Aus Narrationen lernen. Zur Bedeutung autobiographischer Reflexion in der Erwachsenenbildung Wie man das Leben versteht, wenn man das Leben erzählt
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
09.01.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
390 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668376113
In der Erwachsenenbildung haben Narrationen mittlerweile eine wichtige Funktion eingenommen, da das Geschichten erzählen seit langem eine bewährte Methode ist, wenn es darum geht, Wissen anzueignen als auch weiterzugeben. Gekennzeichnet ist diese Methode durch die Tatsache, dass Wissen im Langzeitgedächtnis durch die Bindung an Emotionen und Gefühle intensiver abgespeichert wird. Mittels narrativen Interviews profitiert besonders die Biographieforschung von der Methodik des Geschichtenerzählens. Dadurch, dass Narrationen eher als andere Informationswege auch Gefühle aktivieren und transportieren können, regen Narrationen immer wieder zum Nachdenken und transferieren an und werden in der Erwachsenenbildung damit als Element zur Reflexion genutzt. Aus diesem Element lässt sich ebenfalls die autobiographische Reflektion als ein Kennzeichen der Entwicklung des Individuums ableiten.
In der folgenden Ausarbeitung, die auf den Basistexten "Narration als Element der Arbeit in der Erwachsenenbildung - oder: kann man aus Geschichten lernen" von Anne Schlüter und "Die Entwicklung autobiographischen Denkens: Hilfreiche und weniger hilfreiche Verwendungsweisen" von Tilmann Habermas und Sarah Römisch beruht, geht es zunächst um den geschichtlichen Hintergrund von Narrationen, die im Kontrast zu der aktuellen Bedeutung von Erzählungen in der Bildungsarbeit, den Wert von Erzählungen in früheren Zeiten darstellen. Daraus ableitend wird die Bedeutung des autobiographischen Denkens und Urteilen für die Fähigkeit zum Herstellen von biographischen Zusammenhängen hervorgehoben. Um sowohl das Element der Narration als auch die Methodik der autobiographischen Reflektion in der Praxis einzuordnen, werden anschließend das narrative Interview und die Argumentationsfiguren zur Verdeutlichung der Praxis präsentiert. Mit diesem Hintergrund schließt die Ausarbeitung mit der Frage, in wie weit man aus Geschichten lernen kann u
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