Macht im "Leviathan" von Thomas Hobbes
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Sprache:Deutsch
13,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
14.10.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
17 (Printausgabe)
Dateigröße
239 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656768159
Im "Leviathan" entwickelt Hobbes eine systematische Theorie des Staates und der Souveränität. In seinem Machtwerk thematisiert er vor allem die, aus der natürlichen Ausstattung des Menschen folgende, Notwendigkeit der Staatsgründung sowie die machtpolitische Gestalt des Staates.
Die Lexika definieren "Leviathan" als Fabeltier oder als Inbegriff des Bösen. Im Alten Testament verbindet man diesen Begriff mit dem Widergöttlichen, mit der kosmischen Macht oder mit dem Fürsten der Unterwelt. Thomas Hobbes wendet unterdessen diesen Ausdruck auf den souveränen Staat an. Dabei bezieht er sich auf die Schreckfigur des Buches Hiob, den "Leviathan", den Beherrscher der Meere.
Der "Leviathan" hat die Aufmerksamkeit vieler Forscher erregt. An diese Stelle sind zwei große Hob-Interpreten Carl Schmitt und Leo Strauss zu erwähnen. Die beiden Theoretiker haben unser heutiges Bild von Hobbes geprägt und die politische Theorie in großem Maße beeinflusst. Auch der Philosoph Wolfgang Kersting, der sich intensiv mit dem Machtbegriff bei Thomas Hobbes auseinandergesetzt hat, sollte an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben.
In der vorliegenden Arbeit beschäftige ich mich mit dem Phänomen der Macht in dem Werk "Leviathan" von Thomas Hobbes. Das Ziel dieser Arbeit besteht darin, die Bedeutung von Macht in "Leviathan" aufzudecken und zu klären, welche Funktion sie in dem gesamten Werk hat. Auch die Darstellung des Hobbeschen Staatsmodells, was ja von großer Bedeutung für das allgemeine Verständnis der Hobbeschen Philosophie ist, zählt zu den Zielen dieser Arbeit.
Die vorliegende Arbeit ist in fünf Kapitel aufgeteilt. In den ersten zwei Kapitel versucht man aufzuzeigen, wie der künstliche Mensch also der "Leviathan" überhaupt geschaffen wird und wie er sich dann in einen Staat bzw. in eine Maschine, wie Schmitt ihn definiert, verwandelt. (...)
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