Rückwanderung nach Ostdeutschland Eine Analyse von strukturellen Ursachen und individuellen Beweggründen auf Mikroebene - dargestellt am Fallbeispiel Thüringen
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
18.06.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
265 (Printausgabe)
Dateigröße
7682 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656219859
Bisher bestehen jedoch nur wenige Kenntnisse über die strukturellen Ursachen und individuellen Beweggründe, die eine Rückkehr der Akteure nach Ostdeutschland beeinflussen. Mit den immensen Subventionen in den Neuen Bundesländern seit der Deutschen Wiedervereinigung haben sich die (arbeitsmarkt-)strukturellen Bedingungen wesentlich verbessert. In diesem Zusammenhang soll geklärt werden, ob sich die Strukturbedingungen derart verändert haben, dass sie eine Rückwanderung von ehemals aus Ostdeutschland fortgezogenen Personen verursachen. Andererseits können auch individuelle Beweggründe, die aus der Unzufriedenheit der Akteure mit ihrer Lebenssituation in Westdeutschland resultieren, eine Rückkehr motivieren. Die Klärung der Frage, ob es strukturelle Ursachen und/oder individuelle Beweggründe sind, die die Rückwanderung der Akteure bedingen, ist das zentrale Anliegen dieser Arbeit.
In der umfassenden Erklärung des Rückwanderungsphänomens werden biographische Veränderungen im Lebensverlauf der Akteure berücksichtigt und zugleich die Bedeutung des individuell verfügbaren Sozialkapitals sowie der regionalen Verbundenheit im Rückwanderungsprozess untersucht.
Die Ermittlung der strukturellen Ursachen und individuellen Beweggründe, die die Rückwanderung der Akteure nach Ostdeutschland beeinflussen, erfolgt auf Mikro-Ebene, d.h. durch Befragung der Rückkehrer. In die empirischen Untersuchungen konnten zugleich Personen einbezogen werden, die eine Rückkehr nach Ostdeutschland beabsichtigten, aber seit ihrer Abwanderung in den Alten Bundesländern verblieben sind. Aus dem Vergleich beider Befragungsgruppen erfolgt eine Analyse der einzelnen Determinanten, die zum Vollzug bzw. zur Unterlassung einer Rückwanderung führen.
Für die Primärdatenerhebung wurde exemplarisch das Bundesland Thüringen ausgewählt.
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