• Produktbild: Immer ist alles schön

Immer ist alles schön Roman. | «Ein hinreissendes Buch!» NZZ am Sonntag

5

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.02.2017

Abbildungen

Zeichnungen

Verlag

Limmat

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

19,5/12,3/2,7 cm

Gewicht

345 g

Farbe

Lichtgrau

Auflage

4

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-85791-823-0

Beschreibung

Rezension

«Die Jury des Tumlerpreises 2017 prämiert ein Werk, das sich durch seine funkelnde Sprache und seinen Rhythmus ebenso auszeichnet wie durch seine Welthaltigkeit und Dringlichkeit, seinen feinen Humor und sein virtuoses Spiel mit verschiedenen Erzählperspektiven. Der Roman handelt von zwei Geschwistern. die sich um ihre unstete alleinerziehende Mutter kümmern und in diesem Prozess eine faszinierende Gegenwelt aufbauen.
«Sprachlich erinnert Julia Webers Debütroman in seiner eindringlichen Tier- und Körpermetaphorik an Herta Müller. Ein Roman, den man gern liest und so schnell nicht vergisst.» taz
«Julia Webers Debüt zeichnet sich vor allem durch eine eigenständige, eigenartige Sprache aus, leise, präzise und verstörend schön. Sie macht die große Traurigkeit, die im Zentrum dieses Buches steht, nicht deutlich, indem sie sie benennt, sondern indem sie ihre Umrisse nachzeichnet und ihren Spuren folgt. Möge Julia Weber noch viele Bücher schreiben.» Bücher Magazin
«Weber writes in a distinctive, ethereal prose using carefully chosen language to convey the puzzling complexity of a child’s view of the world.» New Books in German
«Die große Sprachkraft, das gelungene Wechselspiel von erschütternd realistischen, gewaltsamen und stillen, märchenhaften Sequenzen sowie die einfühlsam gezeichneten ProtagonistInnen berühren und beeindrucken tief. Die Zeichnungen der Autorin am Ende des Romans sind eine künstlerisch wie psychologisch hochinteressante Ergänzung.» Österreichisches Bibliothekswerk
«Das Werk überzeugt durch seine eigenständige Sprache und seinem virtuosen Rhythmus. Es ist ein höchst erstaunlicher, ein fabelhafter Roman, mit dem Julia Weber debütiert. Bereits in der ersten Zeile schlägt sie einen eigensinnigen, sehr kunstvollen Ton an, und sie hält ihn durch bis zum Schluss. Ein hinreissendes Buch.» Martin Zingg, NZZ am Sonntag
«Hochpräzise. Tieftraurig. Wuchtig.» style

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.02.2017

Abbildungen

Zeichnungen

Verlag

Limmat

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

19,5/12,3/2,7 cm

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345 g

Farbe

Lichtgrau

Auflage

4

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-85791-823-0

EU-Ansprechpartner

GVA Gemeinsame Verlagsauslieferung
Postfach 2021
37010 Göttingen
DE
info@gva-verlage.de

Herstelleradresse

Limmat Verlag AG
Quellenstrasse 25
8031 Zürich
CH
mail@limmatverlag.ch

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  • Bewertung

    5/5

    01.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Julia Webers Sprache ist aussergewöhnlich....

    Julia Webers Sprache ist aussergewöhnlich. Mit viel Poesie und sorgfältigem Witz gibt sie Einblick in die tieftraurige Geschichte einer jungen Mutter, die mit dem Jugendamt im Konflikt steht. Dieses Buch nimmt mit!

  • J. Kaiser

    5/5

    26.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eindrückliche Geschichte

    Klapptext: Anais liebt ihre Mutter, sie liebt ihren Bruder Bruno und insgeheim auch Peter aus der Schule. Die Mutter sagt, das Leben sei eine Wucht, und dass sie gerne noch ein Glas Wein hätte. Denn es hält ihren Sehnsüchten nicht stand, das Leben, und die Männer halten ihrer Liebe nicht stand. Das Tanzen, das sie liebt, ist zum Tanz an der Stange vor den Männern geworden. Fazit: Es ist schon erschreckend wie hier eine Familie durch die Alkoholsucht der Mutter in den Grundfesten erschüttert wird. Es entsteht eine Stimmung beim Lesen, welche man fast nicht beschreiben kann. Die Erzählung erfolgt in zwei Strängen. Einmal aus der Sicht der Mutter und einmal aus der Sicht der Tochter. Es geht um die beiden Kinder Anais und Bruno die von ihrer Mutter allein gelassen werden. Für mich ein beklemmende Geschichte und vielleicht nicht so abwägig in unserer heutigen Zeit. Ich glaube, dass es sich lohnt, dass diese Geschichte von vielen gelesen wird. Empfehlen kann ich das Buch sehr.

  • Bewertung

    aus Bern

    5/5

    24.07.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unbeschreiblich echt, unvergesslich schön !

    Wenn man diesen Roman erst einmal angefangen hat, kann man das Buch kaum mehr zur Seite legen. Man will einfach wissen, wie das ganze ausgeht. Die bedrückenden, verzwickten und verzweiflenden Situationen, aber auch die schönen und lustigen Momente sind so gut geschildert und versprachlicht, dass man das Gefühl hat, das ganze würde einem selber passieren (was in gewissen Passagen viel Emotion auslösen kann). Hab es direkt zweimal gelesen und es war beim zweiten Mal immernoch soviel Gefühl und Spannung da wie beim ersten.

  • Duck77

    aus Ottobrunn

    5/5

    24.04.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    »Immer ist alles schön« ist…

    »Immer ist alles schön« ist ein Roman von Julia Weber und ist 2017 im Limmat Verlag Zürich erschienen. Dieses Buch ist wahrlich das traurigste, das ich seit langem gelesen habe. An manchen Stellen war es so traurig, dass ich meinte, nicht weiterlesen zu können. Anais und ihr Bruder Bruno leben mit ihrer Mutter zusammen irgendwo am Rande der »normalen« Welt. Die Kinder gehen in die Schule, die Mutter arbeitet als Tänzerin in einer Bar und versucht, das Leben als alleinerziehende Mutter zu meistern. Oft braucht sie dazu Alkohol und immer wieder Männer. Männer, die in das Leben der Kinder kommen und die den Kindern einen Hoffnungsschimmer von Normalität geben. Die Mutter allerdings beendet jede Beziehung, die ernster wird, fast fluchtartig, und die Dreisamkeit ist wieder hergestellt. Anais und Bruno flüchten sich in ihre eigene innere Welt, in der auf der Straße aufgesammelten Dinge und viel Plunder im Haus eine tragende Säule ihrer Struktur einnehmen. So drücken sie der äußeren – meist chaotischen – Welt ein Gerüst auf, um den inneren Halt nicht zu verlieren. Dass Außenstehende, wie Anais‘ Klassenkamerad Peter, mit dem sie so gerne reden würde, diese Welt nicht begreifen können, macht die Sache nicht leichter. Sie lieben ihre Mutter und versuchen mit allen Mitteln, ihre Welt vor Eindringlingen wie dem Riesen vom Jugendamt zu schützen. Als die Mutter eines Tages vollständig verschwindet und nichts hinterlässt als eine Postkarte mit einem Gruß, lässt Anais für ihren Bruder eine fantastische Welt entstehen, um ihn über den Verlust seiner Mutter hinwegzutrösten. Die Wohnung wird mit Hilfe von diversen Materialien aus der Natur zu einem ganz eigenen Kosmos mit eigenen Regeln. Ich habe selten ein Buch gelesen, das mich so tief im Herzen berührt hat, dass ich das kaum ertragen konnte, die Seiten umzublättern. Immer wieder wäre ich am liebsten in die Geschichte hineingestiegen und hätte die beiden Kinder da raus geholt und sie einfach in die Arme genommen. Die Charaktere der Kinder sind in ihrer kindlichen Welt meisterhaft gezeichnet und gehen einem tief unter die Haut. Das Buch ist in der Ich-Perspektive aus Anais‘ Sicht geschrieben, was dem Geschehen eine noch intensivere Dimension verleiht, da man alles wirklich als nächster Nähe erlebt. Die Autorin lässt dem Leser keinen Fluchtweg, nimmt ihn mit in die tiefsten Empfindungen dieses Mädchens. Dazwischen gibt es Passagen aus der Sicht der Mutter, die eine zutiefst depressive Frau zeigen. Schon allein wegen der Sprache, die Julia Weber hier benützt, lohnt es sich, dieses Buch zu lesen. Wunderschöne Sätze und Vergleiche zaubern eine fast traumhafte Atmosphäre, trotz des ernsten Themas. Es ist ein Buch über die Liebe zwischen zwei Geschwistern. Zwei Kinder, die es fertig bringen, sich gegenseitig Halt zu geben. Sie kennen ihr Leben nicht anders und schaffen es irgendwie, damit fertig zu werden. Ich war tief betroffen. Anais und Bruno werden mich noch lange begleiten.

  • begine

    aus Lemwerder

    4/5

    23.06.2021

    eBook (ePUB)

    Eine traurige Geschichte

    Die Schweizer Schriftstellerin Julia Weber war in diesem Jahr in der Shortlist des Ingeborg Bachnannpreises. Ihr Debütroman „Immer ist alles schön“ ist in besonderer Art geschrieben. Immer ist alles schön ist der Standartspruch der alleinerziehenden Mutter und ihren Kindern Anais und Bruno. Die Mutter trinkt zufiel Wein und hat noch nicht den richtigen Mann gefunden. Anais die Protagonistin des Romans, ist die Icherzählerin und ist in ihren Fantasien gefangen. Sie kümmert sich liebevoll um ihren Bruder Bruno. Der ist ein in sich gekehrter Junge. Die Charaktere der Kinder sind liebevoll gezeichnet. Der Roman zeigt eine Kindheit, die es nicht geben sollte. Es ist ein trauriges Buch.

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