesse, benannt nach dem totgeboren Bruder des King, im Schatten seines Zwilligsbruders Aaron in Hamburg-Rahlstedt auf. Jesse flieht nach Langenhagen, betreibt dort die trostloseste aller Kneipen, das ‘Klaus Meine’, und wähnt sich in Sicherheit - bis ihn die furchtbare Ahnung beschleicht: Aaron ist in sein Leben zurückgekehrt, mit dem teuflischen Plan, ihn zu ersetzen. Jesse und Mona. Jesse und Klaus Meine und seine Scorpions. Jesse und seine Kneipe und der Alkohol. Jesse und Kafka. Das fasst das Buch im Wesentlichen zusammen, auch wenn deswegen sicher noch niemand versteht, worum es hier eigentlich geht. Aber es deutet meine Unlust an bei dem Gedanken, zu diesem Buch noch allzu viele Worte zu verschwenden. Selten habe ich mich nämlich derart durch ein Buch gequält. Beschreibe den Roman in drei Worten? Tristesse, Paranoia, Kafka. Und Jesse? Mittelmäßigkeit, Selbstmitleid, Alkoholsucht. Eine Mischung, die mir jedenfalls nicht sonderlich zusagte und in der ich nicht wie manch anderer Leser etwas Erfrischendes entdecken konnte. Aber nun gut. Ein paar Worte mehr sollen es noch sein… Erzählt wird aus der Ich-Perspektive Jesses, wodurch der Leser 1:1 an den Gedanken des Hauptcharakters teilhaben und dadurch knietief die beklagenswerte Gewöhnlichkeit seines Lebens durchwaten kann. Jesse lebt mit Mona zusammen, einer Verkäuferin im Superbuhei, in einem kleinen schmuddeligen Haus am Rande eines Maisfeldes. Jesse betreibt außerdem eine kleine schmierige Kneipe, die an das Superbuhei nachträglich rangeklatscht wurde und trinkt dort mit seinen Stammkunden um die Wette, immer auf der Suche nach dem hilfreichen Pegel, der das Leben irgendwie erträglicher macht - bis zum nächsten Morgen. Jesse ist zudem ein großer Fan der Scorpions, vor allem von Klaus Meine. Und so führt er mit dem Frontman der Hardrock-Band nicht nur einen regen Briefwechsel, sondern sorgt auch dafür, dass in seiner Kneipe ausschließlich Lieder der Scorpions laufen. Jesse ist das Kind zweier gewöhnlicher Eltern, die immer etwas Besonderes sein wollten - vor allem sein Vater. Der lief schließlich in Hamburg-Rahlstedt in seinem glitzernden Elviskostüm herum, die spärlichen Haare mit Haarspray zu einer gewagten Tolle betoniert. Die Mutter ertrug die Gewöhnlichkeit irgendwann nicht länger und verließ die Familie - genau am 16. Geburtstag der Zwillinge. Nach dem Tod des Vaters flüchtete Jesse schließlich aus dem Ort seiner Kindheit, zumal sein Bruder Aaron ihm unheimlich zu werden begann. Doch nun scheint es, dass die Vergangenheit Jesse wieder einzuholen beginnt. Er glaubt, Aaron gesehen und Spuren seines Daseins entdeckt zu haben. Doch Alkohol und Paranoia lassen ihn und den Leser zweifeln: was ist hier eigentlich wahr? Kafkaeske Sequenzen am Rande des Maisfeldes, in dem sich so viel verstecken kann… Es mag Leser geben, die das Verwirrspiel in trüber, alkohollastiger Stimmung mögen, wo Tristesse groß geschrieben wird und der Blick auf das Leben ein resignierter ist. Ich gehöre leider nicht dazu, und auch nicht zu denjenigen, die es reizvoll finden, wenn ausschließlich negative Aspekte präsentiert werden, egal wer oder was da gerade geschildert wird. Das offene Ende passt hervorragend, doch dieser Aspekt sowie einige Ansätze von Humor reichten letztlich nicht aus, um mich von dem Buch überzeugen zu können. Mich konnte das Buch letztlich weder begeistern noch in den Bann ziehen, so dass ich schließlich froh war, als ich es endlich zuklappen konnte… Schade. © Parden

Tristesse in Langenhagen...

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 20.05.2017
Bewertungsnummer: 3030069
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Als Sohn eines Elvis-Imitators wächst Jesse, benannt nach dem totgeboren Bruder des King, im Schatten seines Zwilligsbruders Aaron in Hamburg-Rahlstedt auf. Jesse flieht nach Langenhagen, betreibt dort die trostloseste aller Kneipen, das ‘Klaus Meine’, und wähnt sich in Sicherheit - bis ihn die furchtbare Ahnung beschleicht: Aaron ist in sein Leben zurückgekehrt, mit dem teuflischen Plan, ihn zu ersetzen. Jesse und Mona. Jesse und Klaus Meine und seine Scorpions. Jesse und seine Kneipe und der Alkohol. Jesse und Kafka. Das fasst das Buch im Wesentlichen zusammen, auch wenn deswegen sicher noch niemand versteht, worum es hier eigentlich geht. Aber es deutet meine Unlust an bei dem Gedanken, zu diesem Buch noch allzu viele Worte zu verschwenden. Selten habe ich mich nämlich derart durch ein Buch gequält. Beschreibe den Roman in drei Worten? Tristesse, Paranoia, Kafka. Und Jesse? Mittelmäßigkeit, Selbstmitleid, Alkoholsucht. Eine Mischung, die mir jedenfalls nicht sonderlich zusagte und in der ich nicht wie manch anderer Leser etwas Erfrischendes entdecken konnte. Aber nun gut. Ein paar Worte mehr sollen es noch sein… Erzählt wird aus der Ich-Perspektive Jesses, wodurch der Leser 1:1 an den Gedanken des Hauptcharakters teilhaben und dadurch knietief die beklagenswerte Gewöhnlichkeit seines Lebens durchwaten kann. Jesse lebt mit Mona zusammen, einer Verkäuferin im Superbuhei, in einem kleinen schmuddeligen Haus am Rande eines Maisfeldes. Jesse betreibt außerdem eine kleine schmierige Kneipe, die an das Superbuhei nachträglich rangeklatscht wurde und trinkt dort mit seinen Stammkunden um die Wette, immer auf der Suche nach dem hilfreichen Pegel, der das Leben irgendwie erträglicher macht - bis zum nächsten Morgen. Jesse ist zudem ein großer Fan der Scorpions, vor allem von Klaus Meine. Und so führt er mit dem Frontman der Hardrock-Band nicht nur einen regen Briefwechsel, sondern sorgt auch dafür, dass in seiner Kneipe ausschließlich Lieder der Scorpions laufen. Jesse ist das Kind zweier gewöhnlicher Eltern, die immer etwas Besonderes sein wollten - vor allem sein Vater. Der lief schließlich in Hamburg-Rahlstedt in seinem glitzernden Elviskostüm herum, die spärlichen Haare mit Haarspray zu einer gewagten Tolle betoniert. Die Mutter ertrug die Gewöhnlichkeit irgendwann nicht länger und verließ die Familie - genau am 16. Geburtstag der Zwillinge. Nach dem Tod des Vaters flüchtete Jesse schließlich aus dem Ort seiner Kindheit, zumal sein Bruder Aaron ihm unheimlich zu werden begann. Doch nun scheint es, dass die Vergangenheit Jesse wieder einzuholen beginnt. Er glaubt, Aaron gesehen und Spuren seines Daseins entdeckt zu haben. Doch Alkohol und Paranoia lassen ihn und den Leser zweifeln: was ist hier eigentlich wahr? Kafkaeske Sequenzen am Rande des Maisfeldes, in dem sich so viel verstecken kann… Es mag Leser geben, die das Verwirrspiel in trüber, alkohollastiger Stimmung mögen, wo Tristesse groß geschrieben wird und der Blick auf das Leben ein resignierter ist. Ich gehöre leider nicht dazu, und auch nicht zu denjenigen, die es reizvoll finden, wenn ausschließlich negative Aspekte präsentiert werden, egal wer oder was da gerade geschildert wird. Das offene Ende passt hervorragend, doch dieser Aspekt sowie einige Ansätze von Humor reichten letztlich nicht aus, um mich von dem Buch überzeugen zu können. Mich konnte das Buch letztlich weder begeistern noch in den Bann ziehen, so dass ich schließlich froh war, als ich es endlich zuklappen konnte… Schade. © Parden

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