Plagiate im öffentlichen Mediendiskurs Was genau wurde Guttenberg, Schavan und Co. vorgeworfen?
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
23.10.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
552 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656821380
Zunächst sei Frank-Walter Steinmeier, der ehemalige Kanzlerkandiat der SPD, als einer der aktuellsten Fälle zu erwähnen. Uwe Kamenz, ein Münsteraner Universitäts-Professor, sprach in Zusammenhang mit Steinmeiers Doktorarbeit "Bürger ohne Obdach" im September 2013 von "umfangreichen Plagiatsindizien" und leitete so eine Untersuchung an dessen Heimathochschule in Gießen ein. Diese gab im November bekannt, dass Steinmeier der Doktortitel nicht entzogen werde, da zwar handwerkliche Schwächen in seiner Dissertation vorhanden seien, allerdings keine Täuschungsabsicht, welche für den Entzug des Titels relevant gewesen wäre.
Etwas anders ist der Fall von Deutschlands ehemaliger Familienministerin Kristina Schröder zu betrachten, denn bei ihr geht es nicht um den "bloßen" Vorwurf des Abschreibens, sondern darum, dass wissenschaftliche Hilfskräfte möglicherweise beträchtliche Teile ihrer Promotion "Gerechtigkeit als Gleichheit" verfassten. Laut ihrer eigenen Aussage handelte es sich dabei um das komplette Erstellen zweier Fragebögen, deren Auswertung und das Formatieren und Layouten der gesamten Arbeit - gegen Bezahlung auf Minijob-Basis, dennoch sprach Mainz' Universitäts-Professor Georg Krausch davon, dass keine Hinweise auf ein wissenschaftliches Fehlverhalten in ihrer Arbeit vorhanden seien, weshalb auch sie ihren Doktortitel behalten durfte.
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