Das Recht der Tiere auf Leben im Kontext des Präferenzutilitarismus von Peter Singer
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
29.12.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
638 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668370630
Doch auch wenn man eine vegetarische oder vegane Lebensweise ohne Fleischkonsum verfolgt, so besitzt vermutlich fast jeder die eine oder andere Lederhandtasche oder auch einen Ledergürtel und isst ab und zu - wenn auch unbewusst- gelatinehaltige Gummibärchen. Somit stellt sich die Frage, ist diese Art unseres Umgangs mit Tieren moralisch vertretbar? Lange Zeit war die Auffassung, dass es keine direkten moralischen Gründe gegen das Töten von Tieren gibt, in der westlichen Philosophie unangefochten.
Tiere wurden in unserer Gesellschaft, durch fehlende empirische Erkenntnisse bezüglich der Bioethik, nicht als moralische Mitglieder unserer Gemeinschaft betrachtet, sondern als maschinenartige Wesen ohne jegliche Empfindungsfähigkeit, wie es René Descartes beschreibt. Auch Kant war der Ansicht, dass Tiere im Gegensatz zu Menschen über kein Selbstbewusstsein verfügen würden. Genauso schreibt Ottfried Höffe den Tieren keine Rechte zu, da sie weder Zurechnungsfähigkeit noch die Fähigkeit, Rechtsbeziehungen einzugehen, besitzen und plädiert somit für die Beibehaltung des Anthropozentrismus. Dagegen tritt der australische Philosoph und Ethiker Peter Singer als Advokat der Tiere auf und entwickelt eine Ethik, welche sich mit dem Wohlergehen der Tiere beschäftigt.
Zu Beginn dieser Arbeit möchte ich einen kurzen Einblick in die grundlegenden Positionen der Tierethik gewähren, um anschließend den von Singer vertretenen Präferenzutilitarismus und das darin zentrale Prinzip der gleichen Interessensabwägung zu beschreiben. Zum besseren Verständnis werde ich mich jedoch zuvor kurz dem klassischen Utilitarismus nach Jeremy Bentham und John Stuart Mill, seinen zwei wichtigsten Vertretern, widmen.
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