La symbolique des lieux. Wie steht die Symbolik von Orsenna in Verbindung zum Romanende von 'Le Rivage des Syrtes' von Julien Gracq?
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Sprache:Deutsch
15,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
07.09.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
24 (Printausgabe)
Dateigröße
284 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668293847
Julien Gracq, bürgerlich Louis Poirier, gilt als einer der wichtigsten französischen Romanautoren. Für eines seiner Werke, den Roman "Le Rivage des Syrtes", erhielt er sogar mit dem Prix Goncourt den bekanntesten französischen Literaturpreis, den er aber ablehnte.
Der Roman erzählt, wie der Protagonist seine Heimatstadt Orsenna verlässt, welche sich im Sturz befindet. Dabei begibt er sich zu mehreren verschiedenen Schauplätzen, von großstädtischen Gebieten bis hin zu wüstenähnlichem Ödland. Obwohl Gracq der Literaturströmung des Surrealismus nicht eindeutig zuzuschreiben ist, bedient er sich für den Roman einiger surrealistischer Elemente, wie der ausführlichen Ortsbeschreibungen. Diese werden durch Monologe des erzählenden Helden Aldo kundgegeben und machen einen Großteil des Textes aus.
Während man die Bibliographie zu Gracq durchforscht, stellt man fest, dass sich eine Vielzahl von Autoren mit den Orten in seinem Werk beschäftigt: "Gracq, création et récréation de l'espace" von Michèle Monballin, "Julien Gracq, Paysages et mémoire" von Alain-Michel Boyer und "Trois paysages du Rivage des Syrtes" von Michel Guiomar sind nur drei von vielen Beispielen.
Die Orte werden auch der Hauptbearbeitungspunkt der Hausarbeit sein, wobei ich mich auf Orsenna spezifiziere, dem Anfangs- und Endort von" Le Rivage des Syrtes". Erst reist der Protagonist aus seiner Heimatstadt in die Provinz, um später wieder dorthin zurückzukehren.
Orsenna wird in der Ausarbeitung auf seine Symbolik und Darstellungsweise untersucht, wobei ein besonderes Augenmerk darauf liegt, diese beiden Komponenten dem Ausgang der Handlung, nämlich dem Fall Orsennas, gegenüberzustellen. Dafür bieten die zahlreichen Ortsbeschreibungen in Aldos Monologen oder Dialogen mit z.B. Bewohnern der Admiralität genug Material.
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