Soziale Arbeit als unterbezahlte Frauenarbeit. Folge einer männergeprägten Gesellschaft? Wie können wir die Anerkennung Sozialer Arbeit durch Axel Honneths Anerkennungssphären "Liebe", "Leistung", "Recht" steigern?
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
25.08.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
433 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656728368
Im Zentrum diesen Essays steht die These, dass Soziale Arbeit in einer männerdominierten Gesellschaft auf Grund ihres Berufsstandes als ,Frauenberuf' in ihrer Profession eine Abwertung erfährt.
Ein kurzer Abriss der Entstehungsgeschichte sozialer Arbeit zu Beginn des Essays demonstriert, wie eng die Geschichte der S.A. mit Frauenbewegungen und frühen Emanzipationsbestrebungen verknüpft ist und wie sie sich zunehmends zu einem ,weiblich dominierten' Berufsfeld entwickelt hat. Eine generelle Subordination der Frau bzw. weiblich konnotierter Merkmale unter den Mann bzw. das ,Männliche' wird dabei aus historischer Perspektive sichtbar.
Anschließend findet entlang des ,Stratifizierungssignets Geschlecht' eine kurze Standortbestimmung sozialer Arbeit in der ,Statushierarchie der Anerkennung' statt. Dazu bediene ich mich des anerkennungstheoretischen Konzepts Axel Honneths. Entlang der drei Anerkennungssphären Liebe, Leistung und Recht werden im dritten Kapitel die aktuellen Professionalisierungsstrategien - sprich Aufwertungsversuche - Sozialer Arbeit beschrieben.
Die unterschiedlichen Argumentationsstränge und Aufwertungsstrategien werden dann im vierten Kapitel kritisch reflektiert und auf Ambivalenzen bzw. auch auf eventuelle Kompatibilität überprüft. Gleichzeitig findet eine Beantwortung der Frage statt, unter welchen Bedingungen soziale Arbeit nun -aus meiner Sicht - eine Höherwertung erreichen könnte und wie disponibel die momentane Lage der Sozialen Arbeit ist.
Dieser Essay bleibt primär auf die Darlegung theoretischer Standpunkte beschränkt und beschäftigt sich daher weniger mit der konkreten Verwirklichung in der Praxis.
Auf Grund der Genderthematik ist dieser Text geschlechtergerecht formuliert.
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