Historische Zahlungsmittel als Quellen im Geschichtsunterricht: Die Erzeugung historischer Imagination anhand alten Geldes
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
14,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
01.02.2015
Verlag
Bachelor + Master PublishingSeitenzahl
68 (Printausgabe)
Dateigröße
2764 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783955495756
Bereits seit fast 3000 Jahren gibt es Zahlungsmittel in der uns heute geläufigen Form: die Münze. Waren frühe Münzen zunächst nur Elektronklumpen, in die ein lydischer Herrscher ein einfaches Symbol als Zeichen der Werthaltigkeit prägen ließ, so sind sie heute Kunst- und Designwerke wie auch Hightechprodukte. Seit die ersten Münzen ausgegeben wurden, zierten Herrschersymbole, Porträts, Alltagsszenen und Götterbildnisse auf vielfältigste Weise diese Zahlungsmittel. Weil jedermann sie wegen ihrer Werthaltigkeit begehrte, stellten sie ein Medium zur Kommunikation zwischen Herrschern und Untertanen dar, auf denen sich der Herrschaftsanspruch des Monarchen über seine Untertanen ausdrückte oder auch ein politisches Programm verkündet wurde.
Doch wie können wir uns die Menschen vorstellen, mit denen der Herrscher über das Geld kommunizierte? Können wir uns eine Vorstellung davon machen, wie sie aussahen, was sie dachten und fühlten, eine Idee von der Zeit entwickeln, in der dieses Zahlungsmittel verwendet wurde? Inwieweit können uns Münzen und Banknoten ein Bild ihrer Zeit vermitteln? Inwieweit eigenen sich authentische historische Zahlungsmittel für den Geschichtsunterricht, um anhand dieser eine Vorstellung von Vergangenheit zu geben und Vergangenheit zu rekonstruieren? Wie können wir anhand authentischer Zahlungsmittel auf ihre zeitgenössische Rezeption schließen? Gibt uns ein historisches Zahlungsmittel Hinweise auf die narrative Identität einer bestimmten Epoche? Wie ist es möglich, sich einen historischen Gegenstand anzueignen, um hieraus Narrationen über Lebenswelten zu entlocken, die nicht Teil unserer eigenen Lebenswelt sind?
Für unsere Imagination benötigen wir [...]
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