Naturwissenschaftliches Lernen im Anfangsunterricht am Beispiel des Themas Licht und Schatten Eine Evaluationsstudie
-
- Einzelkauf Download ausgewählt
-
Sprache:Deutsch
29,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
24.05.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
66 (Printausgabe)
Dateigröße
3043 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656198468
"Wenn es regnet, ist der Schatten nicht da: Er geht in uns rein, um nicht nass zu werden." (REGGIO CHILDREN 2002, S. 30).
Kindliche Aussagen, wie die dieses etwa dreijährigen Kindes, lassen Erwachsene schmunzeln. Doch die komplexen Denkprozesse und -leistungen, die im Inneren des Kindes ablaufen, damit es zu einer solchen Erkenntnis kommen kann, bleiben dabei meist verborgen. Wie gelangt ein Kind von seiner individuellen Wahrnehmung zu solch einer Erklärung für das Verschwinden des Schattens? Inwiefern ist die Erklä-rung vom Kind bewusst gesteuert oder unbewusst? Eine Antwort darauf zu finden, wird ein Inhalt dieser Arbeit sein.
Das kindliche Denken hat schon lange eine besondere Faszination auf mich ausge-übt. Im Gegensatz zu dem besonders von Wissen und Erfahrungen geleiteten Er-kenntnisprozessen der Erwachsenen, sind Kinder in ihrem Denken viel weniger durch vermitteltes und erworbenes Wissen eingeengt und können daher zu erstaunli-chen und sehr kreativen Lösungsansätzen, Erkenntnissen oder Erklärungen gelangen. Gerade das Kleinkindalter ist von den kindlichen Bemühungen geprägt, die Welt um sich herum verstehen und erschließen zu wollen. Diese sensible Phase, die HARTMUT HACKER auch als "offene Zeitfenster" bezeichnet (vgl. HACKER 2008, S.58) kann also einen besonderen Einblick in das kindliche Denken geben. Gleichzeitig existie-ren in dieser Zeitspanne auch weitreichende Möglichkeiten, das Interesse und die Motivation der Kinder für Lernsituationen aufzugreifen und zu fördern. Insbesondere naturwissenschaftliche Experimente sollen die Möglichkeit für neue Erfahrungen bieten, da Kinder schon sehr früh einen intuitiven Zugang zu den Naturphänomenen entwickeln (vgl. LÜCK 2008, S. 179). Deshalb werde ich in der vorliegenden Arbeit eine vorgegebene Lernepoche mit naturwissenschaftlichen Experimenten erproben und dabei die Möglichkeit nutzen, das kindliche Denken genauer zu analysieren.
Bereits im 19. Jahrhundert forderte FRIEDRICH FRÖBEL in seiner Konzeption des Kindergartens eine spielerische Begegnung der Kinder mit der Natur (vgl. BERGER 2000, S. 18). Auch in der DDR war das naturwissenschaftliche Lernen ein fester Be-standteil des Elementarbereichs. Doch erst seit Beginn des 21. Jahrhunderts wurde das naturwissenschaftliche Lernen auch in der Elementarpädagogik empirisch er-forscht. Einen wesentlichen Beitrag dazu hat GISELA LÜCK geleistet. LÜCK hat in ihren Untersuchungen unter anderem festgestellt, dass auch Klein- und Vorschulkinder
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice