Tote Träume
Ein Fall für Flint und Cavalli Band 2

Tote Träume

Flint und Cavalli ermitteln gegen die Brandstifter. Kriminalroman. Ein Fall für Flint und Cavalli (2)

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Nach einem Brand in einer Zürcher Asylunterkunft wird der Sudanese Thok Lado tot aufgefunden. Erste Untersuchungen ergeben, dass der junge Mann bereits vor dem Ausbruch des Feuers nicht mehr am Leben war. Bezirksanwältin Regina Flint und Kriminalpolizist Bruno Cavalli tappen lange im Dunkeln auf der Suche nach dem Mordmotiv. Während Cavalli den Täter über das Opfer zu ermitteln meint, verlangt Flint, da anzusetzen, wo die ersten Spuren hinführten: zum Pfarrhaus. Dort gehen einige als Ausländerhasser bekannte Jugendliche ein und aus. Petra Ivanov verbrachte ihre Kindheit in New York. Nach ihrer Rückkehr in die Schweiz absolvierte sie die Dolmetscherschule und arbeitete als Übersetzerin, Sprachlehrerin und Journalistin. Heute ist sie als Autorin tätig und gibt Schreibkurse an Schulen und anderen Institutionen. Ihr Debütroman Fremde Hände erschien 2005. Ihr Werk umfasst Kriminalromane, Jugendbücher und Kurzgeschichten. Petra Ivanov hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, u. a. den Zürcher Krimipreis (2010).

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  • Format

    ePUB

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    Nein

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  • Erscheinungsdatum

    01.01.2017

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  • Erscheinungsdatum

    01.01.2017

  • Verlag Unionsverlag
  • Seitenzahl

    384 (Printausgabe)

  • Dateigröße

    2828 KB

  • Sprache

    Deutsch

  • EAN

    9783293306394

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Auf der Suche nach Heimat

Tina Bauer aus Essingen am 04.01.2019

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der zweite Fall von Regina Flint und Bruno Cavalli führt uns ins direkte Umland von Zürich. In einem Asylheim findet die örtliche Feuerwehr vier verkohlte Leichen. Nach der Obduktion stellt sich heraus, dass der tote Sudanese nicht dem Brand zu Opfer fiel. Cavalli, frisch aus Wiesbaden zurück übernimmt den Fall. Regina, die die schon lange vergangene Beziehung und die ständige Untreue Cavallis noch immer nicht überwunden hat, stürzt sich Hals über Kopf in eine neue Beziehung. Für Cavalli beginnt nun eine Zeit des Umbruchs. Sein Sohn Chris steht unmittelbar mit dem Verbrechen in Zusammenhang. Seine Beziehung zu Regina wird wieder enger und seine Exfrau gibt endgültig auf. Regina übergibt die Ermittlungen an Pilecki und Fahrni, wohlwissend, dass Cavalli mit seiner ganz eigenen Art schon die Spur des Brandstifters und Mörders aufgenommen hat. Mit Petra Ivanov, deren Roman bereits 2006 erschien nicht wirklich in die Vergangenheit. Das Thema Asyl begleitet uns heute mehr denn je. Die akribische Recherche machen es dem Leser leicht, die gängigen Verfahren und die herrschende Bürokratie zu verstehen. Ein Verständnis für die Fluchtursachen zu ergründen, fällt auch den meisten Menschen in der heutigen Zeit noch schwer und Angriffe auf die Schwächsten unserer Bevölkerung scheinen leicht und scheinbar auch zu einfach zu sein. Mit „Tote Träume“ begeben wir uns auf die Suche nach einer Erklärung für diesen unhaltbaren Zustand. Wir betrachten zwiespältig die Hilfsbereitschaft des Pfarrers, das scheinbar über natürliche Menschenliebe hinauszugehen scheint und hoffen mit Chris, dass er sich seiner Ahnen klar wird. Cavallis Herangehensweise legt nahe, dass Menschen unterschiedlicher Herkunft ein Leben lang auf der Suche nach einem wahren Zuhause, einer Heimat sind nur um festzustellen, dass die Heimat eines Menschen nicht lokal bestimmt werden sondern wahrscheinlich einzig im Herzen der Menschen selbst liegt. Der nächste Teil ist schon bestellt und ich freue mich auf ein Wiedersehen mit Regina Flint und Bruno Cavalli.

5/5

Auf der Suche nach Heimat

Tina Bauer aus Essingen am 04.01.2019
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der zweite Fall von Regina Flint und Bruno Cavalli führt uns ins direkte Umland von Zürich. In einem Asylheim findet die örtliche Feuerwehr vier verkohlte Leichen. Nach der Obduktion stellt sich heraus, dass der tote Sudanese nicht dem Brand zu Opfer fiel. Cavalli, frisch aus Wiesbaden zurück übernimmt den Fall. Regina, die die schon lange vergangene Beziehung und die ständige Untreue Cavallis noch immer nicht überwunden hat, stürzt sich Hals über Kopf in eine neue Beziehung. Für Cavalli beginnt nun eine Zeit des Umbruchs. Sein Sohn Chris steht unmittelbar mit dem Verbrechen in Zusammenhang. Seine Beziehung zu Regina wird wieder enger und seine Exfrau gibt endgültig auf. Regina übergibt die Ermittlungen an Pilecki und Fahrni, wohlwissend, dass Cavalli mit seiner ganz eigenen Art schon die Spur des Brandstifters und Mörders aufgenommen hat. Mit Petra Ivanov, deren Roman bereits 2006 erschien nicht wirklich in die Vergangenheit. Das Thema Asyl begleitet uns heute mehr denn je. Die akribische Recherche machen es dem Leser leicht, die gängigen Verfahren und die herrschende Bürokratie zu verstehen. Ein Verständnis für die Fluchtursachen zu ergründen, fällt auch den meisten Menschen in der heutigen Zeit noch schwer und Angriffe auf die Schwächsten unserer Bevölkerung scheinen leicht und scheinbar auch zu einfach zu sein. Mit „Tote Träume“ begeben wir uns auf die Suche nach einer Erklärung für diesen unhaltbaren Zustand. Wir betrachten zwiespältig die Hilfsbereitschaft des Pfarrers, das scheinbar über natürliche Menschenliebe hinauszugehen scheint und hoffen mit Chris, dass er sich seiner Ahnen klar wird. Cavallis Herangehensweise legt nahe, dass Menschen unterschiedlicher Herkunft ein Leben lang auf der Suche nach einem wahren Zuhause, einer Heimat sind nur um festzustellen, dass die Heimat eines Menschen nicht lokal bestimmt werden sondern wahrscheinlich einzig im Herzen der Menschen selbst liegt. Der nächste Teil ist schon bestellt und ich freue mich auf ein Wiedersehen mit Regina Flint und Bruno Cavalli.

5/5

Ein spannender Krimi aus der Schweiz

hallobuch, Silke Schröder aus Hannover am 23.03.2010

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit ihrem zweiten Krimi „Tote Träume“ begibt sich Petra Ivanov auf eine Reise zu den hässlichen Seiten der Schweizer Asylpolitik und zur oftmals kaum verhohlenen Fremdenfeindlichkeit im Land der Minarettverbote. Doch es geht ihr nicht nur um einen kritischen Blick auf die Schweizer Gesellschaft, sondern auch um einen neuen spannenden Fall, in dem sie zugleich die persönliche Geschichte von Cavalli und Flint weiter spinnt. So muss sich der Kommissar, der diesmal persönlich in die Sache verstrickt ist, mit seiner Familie aus dem Tessin und den noch immer nicht abgeklungen Gefühlen zu seiner Ex-Freundin Regina Flint herumschlagen. Bei allen privaten Problemen ist „Tote Träume“ aber vor allem ein spannender Krimi über das Schicksal von Emigranten und die Härten einer Asylpolitik, die so gar nicht zum schönen Bild der Schweiz passt.

5/5

Ein spannender Krimi aus der Schweiz

hallobuch, Silke Schröder aus Hannover am 23.03.2010
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit ihrem zweiten Krimi „Tote Träume“ begibt sich Petra Ivanov auf eine Reise zu den hässlichen Seiten der Schweizer Asylpolitik und zur oftmals kaum verhohlenen Fremdenfeindlichkeit im Land der Minarettverbote. Doch es geht ihr nicht nur um einen kritischen Blick auf die Schweizer Gesellschaft, sondern auch um einen neuen spannenden Fall, in dem sie zugleich die persönliche Geschichte von Cavalli und Flint weiter spinnt. So muss sich der Kommissar, der diesmal persönlich in die Sache verstrickt ist, mit seiner Familie aus dem Tessin und den noch immer nicht abgeklungen Gefühlen zu seiner Ex-Freundin Regina Flint herumschlagen. Bei allen privaten Problemen ist „Tote Träume“ aber vor allem ein spannender Krimi über das Schicksal von Emigranten und die Härten einer Asylpolitik, die so gar nicht zum schönen Bild der Schweiz passt.

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