Lobbyismus in Deutschland
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
20.10.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
32 (Printausgabe)
Dateigröße
201 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656818144
Um diese exemplarische Entwicklung, hinter der ein struktureller sowie personeller Wandel im Lobbyismus steht, näher erklären zu können wird im ersten Teil eine grundlegende Definition der beiden Begriffe Lobbying bzw. Lobbyismus und Public Affairs gegeben. Diese begrifflichen Zuordnungen sowie die einerseits bedeutenden Abgrenzungen und die andererseits partiellen Überschneidungen der beiden Begriffe bilden die Basis und sollen als stabiles Fundament dienen, um im weiteren Verlauf auf den personellen (bezogen auf die drei signifikantesten Akteursfelder) sowie strukturellen Wandel (bezogen auf den Prozess der Professionalisierung und Europäisierung) eingehen zu können. Hierbei ist festzuhalten, dass Lobbying ein Element der Public Affairs darstellt und Public Affairs weitgreifender auch öffentlichkeitsbezogene Inhalte vermittelt und somit oftmals mit Public Relations in Verbindung gebracht wird. Neben den Beschreibungen der beiden Begriffe und ihrer Beziehung zueinander werden weiterhin ihre Funktionen erläutert und es wird ebenfalls auf die Problematik der mangelnden Transparenz und Glaubwürdigkeit eingegangen, auf welches in Kapitel drei spezifischer Bezug genommen wird.
Im Anschluss bildet Abschnitt zwei "Wandel des Lobbyismus" den Kern dieser Arbeit. Der Wandel des Lobbyismus in allen seinen Dimensionen wird zeitlich oftmals mit dem Regierungswechsel von Bonn nach Berlin verbunden. Es sind Veränderungen im lobbyistischen Akteursfeld, genauer: die "[...] Expansion und Pluralisierung des Systems organisierter Interessen[...]" , welches als Folge gesellschaftlicher, ökonomischer, politischer und ökologischer Modernisierungsprozesse zu begründen ist, zu beobachten. Dabei haben es traditionelle Verbände zunehmend schwerer die heterogenen Interessen ihrer Mitglieder zu vertreten und verlieren kontinuierlich an Mitgliedern und somit auch erheblich an Einflusspotenzial.
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