Literarisches Lernen als Aufgabe des Literaturunterrichts. Die didaktische Aufbereitung von Medienverbünden Eine Untersuchung mit "Rico, Oskar und die Tieferschatten" von Andreas Steinhöfel
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
10.01.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
664 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668377066
Astrid Lindgren bemerkte in einem Interview zur Verfilmung ihres literarischen Klassikers "Ronja Räubertochter": "Ich habe das Gefühl, dass Kinder ein Recht auf künstlerische Erlebnisse haben" (zitiert in Kruse 2010, Seite 184). Indem sie von einem "Recht" spricht, macht sie äußerst passend deutlich, welches Potential Medienverbünde entfalten können. Sie konstatiert damit, dass eine künstlerische Ausweitung von Literatur durchaus einen nicht unerheblichen Wert für die literarische Bildung und Enkulturation von Kindern hat. Der Begriff "Erlebnis" zeigt ebenso, dass Schüler und Schülerinnen eine Lektüre mit allen möglichen sinnlichen Wahrnehmungsformen vermittelt werden sollte. So kann die Lesefreude geweckt und gefördert werden, was die Aufgabe des Literaturunterrichts darstellen muss.
In immer mehr Lehrplänen wird die Integration anderer "[...] Medien im Sinne eines medienintegrativen Deutschunterrichts [...]" (Börder 2007, S.11) mit eingebunden. Dadurch könnte man meinen, Medienverbünde würden bereits die Anerkennung erhalten, die ihnen zusteht. Jedoch ist die didaktische Aufbereitung von Medienverbünden im Unterricht immer noch unbefriedigend, da ihr literarisches Potenzial häufig verkannt bzw. unterschätzt wird. Die Frage nach der Ursache dieser Befangenheit möchte ich im Folgenden nur partiell behandeln. Das Hauptaugenmerk dieser Arbeit soll auf die didaktischen Möglichkeiten von Medienverbünden für das literarische Lernen gelegt werden. Dabei werde ich auf verschiedene Medien eingehen und diese beleuchten. Hierfür habe ich den Kinder- und Jugendroman "Rico, Oskar und die Tieferschatten" von Andreas Steinhöfel zur Analyse herangezogen. Warum sich gerade dieses aktuelle Werk für eine genauerer Beleuchtung des Sachverhalts eignet, werde ich im Verlauf dieser Seminararbeit verdeutlichen.
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