Gründe für den demographischen Kollaps (Spartas)
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Sprache:Deutsch
13,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
04.02.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
162 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640261376
den demographischen Kollaps Spartas, besonders in dem eingegrenzten Zeitraum, zu geben.
Darüber hinaus sollen unterschiedliche Standpunkte in der Forschung erkannt und
gegenübergestellt, sowie die Verbindung, als auch gegenseitige Abhängigkeit der Gründe
aufgezeigt werden.
Für einen detaillierten Überblick über die spartanische Geschichte ist es unerlässlich, sich mit
den antiken Quellen von Herodot, Plutarch, Xenophon und Thukydides auseinanderzusetzen.
Auch wenn die Quellen mit großer Vorsicht zu betrachten sind, da sie teilweise infolge
zeitlicher Entfernung zu Übertreibungen neigen, sind sie doch die ersten Zeugnisse dieser
Kultur und hilfreich für die weitere Forschung.
Der Mythos Spartas hat die Historiker auch in der Neueren Zeit dazu veranlasst sich mit der
Geschichte des Stadtstaates zu befassen. Jedoch wurde dabei das Augenmerk weniger auf den
Bevölkerungsrückgang gelegt, weswegen die Literatur für diese Thematik eher spärlich gesät
ist. Anfang des 20. Jahrhunderts begann sich Helmut Berve mit den Gründen für den
Bevölkerungsrückgang zu beschäftigen, zu beachten ist hierbei, dass seine Betrachtungen im
Hinblick auf die neuere Forschung teilweise veraltet sind. Sehr gute Einblicke vermittele vor
allem Manfred Clauss und der Sammelband von Karl Christ, welche umfangreiche
Betrachtungen über die spartanische Geschichte vornehmen. Neuere Literatur über die
Thematik gibt es von Baltrusch und Welwei, jedoch wird auf den Bevölkerungsrückgang, vor
allem bei Baltrusch, nur ansatzweise eingegangen. Grundlegend und besonders wichtig ist
vielmehr der Aufsatz von Stephen Hodkinson, der sich intensiv mit den Gründen für den
demographischen Wandel befasst hat.
Auch wenn in den letzten Jahren die Literatur über Sparta einen leichten Anstieg zu
verzeichnen hat, gibt es, wie im Falle des Bevölkerungsrückgangs, Themen die noch nicht
ausreichend betrachtet wurden und für die Forschung ein interessantes Betrachtungsfeld
bleiben.
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