Elsaß - Lothringens Wiedereingliederung in den französischen Staat nach dem 1. Weltkrieg
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
05.10.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
176 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656021391
In der vorliegenden Hausarbeit richtet sich das Hauptaugenmerk besonders auf den Übergang Elsaß- Lothringens am 11. November 1918 nach über 47 Jahren der Annexion durch das Deutsche Reich. Die ständige Veränderung der natio-nalen Zugehörigkeit wirft eine Reihe von Fragen auf. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelten die Elsäßer und die Lothringer eine Verbundenheit zum deut-schen Staat, ebenso zur deutschen Wirtschaft und Kultur und entfernten sich somit immer mehr von den Franzosen.
Wie gestaltete sich die Zusammensetzung der Bevölkerung zur Reichslandzeit? Gab es extreme kulturelle und soziale Unterschiede, welche Einfluss auf die Rückführung zu Frankreich nehmen konnten? Wie wurde mit der Integration der "getrennten Brüder" umgegangen und wie verhielt sich die französische Regierung? Wie reagierte die elsaß- lothringische Bevölkerung auf diesen ext-remen Umschwung in ihrer Landesgeschichte?
Die deutsche Geschichtsschreibung hat diese Probleme, die Elsaß- Lothringen betreffen, bis heute weitestgehend ausgeklammert. In den Jahren nach dem ersten Weltkrieg bis 1945 sind einige Werke entstanden, welche aber vor allem auf die völkische Zugehörigkeit Elsaß- Lothringens zum Reich argumentieren und somit einen eher nationalsozialistischen Hintergrund besitzen. Auch nach der Zeit des zweiten Weltkrieges tendierte die Geschichtsforschung weitestge-hend zu Untersuchungen der Jahre zwischen den Kriegen um Elsaß- Lothrin-gen, in Verbindung mit dem Versailler Vertrag, als Kriegsursache untersuchen zu können. Die fast ein halbes Jahrhundert andauernde Reichslandzeit wurde links liegen gelassen. Dieses Phänomen ist bis heute zu beobachten. Eine weit-reichendere Bearbeitung des Themas steht in der deutschen Geschichtswissen-schaft noch aus.
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